Forum: Politik
Von der Leyens Ausrüstungsprobleme: Ebola-Mission startet mit Bundeswehr-Panne
DPA

Ursula von der Leyen will nichts mehr gelingen: Bei der groß angekündigten Ebola-Mission der Bundeswehr gab es sofort die erste Panne, wieder blieb eine "Transall" liegen. Hat sich die Ministerin übernommen?

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spmc-135322777912941 29.09.2014, 15:14
130. Zum Abschuss freigegeben ...

Zitat von stratos66
Ich bin kein Sympatisant der Ministerin.Mir scheint sie wird demontiert seitdem sie sich erstmalig kritisch zum NSA-Skandal äusserte. Kann diese Hypothese jemand recherchieren??
macht Merkel jetzt auch Jagd auf Frauen oder ist es schlicht und ergreifend die Presse ?

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jj2005 29.09.2014, 15:16
131. Budgetkuerzungen sind alternativlos!

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Deutschlands Waffenindustrie die deutsche Medienlandschaft gut versorgt: Taegliche Berichte ueber ploetzlich, geradezu ueberfallartig "marodisierende" Militaer-Infrastruktur (kaputte Flieger und Panzerchen etc) lassen eigentlich keinen anderen Schluss zu.

Bevor Angie Budgetkuerzungen als "alternativlos" verkauft, appelliere ich deshalb an die Lehrer- und Aerztegewerkschaften: Lanciert mal ein paar Horrorstories! PISA, multiresistente Krankenhauskeime, grassierende Maulfaeule, ... - irgendwas wird Euch schon einfallen. Hoffe ich doch.

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gunpot 29.09.2014, 15:22
132. Druck on der SPD

Ob Druck wirklich etwas hilft ist zweifelhaft; wo ist das Geld um alles instandzuhalten? Wo sind die Budgets für Neuanschaffungen? Sieht fast nach einem Komplott der Generäle mit gewissen Politikern ausserhalb des Unionslager aus.

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Velociped 29.09.2014, 15:24
133. Halbwahr

Zitat von winand.rose
Interessant ist, fuer was Frau von der Leyen alles Schuld sein soll. Wir brauchen uns doch nicht zu wundern, wenn jahrelang nichts in die BW und damit unserer Verteidigung ausgegeben wird. Wieviele Buerger sind gegen Waffen.......
Wahr ist dass Frau vdL selbst bei bester Regierungsarbeit nicht alle Fehler ihrer Vorgänger in so kurzer Zeit beheben hätte können - vermutlich hat sie aber trotzdem viel weniger getan als möglich gewesen wäre.
Der Bundeswehretat wurde in den letzten Jahren deutlich gesteigert. Schuld an der Krise ist Missmanagement, Vetternwirtschaft bei der Bundeswehrbestellungen hauptsächlich dazu dienen bestimmte Industrien zu fördern und vor allem teure unnötige Auslandseinsätze.
Der Afghanistaneinsatz hat dort nichts verbessert aber den guten Ruf des Nachkriegsdeutschlands in der muslimischen Welt beschädigt. Frau vdL hat nach mehr Gelegenheiten gerufen an völker- und grundgesetzwidrigen Angriffskriegen teilzunehmen. Deswegen - und nicht weil sie den vorgefundenen Trümmerhaufen nicht aufräumt - sollte sie zurücktreten.

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Fürstengruft 29.09.2014, 15:25
134. Frau UvdL ist jetzt 1 Jahr im Amt

spätestens nach 6 Monaten sollte sie ein Überblick haben, was in der BW läuft und was nicht, es sind jetzt aber schon 12 Amtsmonate.
Es wäre von UvdL klüger gewesen, die Probleme der BW sofort auf den Tisch zu legen, statt mit Kita's in den Kasernen vor der Presse punkten zu wollen.

Nichts gegen Frauen in hohen Ämtern aber die Personalpolitik der Kanzlerin war in diesem Fall eine Fehlentscheidung.
Das kommt davon, wenn man Ministerposten nach GroKo-Parteischlüssel, ohne Rücksicht auf Kompetenz verteilt.
Bleibt die Frage, wann die Kanzlerin UvdL endlich das gefährliche "Vertrauen" ausspricht.

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graetz777 29.09.2014, 15:26
135. Bitte die Uschi nicht überfordern!

"Sie muss handeln" - das geht doch gar nicht. Sie ist genug beschäftigt mit Ankündigungen.

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gunpot 29.09.2014, 15:35
136. klingt wie bei Gutenberg

Der damalige CSU Verteidigungsminister beschwerte sich über unzulängliche Informationen seitens seiner Generalität. Kling hier fast genauso. Sicherlich haben die Zuständigen irgendwo über den Zustand von Transall etc... berichtet, aber wie, wann und überhaupt sind diese Berichte nach oben gelangt.
In Sachen Transall sieht es nach Sabotage aus. Mir kann keiner erzählen, daß es nicht möglich ist aus einem Bestand von .....?Transalls, nur zwei zu finden, die den Anforderungen genügen. Will mein die Ministerin linken?

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bananenrep 29.09.2014, 15:36
137. Also ehrlich....

erst habe ich gedacht, was soll U. v.d. L. denn als Verteidigungsministerin. Aber jetzt wo das ganze Desaster der deutschen Waffen und Verteidigungsbeschaffungspolitik ans Licht kommt, ist es des deutschen Liebstes, den jetzigen verantwortlichen an den Pranger zu stellen. Die Ursache liegt in der Vergangenheit. Aber blöder Deutscher sucht die Schuld im hier und jetzt. Wer war in den Jahren vorher eigentlich in dem Ressort ? Waffenlobbyisten. Sieht man schon an der Fehlplanung UNSERES neuen fliegenden Transporters. Aber wie immer die Schuldigen laufen frei rum.

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LK1 29.09.2014, 15:37
138. Frau von der Leyen...

...ist sicher weit davon entfernt, eine Idealbesetzung für das von ihr bekleidete Amt darzustellen, aber für den desolaten Zustand und die schlechten Dienstergebnisse kann man die Frau nach gut einem Jahr irgendwie nicht umfänglich verantwortlich machen. Da möchte man sie fast in Schutz nehmen.

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rudi.waurich 29.09.2014, 15:38
139. Na ja

Zitat von msvanessacheng
Man muss sich das so richtig auf der Zunge zergehen lassen: die "Leitungsebene" diskutiere darüber wie man den Schutz von Soldaten (!) gewährleisten soll! Variante 1: reguläre Polizei.....
Ganz so einfach ist das nicht. Es ist durchaus mittlerweile üblich, das zum Schutz von Soldaten private Sicherheitsfirmen engagiert werden. In Nigeria ist zum Beispiel eine englische Firma zum Schutz englischer und US amerikanischer Soldaten unterwegs. Die 'Schutzbeauftragten' sind fast alle Südafrikaner, deren Firma einen Vertrag mit der nigerianischen Regierung hat. Stellen Sie sich z.B: folgendes vor: Ein Soldat eines Nicht - Kombattanten Staates wird angegriffen und tötet den Angreifer. Wenn das dumm läuft, ist es Mord, und wird entsprechend angeklagt. Nur so konnten Firmen wie Academi (ex Blackwater) entstehen. In Afrika sind die Zeiten von Col. Ronnie Hoare und 'Black Jack' Schramme auch vorbei! Auf die reguläre Polizei der jeweiligen Länder verläßt man sich eher nicht.

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