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Von-der-Leyen-Vorschlag: Koalition streitet über Nato-Präsenz im Osten
DPA

Verteidigungsministerin von der Leyen rät in der Krim-Krise zur Stärkung der Nato an den Ostgrenzen - und erntet dafür harte Kritik vom Koalitionspartner: SPD-Außenpolitiker Annen wirft der CDU-Frau eskalierendes Verhalten vor.

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keinname2013 23.03.2014, 20:40
110. Was gäbe es denn lohnendes als Beute?

Zitat von lscpilot
was Putin an Expansionen Russlands noch alles vor hat, wären Massanhmen zur Wahrung eigener Interessen natürlich viel einfacher. Nach seinem bisherigen Verhalten muss die EU allerdings mit allem rechnen, auch mit einer militärischen Bedrohung in Richtung Westen und Südwesten. Überlegungen dagegen zu halten sind nicht nur legitim, sondern geradezu die Aufgabe einer Verteidigungsministerin. Auf welcher Plattform das geschieht, ist allerdings eine andere Frage. Die Medienlandschaft ist es sicher nicht. Insbesondere die deutsche Öffentlichkeit scheint sich ohnehin eher um das kurzfristige materielle Wohlergehen zu sorgen, als um das eher abstrakte Verständnis von Freiheit. Klassisches Bonmot ist: Lieber rot als tot!
...
was sollte denn im Westen / Südwestenzu gewinnen sein als Kriegsziel?
Die Bankenkrise?
Griechenland? Der Vatikan? Und welche Expansionen Russlands?
Bisher gibt es nur Nato und EU Expansionen...

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wynkendewild 23.03.2014, 20:40
111. Ein Luftschloss

Zitat von hotgorn
Massenarbeitslosigkeit in Südeuropa, Bankensozialismus, Schikanierung von Arbeitslosen, Niedriglöhne, Korruption und Spionage unter Freunden. Gut sollen alle Politischen Führer die wollen der EU und dem Nato Militärbündnis beitreten diese Perspektiven, die wir unter anderem dem Putin Freund Schröder zu verdanken haben und dessen wirre Politik von Rechts und Links auch noch übernommen wird, können doch bei bestem Willen kein Anspron sein und kein Grund einem noch seltsameren Wertekanon unter Putin durch militärische Muskelspielen zu beweisen welche Form des Kapitalismus cooler ist.
Wer in den Ausmaßen spionieren kann beweist, dass mit unserem System einiges nicht zu stimmen scheint. Um davon abzulenken wird halt eine Krise erzeugt und sei es mit einem guten alten Feind, den man schon seit Jahrzehnten kennt.

Die EU sucht über eine "äußere Bedrohung" nach Stabilität. Wie Sie schon richtig erkannt haben ist diese Konstrukt weder stark noch handlungsfähig.

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zero-bond 23.03.2014, 20:41
112. Das

Zitat von LeBigMacke
Unglaublich die Frau. Russland ist doch sowieso Reakteur in diesem Konflikt, weil nach Ende des Kalten Krieges vereinbart worden war, dass es 'keine NATO-Staaten östlich der Bundesrepublik geben darf. Nicht, dass es heute nicht eh schon der Fall wäre, nun auch noch die Ukraine, direkt an der russischen Grenze. Wer hat den geglaubt, dass die Russen sich das gefallen lassen? Frau VdL bringt hier unbewusst den eigentlichen Ursprung des Konfliktes auf den Tisch und macht genau was als deutsche Verteidigungsministerin? Sie ist offenbar erst zufrieden, wenn es vollends eskaliert.
wurde nicht vereinbart, zumindest wenn man Genscher glauben kann. Dann wurde vereinbart, dass es keine Nato Basen östlich der West-Grenzen des Warschauer Paktes geben darf. Es wurde zudem auch vereinbart, dass die Truppenstärke der Bundeswehr nicht über das Niveau steigt, wie vor der Wiedervereinigung. Beides wurde eingehalten oder kennen Sie eine Nato Base in Polen wie bspw. Aviano in Italien? Es gibt nichtmal Nato Basen in den östlichen Bundesländern Deutschlands.

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hansderdampfer 23.03.2014, 20:42
113. Europa

Zitat von michibln
...seiner Landsleute sich "in die Enge gedrängt" fühlen ist das doch sein Problem und nicht unseres. Es wird Zeit zum Umdenken in Russland. Es ist kein Naturgesetz, dass dieses Land in Feindschaft mit dem Westen lebt und den Nachbarvölkern seinen Willen aufzwingen muss. Durch Schwächlichkeit und "Russlandversteherei" ist weder uns noch dem russischen Volk gedient.
Europa und Russland haben 25 Jahre in Frieden als Nachbarn gelebt und das sich Russland von der NATO bedrängt fühlen muß das ist kein Naturgesetz!

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ralf_gabriel 23.03.2014, 20:43
114. x

Zitat von saaman
Ich nenne die Auffassung der Grünen und Teilen aus der SPD für "unverantwortlich", wie es von Grün bezogen auf Leyen behauptet wird. Der Grund: wenn man Putin keine Grenzen aufzeigt, wagt der sich immer weiter vor. Wenn man sie ihm aufzeigt, wird er sich reiflich überlegen, wie weit er gehen kann. Putins Strategie ist es, link und hinterhältig zu sein. Offensive Konfrontation ist nicht sein Ding.
Zeigen wir ihm doch aber BITTE Grenzen die wir auch bereit sind zu verteidigen. ICH werden nach dem Gemurkel und Gekungel welches unsere Politiker in der Ukraine abgezogen haben, keine Finger dafür rühren. UNSERE Leute haben da geostrategische Spielchen spielen wollen und haben nun auf die Fresse gekriegt. Richtig so. Ich werde für die jetzt ganz bestimmt nicht die Kartoffeln aus dem Feuer holen.

