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Video erschüttert US-Wahlkampf: Donald Trump prahlte mit sexueller Gewalt
AP

Ein Video von 2005, in dem Donald Trump mit sexueller Gewalt gegen Frauen prahlt, erschüttert die USA. Die wichtigsten Republikaner gehen auf Distanz zu ihrem Kandidaten. Und im Hintergrund schwelt noch ein anderer Skandal.

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hevopi 08.10.2016, 06:38
1. Wer diese Informationen liest,

bezweifelt langsam, ob die Bewerber für ein so wichtiges Amt wirklich geeignet sind, in dieser Welt die Macht zu haben. Abgesehen von der besonderen Art des Herrn Trump (kaum zu glauben) haben ja auch in der Vergangenheit (bis auf Herrn Obama) viele Präsidenten nur an sich, ihre Familien und die Macht gedacht, also unterscheidet sie das doch kaum von den Machthabern Afrika´s, wo die Menschen nur noch weg wollen. Wir Menschen sind leider eine biologische Fehlentwicklung, die humane und soziale Hirnrinde hat sich nie entwickelt und so gesehen werden wir auch durch weitere Kriege und Grausamkeiten das Bevölkerungswachstum hemmen.

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B.C. 08.10.2016, 06:42
2.

Und ich bin mir sicher auch unter diesem Beitrag werden sich wieder die deutschen "Trump-Versteher" tummeln die jegliche Entgleisung verteidigen und behaupten die deutschen Medien (vor allem Spiegel Online) wären die einzigen die gegen Trump Stimmung machen, und in Amerika haben ihn alle ganz doll lieb. Und überhaupt, was wagen wir Deutsche uns überhaupt einen Kommentar zum amerikanischen Wahlkampf abzugeben? Geht uns doch alles garnix an!

/s

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Mara Zimmer 08.10.2016, 06:43
3. Donald Trump

ist also nicht nur peinlich und unberechenbar. Statt das Oval Office anzustreben, sollte er einen Besuch beim Psychotherapeuten in Erwägung ziehen.

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Tim Landscheidt 08.10.2016, 06:43
4. Sexuelle Gewalt?

Wo prahlt Trump denn mit sexueller Gewalt? Er wies darauf hin, dass (manche) Frauen bei dem Gedanken an seine Prominenz oder sein Vermögen seine Avancen zulassen. Das ist genau das, was die allermeisten Medien in jedem Bericht über Trump in den letzten 30 Jahren behaupten: Seine Ehefrauen seien nicht an seiner Person interessiert, sondern lieben sein Geld.

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JDR 08.10.2016, 07:10
5.

Übrigens läuft gegen Trump eine Klage wegen Vergewaltigung, welche durch dieses Tape nicht geringere Aussichten auf Erfolg bekommen haben dürfte. Und die Dame, welche ihn seinerzeit wegen sexueller Belästigung auf 125 Millionen Dollar verklagte, Handlungen beschreibend, die er auf dem Tape genau so selbst darstellt, dürfte nun auch in jeder Talkshow auftreten. Donald Trump wäre vermutlich gut beraten, Auswege zu suchen, welche seine Familie schützen. Aber wer süchtig nach Siegen ist, dem dürfte das selbst unter diesen Umständen schwer fallen.

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ergo-oetken 08.10.2016, 07:16
6. Nicht blenden lassen!

