Forum: Politik
Victoria Nuland: Obamas Krawall-Diplomatin
REUTERS

"Fuck the EU" - Victoria Nuland kann sehr direkt sein. Für die US-Regierung soll die Diplomatin in der Ukraine-Krise mit Europa verhandeln. Bei der Münchner Sicherheitskonferenz aber sorgte sie erneut für Irritationen.

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mansky 10.02.2015, 23:55
170. In den USA kann jeder Diplomat werden, der über ausreichend

Vitamin B bzw. Geld verfügt. Selbst Präsident kann man dort werden, wenn man den Posten von seinem Vater erbt. In Nordkorea läuft es doch nicht anders. Entsprechend verhalten sich diese auch oft sehr unprofessionell. Bei uns kommen nur die Besten in den diplomatischen Dienst und es ist ein langer Weg, bis man Botschafter oder leitender Beamter im AA wird.

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tobih 10.02.2015, 23:58
171. schickt...

...diese arrogant-überhebliche Tusnelda (ein Hohn, dieses Persönchen als Diplomatin zu bezeichnen, wenn das so ist, bin ich Konzertpianist...obwohl ich kein Klavier spielen kann) doch in den nahen Osten: in den Kampf gegen Isis und falls die von den Isis-Barbaren gefangen genommen wird: "who cares? you know: don't give a shit about Nuland"
widerliche Tante...unsere Politiker sind schon unter aller Kanone, aber das, was da in den USA teilweise (oder sollte ich sagen: zum Großteil) rumeiert setzt dem ganzen noch mal die Krone auf: man könnte sich Tod lachen, wenns nicht so traurig wäre

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vielflieger_1970 11.02.2015, 00:04
172.

Zitat von syracusa
Besser, man kriegt's von Nuland nur gesagt, als dass Putin das dann in die Tat umsetzt.
Da kann man darüber streiten: wie Sie wissen, bin ich kein Freund Putins und halte ihn für den deutlichen Aggressor in der Krise, aber diese Falken in Teilen der US-Regierung stimmen mich auch nicht gerade froh.

Ich mag Klartext und ein FU ist mir egal, das kann schon mal rausrutschen. Trotzdem ist mir die innere Einstellung dieser Dame eindeutig zu kriegslastig.

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stefan taschkent 11.02.2015, 00:06
173. Good cop, bad cop

Ich glaube mittlerweile, dass wir hier eine neue Variante der Methode "Good cop" (EU), "Bad cop" (USA) erleben - die Europäer halten den Kontakt nach Moskau und die USA spielen die Haudrauf-Gesellen. Denn: So blöd wie die hier dargestellten amerikanischen Delegierten kann wohl keiner sein. Die BILD-Zeitung hat gleich mitgehört. Geht klar.

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slickmumbler 11.02.2015, 00:23
174.

Mit einem Jahr Verspätung widmet sich das ehemalige Nachrichtenmagazin nun also auf oberflächliche Weise der Rolle der Victoria Nuland. Wen die Verbindung Nuland/Robert Kagan noch weiter interessiert: Robert Kagan ist einer der Gründer der "Foreign Policy Initiative", einem konservativen Think Tank in Washington. http://de.wikipedia.org/wiki/Foreign_Policy_Initiative
Hier der offene Brief, der von diesem Institut an Pres. Obama geschrieben wurde (englisch, 21.März! 2014): http://www.foreignpolicyi.org/content/Letter-President-Obama-Ukraine-Russia
Zur zeitlichen Einordnung. Das war VOR der Anti-Terror-Operation der ukrainischen Regierung, VOR MH17, KURZ NACH der ersten Sanktionsrunde. In einer Phase also, in der die Chance, eine friedliche Lösung zu finden, noch gross war. Extrem verkürzte Fassung der interessantesten Punkte:
- IMF-Geld für Ukraine
- US.-Waffen und Training für Ukraine
- breite Sanktionen gegen Russland
- Russland wirtschaftlich und finanziell isolieren
- Aufhebung von Atomwaffenverträgen (?)
- NATO Aufrüsten
- Gaslieferung nach Europa stören, durch US-Gas ersetzen

DAS ist die Marschrichtung der USA. Ganz öffentlich im Netz einsehbar. Inzwischen auch teilweise erfolgreich umgesetzt. Aktuell wird der Punkt "US-Waffen" bearbeitet. Neocons/FPI/Kagan/Nuland ist der Kontext. Nur unsere deutschen Journalisten bekommen es einfach nicht hin, darüber zu schreiben oder wenigstens ein bisschen tiefer zu Recherchieren. Stattdessen wird sich in belanglosem Klein-Klein darüber verloren, wer sich wann im Wort vergriffen hat. Völlig oberflächlich. Ich glaube inzwischen, dass das, was in der deutschen Presse passiert, noch nicht einmal mehr die Definition von Journalismus erfüllt.

