Forum: Politik
Von der Leyen auf Münchner Sicherheitskonferenz: "Wir Deutschen müssen mehr tun"
Francisco Seco/POOL/EPA-EFE/REX

Ursula von der Leyen eröffnet die Sicherheitskonferenz mit einer Beschwörungsrede auf die Nato und verspricht höhere Verteidigungsausgaben. Der defensive Ton illustriert, wie stark Berlin unter Druck ist.

Seite 1 von 10
walligundlach 15.02.2019, 20:01
1. Dann ratterte von der Leyen Versprechungen herunter. "Wir wissen, dass

ja.ja. wir alles tun wollen, um die USA zu umschmeicheln. Man dienert bis zu den Fußspitzen - es es gruselig.
Nein, eine weitere Aufrüstung. Die USA sind unverschämt. Wollen uns ihre dreckiges, die Umwelt in wüstester Weise zerstörendes Gas über den großen Ozean shippern. Wir bauen brav die Terminals und lassen uns belehren, daß wir sons "abhängig" werden. Meine Güte, WIR SIND ÜBHÄNGIG! aber nicht von Rußland. Von den USA! Wir werden mit Sanktionen bedroht und unsere Regierung läßt sich vom Botschafter behandeln wie ein Hündchen an der Leine. Es gibt genug Baustellen in Deutschland, die dringend Geld und Aufmerksamkeit benötigen. Vielleicht mal Schulen, in denen man selbständig denken lernt, weniger gehorchen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nachdenklich1 15.02.2019, 20:03
2. So, so

die VSA haben freihändig entschieden, dass ihre NATO Partner Nordsyrien = Pufferzone besetzen und der Einsatz soll ohne ihren Herrn und Gebieter erfolgen.
Da bin ich ja mal gespannt was die Befehlsempfänger dazu sagen.
Das Völkerrecht fragt eh kein Mensch mehr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
holy64 15.02.2019, 20:08
3. Von der Leyen

geh doch endlich nach Hause. Ständige Anbiederung an die Amerikaner und in ihrem Ministerium die Ausgaben nicht im Griff.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tobiaswerner 15.02.2019, 20:10
4. Im Westen nichts neues - konzeptionsarm u. visionsfreie dt. Regierung

Ja, da geht es nur um die 2% - sicher eine berechtigte Forderung.
Frau v. der Leyen sagte (wohl) nicht, was man mit diesem Geld so genau machen sollte bzw. will: Vielleicht noch mehr Berater bezahlen!?
Also: Warum denn nicht mal fragen, ob die EU nicht z. B. Rammstein übernehmen könnte - ein paar US-Soldaten dürfen dort dann auch mit dabei sein, oder ob man, als EU oder BRD den USA nicht zwei Flugzeugträger abkaufen könne - die diese dann nicht betreiben brauchen, wo die USA dann als Geld einsparen könnten - sie sollten dafür dann aber keine Ersatzinvestitionen vornehmen - zumindest solange die EU diese Flugzeugträger - im Rahmen der NATO - betreibt.
Auch könnte und sollte die EU vielleicht ein paar weitere EU-nahe US-Militärstützpunkte federführend mit betreiben, den USA also etwas von der Sicherheitslast konkret abnehmen, ohne dass es hernach oder gar deshalb zu einem Weiterdrehen der Rüstungsspirale kommt.

Was auch Frau v. der Leyen immere noch nicht sagte ist, wieso man 70 Jahre nach Ende des 2. WK und über 25 Jahre nach dem Fall der Mauer mit Russland, einem der Hauptbeteiligten am WK 2 und - dem ja angeblich beendeten Kalten Krieg - eigentlich immer noch im Clinch liegt. Man bei der Friedenssicherung via EU hier "nur" auf Frankreich und Großbrittanien fokussiert ist. Ein junger Experte meinte bei phoenix vor 3 Tagen, dass Deutschland strategisches sicherheitspolitisches Denken nur rudimentär hätte. Frau v. der Leyen hat dies wohl wiedermal nur bestätigt - leider.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
grainer16 15.02.2019, 20:13
5. Unglaubwürdig

Von der Leyen hat durch ihre Inkompetenz gezeigt, dass sie eine Marionette von Beratern und Lobbyisten ist. Mckinsey lässt Grüßen. Der Skandal ist, dass für Missmanagement und Verschwendung keiner Verantwortung übernimmt. Politik- und Staatsverdrossenheit wird so nur provoziert. Ich hoffe, dass ein Untersuchungsausschuss hier Licht ins Dunkle bringt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bs2509 15.02.2019, 20:16
6. Lügen -Uschi CDU von der CDU

hat überhaupt kein Konzept.
Einzig und allein für sie zählt . . . Frisur sitzt und das Fernsehen ist mit seinen Hofberichterstattden vor Ort.
Schliesslich will sie ja Kanzlerin werden.
Das die Deutschen und die anderen NATO-Partner es nicht wahrhaben wollen, dass sie die enormen Schulden der USA bezahlen sollen.
Wer als Weltherrscher auftritt,sollte auch die Party bezahlen können.
Nur Hollywood reicht nicht für die Realität.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
helmud 15.02.2019, 20:20
7. Es muss endlich aufhören,