Das Verhalten Donald Trumps ist genauso verbreitet wie typisch. Wer wie er sehr (einfluss-)reich ist, kann sich die von ihm geschilderten Verhaltensweisen tatsächlich erlauben. Und viel, viel Schlimmeres. Geld regiert die Welt und ist ein Synomym für Potenz. Ungewöhnlich ist lediglich, jedenfalls in unserem Kulturkreis, dass ein solcher Mann Politiker wird und in der Öffentlichkeit mit seinen sexuellen Übergriffigkeiten prahlt. Wenn man sich allerdings vor Augen hält, dass Donald Trumps Großvater den Reichtum der Familie durch den Betrieb von Bordellen begründete, wird verständlicher, warum der Enkel offensichtlich Probleme mit seiner Sexualität hat. Bordelle sind Orte der Gewalt, Ausbeutung und Erniedrigung. Nur naive Leute werden sich von Äußerungen oder Gebaren, wie dieser Mann, der behauptet ein Milliardär zu sein sie demonstriert, täuschen lassen. Dahinter steckt Donald Trumps Angst vor Frauen und Unsicherheit in Bezug auf seine sexuelle Identität und Potenz. Im Übrigen geschieht sexuelle Gewalt, Misshandlung und Missbrauch, was die Geschlechter angeht, nicht so eindimensional, wie es die Rollenklischees und –mythen uns Glauben machen sollen. So mancher erwachsene Sexualrüpel und Macho war mal ein Junge, den sich die eigene Mutter viel zu früh und viel zu lange dahin geschoben hat, wo kein Kind liegen sollte. Möglicherweise hat Donald Trump da mit vielen Potentaten der Welt was gemeinsam. Nicht nur den vorgeblich „Konservativen“.

Angelika Oetken, Berlin-Köpenick, eine von 9 Millionen Erwachsenen in Deutschland, die in ihrer Kindheit und/oder Jugend Opfer schweren sexuellen Missbrauchs wurden

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mhpr262 08.10.2016, 07:30
7.

Sicher, die Äußerungen sind reichlich derbe - aber mal ehrlich, wir wissen doch ganz genau dass er recht hat. Zumindest bei den Frauen, die sich freiwillig in die Nähe von solchen Männern begeben. Wer berühmt und reich ist, der muss sich die Frauen mit dem Knüppel vom Leib halten.

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bijae 08.10.2016, 07:32
8.

Danach sieht es für mich aus.Eine Partei will Donald Trump gerne als Präsident (vielleicht Kräfte aus Russland?) die andere Partei will das verhindern (vielleicht Kräfte im eigenen Land, die wissen was Trump als Präsident bedeuten würde). Aber so wie Russland hier Parteien für sich einspannt (Links und Rechts) so macht er das sicher auch woanders. Ich finde Trump und Putin vom Typ Mensch sehr ähnlich, wie kleine Kinder, nur der eine mehr "Tittengesteuert".

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ergo-oetken 08.10.2016, 07:41
9. Kein Schlamm, sondern bittere Realität

Donald Trump kündigte eine "Schlammschlacht" in Bezug auf sexuelle Übergriffigkeiten von Bill Clinton an, die dessen Ehefrau Hillary gedeckt und zu vertuschen geholfen habe. Über Bill Clintons Kindheit voller Gewalt und Misshandlung, die in Parentifizierung mündete gibt es Berichte, auf "kriegsursachen.blogspot" wurde eine gute Analyse eingestellt. Jungen, die so aufwachsen müssen, neigen dazu, ihr Bedürfnis nach Nähe zu sexualisieren. Das kann wie alles, was nicht wirklich erfüllt, Suchtcharakter annehmen. Auf der Homepage ist ebenfalls das Aufwachsen von Hillary Clinton beschrieben. Die Clintons wären damit ein typisches Paar, in ihrer Symbiose der gegenseitigen Kompensation und Stabilisierung. Wer so etwas erlebt und überlebt hat wie diese beiden Menschen, muss übermenschliche Fähigkeiten besitzen. Und den treibt der Wunsch an, sich zu ermächtigen, nie wieder ausgeliefert zu sein, die Kontrolle zu verlieren, wie damals als Kind. Und das verbindet die Clintons und die Trumps mutmaßlich und bietet offenbar vielen Menschen eine Identifikation. Wie alles im Leben hat auch die Misshandlung und Ausbeutung von Kindern eine Seite, die unsere Kultur benötigt. Ansonsten könnten wir auf so etwas verzichten. Vielleicht wird durch diese Veröffentlichungen eine echte Debatte angestoßen. Sie hätte einen wahren Wert. Vor Allem, aber nicht nur für die vielen Kinder auf der Welt, die als Blitzableiter für den Hass ihrer Eltern und anderer Erwachsener dienen müssen.

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