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rudy532 11.02.2015, 00:30
175.

ignoranz Arroganz und Realitätsverlust gehören zum Amerikas Alltag wie macdonalds und cocacola.was die Amis Demokratisierung in Afghanistan und iraq nennen,ist nichts weniger als eine Katastrophe für die betroffenen Länder.auf amerikanisch heisst das:mission accomplished!

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bertholdrosswag 11.02.2015, 00:33
176. Bis die EU ihre eigenen Gedärme kotzt.

Frau Nuland lässt ein wenig die Katze aus dem Sack. Ich wollte sie würde noch mehr das sagen was die US Administration eh als Konzept hat. Frau Nuland ist die EU Hörigkeit noch nicht genug, sie muss weiter soweit erkämpft werden bis die EU ihre eigenen Gedärme kotzt. Und das ist unser Busenfreund und wir für ihn. Jetzt feilschen wir um den Grad der Erpressbarkeit und merken dabei nicht, dass unser Kopf schon in der Schlinge steckt. Es lebe unser Freund Amerika und Putin ist ein Teufel. Dem Michel ist die Mütze über die Augen gestülpt.

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josega 11.02.2015, 00:45
177. selbst ist die EU

wen interessiert diese desperate Diplomatin? Sie bestätigt sowieso nur den stereotypen Amerigakaner. Die EU sollte sich zusammen raufen. dann waeren die USA nicht mal mehr als eine kleine Meinung am Rande. schmeißt die Griechen und die Briten aus der EU, lasst die Türken nie rein und macht unsere EU endlich politisch, wirtschaftlich und militärisch Handlungsfähig. dann waeren solch Diskussionen und Ukraine Krisen obsolet.

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novoma 11.02.2015, 00:46
178. Und umgekehrt

Zitat von shardan
.. das es undiplomatisch ist. Indes dürfte es exakt das sein, was die Amerikaner von TTIP bis Ukraine über Europa denken: Fuck you.
Ist das nicht exakt das gleiche, was viele Europäer über die USA denken? Den USA geht es ausschließlich um den eigenen wirtschaftlichen und machtpolitischen Vorteil, wie anderen Staaten auch, die Zeiten angeblicher "Freundschaft" und "gemeinsamer Ziele" sind vorbei - und die Zeiten, in denen die europäischen Bürger (außer in UK) das geglaubt haben, auch.

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slickmumbler 11.02.2015, 00:52
179.

Mit einem Jahr Verspätung widmet sich das ehemalige Nachrichtenmagazin nun also auf oberflächliche Weise der Rolle der Victoria Nuland. Wen die Verbindung Nuland/Robert Kagan noch weiter interessiert: Robert Kagan ist einer der Gründer der "Foreign Policy Initiative", einem konservativen Think Tank in Washington. http://de.wikipedia.org/wiki/Foreign_Policy_Initiative
Hier der offene Brief, der von diesem Institut an Pres. Obama geschrieben wurde (englisch, 21.März! 2014): http://www.foreignpolicyi.org/content/Letter-President-Obama-Ukraine-Russia
Zur zeitlichen Einordnung. Das war VOR der Anti-Terror-Operation der ukrainischen Regierung, VOR MH17, KURZ NACH der ersten Sanktionsrunde. In einer Phase also, in der die Chance, eine friedliche Lösung zu finden, noch gross war. Extrem verkürzte Fassung der interessantesten Punkte:
- IMF-Geld für Ukraine
- US.-Waffen und Training für Ukraine
- breite Sanktionen gegen Russland
- Russland wirtschaftlich und finanziell isolieren
- Aufhebung von Atomwaffenverträgen (?)
- NATO Aufrüsten
- Gaslieferung nach Europa stören, durch US-Gas ersetzen

DAS ist die Marschrichtung der USA. Ganz öffentlich im Netz einsehbar. Inzwischen auch teilweise erfolgreich umgesetzt. Aktuell wird der Punkt "US-Waffen" bearbeitet. Neocons/FPI/Kagan/Nuland ist der Kontext. Nur unsere deutschen Journalisten bekommen es einfach nicht hin, darüber zu schreiben oder wenigstens ein bisschen tiefer zu Recherchieren. Stattdessen wird sich in belanglosem Klein-Klein darüber verloren, wer sich wann im Wort vergriffen hat. Völlig oberflächlich. Ich glaube inzwischen, dass das, was in der deutschen Presse passiert, noch nicht einmal mehr die Definition von Journalismus erfüllt.

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