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Vom IS ermordete Geisel: China kündigt Kampf gegen Terror an
AP

Die Terrormiliz IS hat eine weitere Großmacht gegen sich aufgebracht - durch die Ermordung einer chinesischen Geisel. Die Regierung in Peking kündigt an, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

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maremo 19.11.2015, 11:57
60. Um jeden Preis

Egal um welchen Preis ! Welche Koalition auch immer ! Auch wenn man sich mit einem halbwegs kalkulierbaren Despoten zusammen tun muß. Es geht nur noch um dieses elementare Ziel.
Der IS muß unschädlich gemacht werden !!

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pikeaway 19.11.2015, 12:11
61. Sie sind aktiv

Zitat von rumpel84
Nun stehen sämtliche Vetomächte des UN Sicherheitsrats im Kampf gegen den IS und scheinen dennoch eher machtlos zu sein.
Man muss nur die Aktionen des UNSC betrachten, die Genfer Resolutionen aus dem Jahre 2012 und den Auftrag an die OPCW im August 2015 ( Herausfinden, wer der Verursacher der Giftgasattacken von 2ß13) sich näher ansieht.

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simpler 19.11.2015, 12:12
62. interessanterweise sind die Waffen der IS

der sogenannten Menschenrechtler in Xinjiang im Auge der westlichen Länder, kommen aus den USA! Die unterstützen die seit Jahren im Kampf gegen das Kommunistische Land.

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markus_wienken 19.11.2015, 12:44
63.

Zitat von SchneiderG
Das waren Seperatisten in der Provinz Xinjiang, aber keine ISIS Mörder, sonst hätte China ihre Waffenlieferungen an die IS schon längst eingestellt.
China liefert Waffen an den IS?
Haben Sie dafür eine Quelle?

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gka1409 19.11.2015, 12:45
64. Die Ursache bekämpfen

Schiiten und Sunniten bekriegen sich seit Jahrhunderten. Assad, selbst Alevit/Schiit unterdrückt die Mehrzahl der Islamischen Bevölkerung die Sunniten.
Der IS hat sich als "Vertreter" der Sunniten gegründet, damit diese Unterdrückung aufhört. Aus einer Handvoll Wegelagerern und Kriminellen wurde eine Armee. Dieser rege Zulauf kam auch durch "unsere" Unterstützung von Assad zustande.
Wir sollten uns aus der islamischen Welt zurück ziehen und abwarten was zwischen Sunniten und Schiiten passiert.
Bei uns hat der Krieg 30 Jahre gedauert bis sich Katholiken und Protestanten vertragen haben. Erst wenn die Verluste auf beiden Seiten hoch genug sind, wird es dort Frieden geben.
Bei uns im 30 jährigem Krieg waren es 40% der Bevölkerung.
Ergo kann die Parole nur heißen: "Raus aus Syrien, Iran und Irak und lasst sie sich die Köpfe gegenseitig einschlagen!"

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klmo 19.11.2015, 13:16
65. Religiöser Rationalverlust

Der IS bereitet mit unglaublicher Sicherheit seinen kollektiven Selbstmord vor.

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jogi1709 19.11.2015, 14:18
66. Sich mit China anzulegen,

kann ein Fehler gewesen sein. Die verstehen unter Terrorbekämpfung etwas anderes als Kerzenhalten, Nationalhymnen singen oder immer neue angeblich friedliche Islamvarianten zu erfinden.

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neanderspezi 19.11.2015, 14:28
67. Jetzt fühlen sich diese islamistischen Halsabschneider auch noch durch Drohungen aus China bestätigt

Die Ankündigung oder auch Drohung des Staatspräsidenten Chinas gegen die Terrormiliz IS vorgehen zu wollen, ist zunächst nicht mehr als eine Ankündigung oder auch Drohung und erreicht zunächst vielleicht nur wohlwollende Beachtung bei den ebenfalls drohenden Regierungschefs aus weiteren 20 oder mehr Nationen. Bei einer Gesamtschau involvierter, mehr oder weniger alliierter, zur Eindämmung des islamistischen Terrormonsters IS angetretener Kampf- oder anderweitig aktiver Partner, bleibt die Frage nach der Relation von terrorbemühten Faschisten in der fanatischen Prägung mordlüsterner Dschihadisten gegenüber einer militärisch, wirtschaftlich, technologisch und erst recht zahlenmäßig extrem hoch überlegenen Allianz von Gegnern, die sich aus unerfindlichen Gründen gegen den vorwiegend auf syrischem und irakischem Boden aktiven und für die Bevölkerung unheilvollen Terroristen erstaunlich schwer tun. Man gewinnt den Eindruck, dass zahllose Greifvögel aller Art aus der Luft besonders boshafte Kaninchen jagen, die vor ihnen lässig Haken schlagen, ihre Reihen kontinuierlich auffüllen und noch vermehren können, Männchen machen und drohen was das Zeug hält, alles was ihnen vor die Schnauze kommt inkorporieren oder anderweitig vernichten und über ein weitreichendes Tunnelsystem verfügen, das ihnen fortwährend hilft Angriffe ins Leere laufen zu lassen.

