Forum: Politik
Vierte Amtszeit: Die falsche Kanzlerin
DPA

Deutschland soll so bleiben, wie es ist. Viele halten das für die wichtigste Aufgabe der Politik. Dann sollten sie allerdings nicht Angela Merkel wählen, sie war immer die Kanzlerin des radikalen Wandels.

Seite 1 von 25
Fuscipes 24.11.2016, 14:22
1.

"Sie ist die Kanzlerin des Wandels", wobei der plötzliche Wandel sehr irritierend sein kann.
Ein stetiger Wandel, auf den bewusst zugesteuert wird muss ja nichts schlechtes sein, den sehe ich bei der Kanzlerin immer weniger, und so kommt mir das oft wie hilfloses Agieren vor, dass wirkt bisweilen peinlich.

Beitrag melden
ulrich.schlagwein 24.11.2016, 14:23
2. Biografie

Aus Frau Merkels Biografie ihrer Jugend bis hinein in den zusammenschluss von BRD un DDR geht doch klar hervor, dass sie "nichts dafuer kann" (beinahe wie Peter Lorre). Scheinbar ohne Anteilnahme "von hinten lenkend", machtbesessen. Spaetestens bei den Wahlen 2021 wird sich dann leider herausstellen, das es etwas Anderes geben muss, als "alternativlos".

Beitrag melden
dweik01 24.11.2016, 14:23
3. super, hervorragend, klasse geschrieben!

muß ich neidlos anerkennen, obwohl ich sonst eher einer Ihrer schärfsten Gegner bin, sehr geehrter Herr Augstein, allein schon weil Sie im Viereck springen würden, wenn man Ihren Leitsatz - "im Zweifel links" - umdrehte und "im Zweifel rechts" behauptete, doch nur konservativ zu sein! Dennoch Chapeau, wir sind uns einig, Merkel hat diesem Land nicht gutgetan. Ich hoffe, daß die Wähler das nicht im Anästhesierausch bis 2017 vergessen.

Beitrag melden
Croco1 24.11.2016, 14:24
4. Hoppla

Erfrischend ehrlich,
sehr geehrter Herr Augstein,
bewundernswert mutig dazu,
ist es doch stets gefährlich "wider den Stachel zu löcken". Wie dem auch sei: sollten Sie nicht -widerwärtigerweise- bei Ihrem glanzvollen Artikel machiavellistisch agiert haben, dann zolle ich Ihnen gerne eines, das ich nicht mehr zu hoffen gewagt hatte: RESPEKT!

Beitrag melden
joeaverage 24.11.2016, 14:24
5. Sie hat unendlich lange

darüber nachgedacht, was sie dem Land noch geben kann?
Den Rest?
Das Einzige, was sie noch vor einem leeren Blatt im Geschichtsbuch retten könnte, wäre ein Abgang aus freien Stücken.

Beitrag melden
barstow 24.11.2016, 14:26
6. Mann lese die Schlagzeilen

Von vor einem Jahr. Was wurde sie gerade von SPON gehuldigt.


SPON ist Unglaubwürdig. Das ist Kontinuität

Beitrag melden
lpino 24.11.2016, 14:26
7. Bleiben wie es ist...

Jakob Augstein zeigt hier, dass immerwährende Wandlung der Demokratie innewohnt - und dass allzu langer Stillstand unsere Demokratie gefährdet. Vielleicht liest die Kanzlerin diese Kolumne und wägt ab, ob zu gehen oder immer noch zu bleiben, dem Land und den Menschen, denen sie ihre Macht verdankt, mehr diene.

Beitrag melden
Edelstoffl 24.11.2016, 14:26
8. Nicht zu fassen...!

Ich stimme in vielen Punkten Hr. Augstein zu! Muss mal kurz gucken gehen ob nicht gerade ein Stern aufgeht....

Spaß beiseite - die Kanzlerschaft von Fr. Merkel ist m.E. die größte Katastrophe für D und EU seit 1945. Mir fällt kein politisches Projekt ein, welches sie nicht mit Karacho gegen die Wand gefahren hätte. Das fängt bei der vorbehaltlosen Unterstützung der Politik George Dabbelljuhs an - deren Folgen nun millionenfach an unsere Tür klopfen - geht über NSA und Saudi-Arabien, Ukraine, dem Schlingerkurs beim Atomausstieg und Energiewende, dem Rückschlag des Technologiestandortes Deutschland um über 20 Jahre durch die Unterstützung der Versager an den Spitzen der deutschen Automobilindustrie, durch Neuland Internet, Versagen beim Türkeideal, Spaltung Europas durch ihre unsägliche Griechenlandpolitik plus Aufkündigung europäischer Abkommen in der Flüchtlingskrise,Spaltung der Gesellschaft in D, usw. etc. usf .....

Aus Sicht der Historiker wird die Bewertung der Kanzlerschaft wohl desaströs ausfallen. Aber noch mehr graut mir bei dem Gedanken, dass diese Frau tatsächlich nochmals 4 Jahre bekommen könnte, um D und EU endgültig zu ruinieren... und gleichzeitig den Radikalen den Steigbügel zu halten.

Beitrag melden
paulvernica 24.11.2016, 14:29
9. Sie wirkt als wäre sie zu Empathie nicht fähig.

Wie anders lässt es sich erklären wenn sie sagt, dass die aktuelle Zeit sehr spannend ist und sie dies als Herausforderung ansieht. Wenn man jedoch an der sozialen Ungleichheit leidet ist es nicht mehr spannend,
es ist bitter. Die scheint Merkel nicht empfinden zu können.
Wie kann man mit einem Erdogan Absprachen treffen, hat sie nicht merken können wie Hr. Erdogan tickt ?
Fehlt es ihr auch hier an Einfühlungsvermögen ?

Beitrag melden
Seite 1 von 25
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!