Anders sieht die Sache bei EU und NATO Mitgliedern aus. DORT ziehe ich für mich die Grenze bei der ich auch persönlich bereit bin für Europas Sicherheit zu kämpfen.

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mehrgedanken 23.03.2014, 20:43
115. gründlich misverstanden

Zitat von OHCRIKEY
Und nun wäre es an der Zeit, dass Russland akzeptiert, dass Polen, die Ukraine und die Batlischen Staaten seit Auflösung des Warschauer Paktes wieder souveräne Staaten sind, die ein Recht auf Selbstbestimmung haben. Und wenn die der NATO oder EU beigetreten sind oder beitreten wollen, dann haben die Russen das gefälligst zu akzeptieren. Vielleicht hätten die armen und in die Enge gedrängten russen sich in diesen Ländern auch einfach nicht so aufführen sollen, wie sie es taten. Sowas kommt von sowas. Hat sich einer der Apologeten Russlands schon mal gefragt, wie es sein kann, dass in Polen, in dem das Dritte Reich gehaust hat wie die Vandalen (kein anderes Land hat im Zweiten Weltkrieg einen derartig großen Prozentsatz der Bevölkerung verloren), die Russen noch viel unbeliebter sind als die Deutschen? Aber wahrscheinlich sind auch daran mal wieder nur die USA schuld, die irgendwo an polnisches Öl wollten.
Von wegen "Apologeten":

Putin bricht das Völkerrecht - ja!
Kim bricht das Völker und Menschenrecht-ja!
Assad bricht Völker und Menschenrecht-ja!

Es stellt sich bloss die Frage um Krieg und "Frieden" hier in Europa. Also ich vertraue unserem Westbündnis zu 100 %, der NATO dito. Ich sehe bloss wie viele andere Bürger nicht ein, warum man nicht den direkten Weg geht, z.B.:

- schnelle Wahlen in der Ukraine um eine legitime Regierung zu bekommen.
- Garantien für alle Bevölkerungsgruppen in der Ukraine
- ein gemeinsames Chorps von russischen und ukrainischen Kräften um Ausschreitungen definitiv zu unterbinden
- direkte Gespräche zwischen Kiew und Moska, evtl begleitet von KSZE,OECD und UN
- direktes Treffen der Präsidenten Obama und Putin mit dem Ziel eine grosse Lösung zu finden zwischen Russland und NATO
- eine Konferenz zur Wirtschaftsplanung/hilfe in der Ukraine

nur so als träumerische Ideen, eben weil ich die europäische Geschichte recht gut kenne! mit all den Armeeaufläufen und den Kriegen die dann zwangsläufig folgten. Im übrigen können Sie sich darauf verlassen dass die NATO alle Bündnispartner verteidigt. Und Sie können davon ausgehen dass Russland eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine niemals akzeptieren wird. So wie die USA Raketen auf Kuba 1962 auch nicht akzeptiert haben.
Und solche Überlegungen machen mich zum Putin-Versteher oder Freund? Das ist ein bischen einfach gedacht, so militärisch...

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ut-e 23.03.2014, 20:44
116. Nato-Präsenz

Wie wäre es denn, liebe Frau Von der Leyen, Ihre Söhne, vielleicht auch Enkelkinder auf so einen Einsatz vorzubereiten. Was wäre denn mit De-Eskalation? Oder schwebt Ihnen ein Szenario der Reduzierung von sowieso viel zu vielen Menschen vor? Sind Sie an der Front dabei?

Zitat von sysop
Verteidigungsministerin von der Leyen rät in der Krim-Krise zur Stärkung der Nato an den Ostgrenzen - und erntet dafür harte Kritik vom Koalitionspartner: SPD-Außenpolitiker Annen wirft der CDU-Frau eskalierendes Verhalten vor.

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ja-sager 23.03.2014, 20:44
117. nee is klaa

..die s.g. Koalitionspartner von den Sozis haben es immer noch nicht kapiert, dass Putin alle am Nasenring spazieren führt. Harte und klare Aktionen sind das einzig wirkliche Mittel, diesen Putin und seine Milliadärskumpane aufzuhalten. Sonst stehen in Windeseile wieder "mutmaßlich russische Milizen" in einem der Nachbarstaaten, natürlich ohne Landeskennzeichnung...

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panorax 23.03.2014, 20:45
118. Nein, ...

Zitat von Matze38
Kriegsangst schueren um damit der nato neue Einsatz Möglichkeiten zu geben. Das Spiel mit der angst vor den boesen Russen, wie im kalten Krieg.
... es ist kein Spiel, sondern bitter ernst. Es gibt allen Grund, vor den Russen Angst zu haben. Wenn man "böse" mit Verstößen gegen Völker-, Verfassungs- und Vertragsrecht und die Bereitschaft dafür tausende Menschen sterben zu lassen meint, sind Putin und offenbar eine Mehrheit der Russen die sein Handeln gutheißen böse, ja. Und im kalten Krieg sind wir schon mittendrin. Er droht heiß zu werden. Und wenn wir ihn nicht in der Ukraine stoppen, kann er auch bis zu uns gelangen.

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zero-bond 23.03.2014, 20:45
119. ?

Zitat von mehrgedanken
nicht in Ost-Deutschland, dafür aber jetzt in Polen und den Baltischen Staaten. Und nun?
Also wo gibt es amerikanische Basen in Polen oder dem baltischen Staaten? Aktuell wurden ein paar Flugzeuge verlegt, stationiert sind diese aber weder in Polen (F16 aus Aviano) noch im Baltikum.

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