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Vor Bundestagsabstimmung: Merkel nennt Streit über Ehe für alle traurig
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Angela Merkel hat sich hat sich in einem Interview verärgert über das Vorpreschen der SPD bei der Ehe für Homosexuelle geäußert. Die Kanzlerin übt sich in Schadensbegrenzung - und argumentiert mit dem Gewissen.

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mynonys 28.06.2017, 20:39
1. traurig ist nur

das derzeitige Konstrukt der Ehe und die Vorteile, ein Ehepaar beide Arbeiten keine Kinder bekommen Steuerliche Vergüstigung... Alleinerziehende Mutter zwei Jobs keinerlei Abzüge. Von mir aus kann jeder jeden heiraten aber NICHT mit den derzeitigen Vorteilen der Ehe das muss grundsatzlich geändert werden!

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kater38 28.06.2017, 20:41
2. Um das Volk weitere4 Jahre für dumm verkaufen zu können

Muss eine Mehrheit mit der FDP her. Das ist der einzigste Grund warum Frau Merkel hier einlenkt. Aus politischem Machtkalkül um weiterhin eine Mehrheit zu haben zusammen mit der FDP um weitere 4 Jahre dem Volk in allen Belangen Schaden zufügen zu können mit Einführung der Maut, weiteren Privatisierungen zum Beispiel beim Strassenbau, etc pp

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Jeanne E. Maar 28.06.2017, 20:44
3. Es geht doch garnicht...

Es geht doch garnicht um gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften und die Leute, die das mögen. Da ist doch garnichts dagegen zu sagen.
Es geht einzig und alleine darum, das "Ehe" zu nennen. Warum?!

Es kann auch so ermöglicht werden, steuerlich gleich zu stehen, vererben zu können und alles was sonst noch so zwischen "hetero" Paaren möglich ist. Es braucht sich doch schon lange niemand mehr verstecken. Darf doch jeder wie er/sie will.
Aber das scheint ja nicht zu reichen? Es wird also nur die Kiste der Pandora aufgemacht. Aber dann...

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prozesskostenhilfe 28.06.2017, 20:48
4. Wirklich traurig

ist was ganz anderes. Haben wir eigentlich keine anderen Probleme? Ist das so dringlich, dass das im Eiltempo durchgepeitscht werden muß? Andere Vorhaben sind schon vor Wochen mit Verweis auf die ablaufende Legislaturperiode eingestampft worden. Und dann die generöse Erlaubnis, dass jeder Abgeordnete frei entscheiden könne... Top-Demokratieverständnis der Kanzlerin, ein Blick in das Grundgesetz wäre hilfreich. Ich wähle meinen Abgeordneten gerade weil ich von ihm verlange, dass er nach eigenem Wissen und Gewissen abstimmt, selbst wenn ich in diesem konkreten Fall anderer Meinung sein sollte - das ist mir das freie Mandat wert. Und wenn das schon so ist, dann soll er das bitteschön gerade und auch als Legislative gegenüber der Exekutive, sprich Regierung, so handhaben. Ansonsten können wir auch gleich das imperative Mandat einführen. Da haben wir uns nicht umsonst schon vor beinahe hundert Jahren anders entschieden. Und ich möchte, dass auch die Kanzlerin das respektiert. Da ist auch die in fast 70 Jahren verlotterte Parlamentspraxis (Fraktions"disziplin") keine Entschuldigung.

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discribet.s 28.06.2017, 20:49
5. Homo Ehe

Frau Merkel, ich finde es traurig das Sie noch im 18 Jahrhundert leben. Soll doch jeder Heiraten wenn er möchte, solange niemand zu Schaden kommt.
Das die Kirche das nicht gut findet, ist ja klar. Was finden die überhaupt gut ?
Und mit Gott brauch mir keiner kommen, den gibt es nicht. Jeder intelligente Mensch, weiß wie die Erde entstanden ist.

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prologo 28.06.2017, 20:49
6. Schadensbegrenzung

Typisch Merkel. Schluss endlich ist das Thema EHE für alle schon seit 12 Jahren, also ihrer Amtszeit als Kanzlerin ein Thema. Und jetzt wurde sie damit überfahren. Ja lieber Gott. 83 % sind dafür, was soll das Theater da noch.

Vor allem hat sie selbst das nur aus Wahlkampf Kalkül zu ihrer Wahl selbst inszeniert. Und jetzt windet sie sich da mit Ausreden wieder raus. Es ist nur noch beschämend, wie egal Merkel eigentlich das eigene Volk ist. Für Merkel ist aus meiner Sicht das eigene Volk nur noch Wahl Vieh.
prologo

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Frida_Gold 28.06.2017, 20:50
7.

Zitat von Jeanne E. Maar
Es geht doch garnicht um gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften und die Leute, die das mögen. Da ist doch garnichts dagegen zu sagen. Es geht einzig und alleine darum, das "Ehe" zu nennen. Warum?! Es kann auch so ermöglicht werden, steuerlich gleich zu stehen, vererben zu können und alles was sonst noch so zwischen "hetero" Paaren möglich ist. Es braucht sich doch schon lange niemand mehr verstecken. Darf doch jeder wie er/sie will. Aber das scheint ja nicht zu reichen? Es wird also nur die Kiste der Pandora aufgemacht. Aber dann...
Solange Benachteiligung allerorten noch immer real ist, bedeutet "Eingetragene Lebenspartnerschaft", dass man sich Anfeindungen und Diskriminierungen von rückständigen Leuten aussetzt.
"Verheiratet" sein können aktuell nur Heterosexuelle.
Jeder "eingetragen verpartnerte" ist in einer homosexuellen Beziehung. Wer sich verpartnern möchte, setzt sich damit gleichzeitig wieder dem beliebten Vorwurf aus, er/sie würde die eigene Sexualität überthematisieren und Sonderwünsche haben wollen.
Dabei wollen Homosexuelle eben KEINE Sonderwünsche. Sondern einfach gleiche Rechte. Nämlich z.B. Eheschließung.

Die Frage ist also: Warum NICHT Ehe nennen?

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Fxxx 28.06.2017, 20:50
8. Oh nein, die Union muss mal konkret Stellung beziehen!

Klar dass Frau Merkel traurig ist wenn sie sich ausnahmsweise nicht hinter vagen Andeutungen und hohlen Phrasen verstecken kann.

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spontifex 28.06.2017, 20:51
9. Welches Gewissen?

Da die 'Ehe', von der hier die Rede ist, ein Rechtsinstitut ist, ist die Frage, wer wen wie und warum unter dem Schutz dieses Rechtsinstituts ehelichen kann, natürlich nicht eine 'Gewissensfrage', sondern eine Rechtsfrage.

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