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markus_wienken 19.11.2015, 15:47
68.

Zitat von jogi1709
Sich mit China anzulegen kann ein Fehler gewesen sein. Die verstehen unter Terrorbekämpfung etwas anderes als Kerzenhalten, Nationalhymnen singen oder immer neue angeblich friedliche Islamvarianten zu erfinden.
Aber nicht doch.
China wird sich in Syrien und den anderen Ländern "dort unten" militärisch nicht oder nur marginal engagieren.

Wenn überhaupt wird der Tod des chin. Lehrers als "willkommener" Anlaß gesehen um in Xinjiang die Daumenschrauben noch fester anzuziehen.

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KurtT. 19.11.2015, 18:43
69.

Zitat von uvg
(1) Wie immer in Kriegen mit pseudoreligiösem Bezug geht es auch den IS-Anführern eben nicht um den Islam. (2) Vielmehr sind ihre Triebfedern am besten mit den Begriffen Gier nach Macht, Herrschaft, Einfluss und vor allem Geld beschrieben. Und da diese Ziele absolute Priorität haben, sind die Methoden der Zielerreichung eingeschränkt auf Terror, Folter und Mord ad libitum. Gehirnwäsche bei ihren Gefolgsleuten inclusive.
Zu (1): ICH (wahrscheinlich auch Peter Scholl-Latour, wenn man ihn noch fragen könnte) meine, dass Sie sich diesbez. irren! Warum? Die Führer DIESER Fanatiker scheinen tatsächlich von der Legitimität ihres "heiligen" Krieges (Dschihad) überzeugt zu sein; sie glauben wirklich an das "Paradiesversprechen", an eine Sinnhaftigkeit des Märtyrertums "im Namen Gottes", daran, dass ihr "Opfer" im "Dschannat" belohnt wird!

Die Predigt eines Imams:

"Die Propheten haben uns den Weg des Gehorsams, des Friedens und des Glücks gezeigt. Doch es steht uns frei, entweder ihnen oder dem Teufel zu folgen. Aber die Wege des Teufels sind die des Bösen, und das Leben der Menschen auf Erden ist kurz. Eines Tages wird es enden und wir werden alle sterben - und dann, ja dann wird der Tag des Jüngsten Gerichts sein. An dem Allah uns fragt, was wir auf Erden getan haben. Über jeden Menschen wird Gericht gehalten. Und jene, die Gott gehorchten und dem Propheten Mohammed folgten, kommen ins Paradies - die anderen, die Allah ungehorsam waren und den Versuchungen des Teufels nachgaben, kommen in die Hölle. Und das Leben im Paradies wird ein Leben des Friedens und des Glücks sein, es wird nie enden. Aber jene, die in die Hölle kommen, werden dort in Kummer und Schmerzen vegetieren. Ihr Los wird elend, traurig und furchtbar sein. Möge Allah uns vor der Hölle bewahren und uns mit seiner Barmherzigkeit und dem Paradies belohnen! AMIN!"

Zu (2): Das sind wohl vor allem - mehr oder weniger - die Motive jener islamistischen Dschihadisten, die nicht nur oder kaum an die "Belohnung" im Dschannat glauben, die von den Führern für deren angeblich "höhere Mission" instrumentalisiert und de facto missbraucht werden können! Dazu gehören z.B. jene von Maliki (Ex-Präsident des Irak nach Saddam Hussein) "entmachteten" Sunniten, die ihre Pfründen und Privilegien, ihre vorher dominante Macht verloren haben, heute mit ihrer strategischen und taktischen Kompetenz dem IS-"Kalifat" dienen - und sich selber NIE "opfern" würden, um ins "jenseitige Paradies" zu kommen > für die die einen "höheren Lebenssinn suchenden" IS-"Jünglinge" aus dem Orient und dem "Abendland" nur "Mittel zum Zweck" sind ...

PS: Aber gerade DARUM dürfte die Hoffnung realisierbar werden, dass der "IS" von einer "global kooperierenden Allianz" besiegt werden kann - denn wenn das "Kalifat" irgendwann "mit dem Rücken zur Wand steht", werden es diese ehem. Anhänger der Baath-Partei Saddams sein, die sich der ultimativen (Selbst-)Zerstörung (etwa auch mit Nuklearwaffen aus Nordkorea oder/und Pakistan?) verweigern: um selber zu überleben!

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