dass Europa nach der Pfeife der Amerikaner tanzt. Ein Land dass mehr als 700 Milliarden Dollar für Kriegsgerät und deren Vorbereitungen für den Einsatz ausgibt ist krank, wir dürfen uns nicht anstecken lassen. Imperialisten werden am Ende immer die Verlierer sein und wir sollten uns nicht auf deren Seite aufhalten. Wir sind Europäer und unsere Aufgabe ist Frieden zu erhalten, dafür darf Geld ausgegeben werden, aber keinen Cent dafür, dass man Krieg gegen ein anderes Land führt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nach-mir-die-springflut 15.02.2019, 20:21
8. Völlig losgelöst (von der Erde)

Die meisten Deutschen wollen ihre Soldaten nicht in Afghanistan sehen, wollen nicht Ramstein, wollen keine Drohnenmorde, wollen keine Fremdtruppen, wollen nicht Geld für zu viele Rüstung ausgeben, wollen keinen Krieg gegen Russland, keine Regierungsstürze, weder in Syrien noch im Iran, die Flüchtlinge machen, keine Waffenexporte, keinen neuen kalten Krieg, keine Atombomben auf eigenem Territorium.

2 % ist eine relative Größe, keine absolute. Wenn die weltviertgrößte Volkswirtschaft oder die größte europäische 2 % für Militär ausgibt, entsteht ein Militärgigant, gegen den gerade die Briten rebellieren.

Um noch einmal bei Bismarck anzufangen: Der sagte nach 1871, dass das Deutsche Reich keine weiteren Gebietsansprüche mehr hat. Kriege, um das eigene Territorium zu schaffen, waren ab da vorbei. Kriege, um das eigene Territorium zu erweitern, Stichwort des Kaisers "Lebensraum im Osten", das der Anführer Hitler dann später aufgegriffen hat und zur Blüte treiben wollte, waren gegen deutsche-nationale Interessen. Merkels Grenzöffnung ist gegen deutsche-nationale Interessen. Uschis Beraterkosten von 3 Mrd. Euro sind gegen deutsche-nationale Interessen.

Es braucht eine neue Politiker-Generation, die Europa auch von der Warte der militärischen Sicherheitsarchitektur neu aufstellt, wenn die NATO sich überdauert hat und die Fremdtruppen das Land verlassen haben. Es waren die Bündnisse, die Deutschland in die Kriege verwickelt hatten, es ist das Bündnis NATO heute, was zum Ziel hat, die Russen draußen, die Amis drinnen und die Deutschen unten zu halten, was wieder die Verstrickung macht. 2008 hatte Lawrow die USA gewarnt, wenn die Ukraine in die NATO kommen soll, wird es die Ukraine in zwei Teile zerreißen, und Russland wird intervenieren müssen. Und, was ist geschehen? Die NATO-Expansion hinterließ einen komplett ins Elend gestürzten Staat mitten in Europa. Uschi und Angela wiederum sind nicht fähig zu erkennen, dass man Russland nicht Raketen 300 km vor der Hauptstadt hinsetzen kann. Polen - auch da wütete die NATO und zieht das Land in eine europafeindliche Politik.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Atheist_Crusader 15.02.2019, 20:22
9.

Es ist eine ganz einfache Rechnung: Je mehr man investiert, desto mehr kann man die Richtung bestimmen. Ist nicht der einzige Faktor aber ein sehr wichtiger.
Je weniger wir also bereit sind auszugeben, desto mehr sind wir auf die Kooperation mit anderen angewiesen. Was nicht so schlimm ist wenn wir mit Leuten zusammenarbeiten die unsere Ideen und Wertvorstellungen teilen, aber eben problematisch wenn die anderen es nicht tun.

Allerdings darf man sich nicht der Illusion hingeben, dass heraushalten eine Option sei. Der geht vielleicht wenn man ein relativ isolierter Staat wie Bolivien oder Bhutan ist, aber nicht als Deutschland. Globale Probleme kommen auch überwiegend NICHT nach dem karmischen Prinzip, treffen also nicht mal eben die Verursacher - so sehr man sich das vielleicht auch wünschen mag.
Der syrische Bürgerkrieg zum Beispiel war zum Teil eine Folge des Machtvakuums den der Irak-Krieg hinterlassen hat. An dem haben sich u.a. die Briten und die Italiener beteiligt, die Deutschen und Franzosen aber nicht. Dennoch wurden alle von der Flüchtlingskrise getroffen.
Sich aus Krisen raushalten ist kein Garant dafür, von den Folgen verschont zu werden, genausowenig wie mitmischen bedeutet dass man davon getroffen wird. Aber wer mitmischt kann zumindest die Richtung mitbestimmen - wer sich raushält kann nur hoffen dass die anderen etwas entscheiden was einem nicht zum Nachteil gereicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 10