Forum: Politik
Von der Leyens Bundeswehr-Reform: Mehr Sein als Schein
DPA

Die Attraktivitäts-Offensive der Bundeswehr berührt den Kern der Politik von Ursula von der Leyen. Sie sollte um die Pläne kämpfen, statt die Fehler ihrer Vorgänger zu wiederholen.

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tennislehrer 20.10.2014, 06:53
1. Vdl

ist an Unfähigkeit kaum mehr zu überbieten.

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ollydk 20.10.2014, 07:06
2. Vom Erfolg verwöhnt?!

Wie kann man denn jemanden, der jahrelang mit den abstrusesten Ideen um sich warf und von denen sich keine auch nur im Geringsten als realitätsnah erwies (aufgrund nicht vorhandener Kompetenz in den jeweiligen Fachgebieten) als "erfolgsverwöhnt" bezeichnen?

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Korf 20.10.2014, 07:14
3. Unverständnis

Die alte "Freundin" Von der Leyen wurde von Merkel zunehmend als Konkurrenz empfunden. Also wies sie ihr ein Ressort zu, von dem sie absolut nichts verstand. Und auf dem sie absolut nichts verloren hat. Das Scheitern ist also verprogrammiert. So entsorgt man den "Stachel im Fleisch". Von der Leyens bisweilen irrationale Entscheidungen und Aktionen sind nichts als Ausdruck eines verzweifelten, weil hoffnungslosen Überlebenskampfes. Und ein weiterer Beleg dafür, dass Merkel Politik nur noch ein Ziel kennt: Machterhalt. ... Wann wacht dieses Land endlich auf? Hoffentlich bei den nächsten Wahlen. Wir brauchen eine Regierung, die die Zukunft Deutschlands im Fokus hat, und in der die Kabinettsposten nach fachlichen Fähigkeiten und Erfahrungen vergeben werden.

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Benjowi 20.10.2014, 07:17
4. Bürokratieruine!

Solange die gängige Handlungsweise in diesem zur um sich selbst kreisenden Bürokratieruine verkommenen Laden nicht geändert wird, kann da nix draus werden. Immer wenn ein Problem auftritt, füllt der Zuständige einen Zettel aus,beschließt, das Problem ist behoben und macht Feierabend. Eine bequeme Lösung aber das Problem Ist natürlich nicht behoben. Es gibt sicherlich eine Menge Gutwilliger, die etwas bewirken wollen in dem Apparat. Aber genau diese werden von der Zettelfraktion ausgebremst und blockiert. Allein der undurchdringliche Vorschriftenverhau, den diese Bremser errichtet haben ist unbefolgbar und in sich widersprüchlich, führt aber zur Selbstblockade. Fertige Bauwerke, die jahrelang nicht benutzt werden dürfen, weil eine Schraube fehlt-in der Zeit wird Ersatz angemietet ohne Rücksicht auf Verluste. Solche Dinge sind nur kleine Beispiele für das was da im grioßen Stil bei allen Gewerken abläuft und solange keine neue Kultur einzieht, wird sich das auch nicht ändern.

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Tirpitz1900 20.10.2014, 07:19
5. Dass der Spiegel seit Wochen ...

gegen die Bundeswehr stänkert, zeigt, dass die Ministerin alles richtig macht.

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skymind 20.10.2014, 07:22
6. Wenn ich daran denke...

...dass diese Frau vielleicht mal Kanzlerin wird, wird mir wahrlich Angst und bange...

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Nabob 20.10.2014, 07:27
7. Hinlänglich bekannt

Spätestens seit Scharping ist die Bundeswehr kontinuierlich zur Gurkentruppe verkommen - dafür zahlt der Bundesbürger jährlich ca. 30 Milliarden Euro!
Man sollte mal den Focus der Betrachtung auf die verbrannten Steuergelder legen und nicht darauf, ob die von der Leyen ihren amtierenden Job für die Karriere nutzen kann oder nicht.

Wenn am Ende nur eine Transall flugbereit ist, dann kann man Schäuble nur gratulieren, dass er dazwischen grätscht.
Der von der Leyen geht es offenbar nur darum, irgendwie beim Bürger den (unzutreffenden) Eindruck zu erwecken, sie nehme die Dinge wie die legendäre Mutter der Nation in die Hand. Aber darum geht es nicht.

Es geht vor allem um die Frage auch an die Fehlbesetzungen seit Scharping, was mit den jährlichen 30 Milliarden Euro Steuergeldern geschah.
Soll der Bundesbürger auch im Hinblick auf dieses Thema verdummt werden?

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bin verwirrt 20.10.2014, 07:33
8. ?

Verstehe ich nicht. Von der Leyhen braucht dringend Erfolge, heißt es im Text. Wieso das denn? Regierungsarbeit ist keine Egoshow. Auch sie wurde vereidigt, dem Land zu dienen und nicht, sich selbst bestens darzustellen. Ein Minister muss arbeiten; aber nicht in vorderster Linie an seinen Beliebtheitswerten.
Irgendwie hat sich bei vielen das Bild verfestigt, dass Ministerien lediglich ein Sprungbrett ins Kanzleramt sein müssen. Dass man jedoch uneigennützig der Sache dient, ist plötzlich vollkommen abwegig.
Ja, Fluntenuschi braucht keine Erfolge, sondern der Verteidigungsminister wie auch immer er heißen mag.
Weg von Namen und Ambitionen; hin zur Sache!!!

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radler_muc 20.10.2014, 07:33
9. Taugliche Ausrüstung wichtiger

Die Bundeswehr zieht einen bestimmten Typus Mensch an - wer mit der Truppe beruflich zu tun hatte, weiß, was ich meine. Die haben es sich da ganz gut eingerichtet. Das war schon immer so und wird auch so bleiben. Ist bei anderen Armeen nicht anders.

Wichtiger für die Zufriedenheit ist, das die Bundeswehr taugliches Material bekommt. Denn das ist es, was die Leute am meisten frustriert - einen Nagel einschlagen müssen, aber keinen Hammer zu haben. Dafür sollte Frau vdL kämpfen.
Und auch dafür, daß das Geld gezielter eingesetzt wird. Trotz Bundeswehrreform gibt es noch viele Standorte, die nur aus strukturpolitischen Gründen aufrecht erhalten werden. Das kann nicht Aufgabe des Verteidigungshaushalts sein.

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