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"Von ärmeren Schichten entfernt": Wagenknecht attackiert Kritiker in der eigenen Part
DPA

"Linkssein heißt, soziale Missstände zu bekämpfen, und nicht etwa, einen bestimmten Lifestyle zu pflegen": Sahra Wagenknecht rechnet mit parteiinternen Gegnern ab - und glaubt an einen "sozialen Zeitgeist".

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baba01 06.04.2019, 11:06
1. Recht

hat sie... nur begreifen es leider die wenigsten. OK, allerdings begreifen es diejenigen, die die Zustände in unserem Land erhalten wollen - WER das ist - ganz einfach - Quandt und Co, mit ihren Helfern ala` Merz, etc.

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seneca55 06.04.2019, 11:11
2. Frau Wagenknecht, intellekt. Kämpferin für ein soz. DE, greift an...

Sie war durch ihre Parteigegner und ihr Baby "Aufstehen"in ein Burn Out gerutscht.
Jetzt zieht sie sich von den Parteiämtern und Politikstress berechtigterweise zurück ohne vergessen zu haben ihre "Parteifreunde" vorzuführen und anzuklagen.
Sie wird im Sommer 50 und will dann ein "neues" Leben starten können.
Wer soll sie bei den Linken ersetzen können?
Katja Kipping?
Nach Wagenknechts Rückug wird Die LINKE bestimmt an Attracktivität und Prozenten verlieren wie damals die SPD nach dem Abtritt von Lafontaine vor 20 Jahren.

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Zappa_forever 06.04.2019, 11:21
3. Schade...

...dass sie sich zurückgezogen hat. Eine der wenigen, die die Schieflagen dieser Nation frei von Opportunismus und Fraktionszwang benennt. Alles, was sie in dem Interview sagt, trifft meiner Ansicht den Nagel auf den Kopf. Insbesondere, dass „linksseitig“ mehr und mehr als elitärer, im Kern der selbstüberhöhung dienender Lifestyle wahrgenommen wird.

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gegengez 06.04.2019, 11:24
4. Irgendwie hat sie immer Recht

Vielleicht sollte sie eine Partei gründen dann wären wohl Linke, Grüne, SPD, AFD nur noch Geschichte Die CDU wird wohl weiter geben die steht ja für alles.

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volkerettlich 06.04.2019, 11:25
5. Da kann ich

nur jeden Satz unterstreichen. Wo Sie recht hat, hat Sie halt recht & Sie hat meistens recht!

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DJ Doena 06.04.2019, 11:26
6.

Die Linke (als Gruppe, nicht nur Partei) hat die Tendenz, sich vom Hundersten ins Tausendste zu verzetteln und dabei immer mehr das Große und Ganze aus dem Auge zu verlieren.

Transgender-Rechte mögen ja irgendwo wichtig sein, aber monatelang darüber zu diskutieren, ob Schulen ein Transgender-Klo brauchen während gleichzeitig im Klassenzimmer der Schwarzschimmel an der Decke steht, ist halt nicht wirklich zielführend. Auch das Transgender-Kind atmet die Schimmel-Partikel ein, genau wie seine cis-Mitschüler.

Und diese Partikularinteressen führen dann auch zu einer praktischen Zersplitterung. Während die politische Rechte sich um Machtzentren herum gravitiert wie Planeten, die um eine Sonne kreisen, wirken bei der politischen Linken immer viel mehr die Fliehkräfte, die lauter kleine Steinbrocken in alle Himmelsrichtungen wegschleudert, während der zentrale Felsplanet immer weiter schrumpft und auseinander bricht.

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lesheinen 06.04.2019, 11:27
7. "Die Linke hat sich von den ärmeren Schichten entfernt"

so nach dem Artikel Frau Wagenknecht. Ausgerechnet von ihr kommen diese Worte, von ihr, die alles andere als ein Mitglied der ärmeren Schichten in Optik und Rhetorik verkörpert, die in meinen Augen nur eine Salonkommunistin ist.
Im übrgen frage ich mich, warum sie nicht endlich Ruhe gibt. Stellt sich seit langem gegen die Linie ihrer Partei, scheitert mit ihrem obskuren "Aufstehen", gibt bekannt, aus gesundheitlichen Gründen kürzer zu treten und ihre Ämter aufzugeben. Leider nicht das Amt des MdB. Ich gehe davon aus, dass ihr Platz auf der Landesliste, durch den sie in den Bundestag bei der letzten Wahl gekommen ist, anderweitig besetzt wird und sie in den Orkus der Geschichte verschwindet. Davon geht sie offensichtlich auch aus, macht vorher aber noch ordentlich Krawall. Ich nenne das Egomanie.

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isar56 06.04.2019, 11:27
8. Als Sozialarbeiterin

arbeite ich seit Jahrzehnten mit sog. mehrfach benachteiligten Familien aus aller Welt. Und ich sage, Wagenknecht hat hier in jedem Detail recht. Kipping und Riexinger peilen nichts. Riexinger tönte mehrfach , Integration könne mit der Anstellung zahlreicher Sozialarbeiter besser gelingen. Sie können jeder Familie einen Sozialarbeiter zuteilen. Wer nicht will integriert sich nicht. Meine Kollegen und ich hören jede Woche: das schadet letztendlich auch Jenen, die hier wirklich ankommen wollen und damit meine ich nicht, dass die Menschen ihre Kultur aufzugeben haben.

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sunshine422 06.04.2019, 11:29
9. Ich eher Konservativ,

muss mit Erschrecken feststellen das Frau Wagenknecht in vielen Dingen recht hat. Migrationsproblem hat sie leider recht, bezüglich wer kommt und das in den Ländern noch mehr Armut bringt und die nicht mögliche sachlich differenzierte Diskussion das hakt nicht jeder kommen kann. Auch was der Lifestyle vieler Linken angeht, die zu den Gutverdienern gehören, haben den Kontakt zu den Armen total verloren. Es wird alles den Konzernen und der Wirtschaft geopfert. Ich gehöre zu oberen Mittelschicht und kann es nicht mehr sehen und hören , wie der nicht so gut situierte Teil immer schlechter behandelt wird, während Konzerne immer mehr verdienen und keine Steuern zahlen und die Politiker Milliardensummen verschleudert. Wieso muss eine Frau Wagenknecht so was erklären? Sie wird von Links und Rechts geschasst... demzufolge liegt sie wohl in der Mitte... traurig

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