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Vor Bundestagsabstimmung: Merkel nennt Streit über Ehe für alle traurig
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Angela Merkel hat sich hat sich in einem Interview verärgert über das Vorpreschen der SPD bei der Ehe für Homosexuelle geäußert. Die Kanzlerin übt sich in Schadensbegrenzung - und argumentiert mit dem Gewissen.

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sha-de 29.06.2017, 08:04
200. Traurig....

.... ist die Art und Weise wie Frau Merkel hier die Bevoelkeung fuer dumm verkauft. Dieser machtgeilen und selbstsüchtigen Person sind christliche Werte mittlerweile fremd - eigene Positionen und Versprechen interessieren sie nicht und das was ihre eigene Partei sagt sowieso nicht. Sie hat ja alle Kritiker mundtot
gemacht. Das hier ist einzig und allein ein Wahlkampfverhalten um Koalitionsgespraeche offen zu halten. Diese "Frau" ist nicht mehr wählbar - da man sich auf keine einzige Position die sie mal gesagt hat oder sagen wird , verlassen kann. Dieses schon diktatorische Verhalten passt nicht nach Deutschland.

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geradsteller 29.06.2017, 08:07
201. Amüsant

Ja, die Zusammenfassung war lustig, wenn auch überflüssig. Ebenso überflüssig wie das ganze Thema, auf das viele Journalisten hereinfallen. Bei Altersarmut im Lande und Hunger in Somalia diskutieren wir über Gewissensfragen der Partnerschaft. Karikatur genug. Ist 1.April?

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Jeanne E. Maar 29.06.2017, 08:09
202. @stanislaw...

Zitat von stanislaw
Gibt es auch irgendeine nachvollziehbare Begruendung, warum Sie zu ihrer Meinung gekommen sind, oder ist es eher so ein Bauchgefuehl. Das soll jetzt nicht herabwuerdigend sein. Bedenken Sie jedoch, dass es hier um die staatlichen Begriff Ehe .....
Begründung? Aber es geht doch garnicht um "gleichgeschlechtliche Beziehungen" oder Handlungen. Da soll doch jeder machen was er/sie will!
Warum picken Sie sich einen Satz raus? Reduzieren Sie doch bitte nicht eine klare Argumentation mit diesem ewig gleichen Homophobie-Vorwurf sondern sehen Sie bitte das Ganze. Lesen Sie doch bitte den Beitrag Nr 3 in dieser Diskussion, da steht meine Begründung.

Es geht um "Kinder machen" und das "wie". Und das danch. Und die Motivationen. Und wenn dann in meinem Beitrag steht, dass es Dinge gibt, die nur Männlein UND Weiblein gemeinsam schaffen, dann sollte das doch nicht unbedingt in dieser so wichtigen Diskussion auf die Schneckchen reduziert werden, oder?!
Da macht auch Ihre Natur nur vom Kuscheln keinen Wurf, sollten Sie mal nachprüfen ;-)

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aalf 29.06.2017, 08:10
203. Was schert mich mein Geschwätz....

Offensichtlich hatte Schulz doch recht, demokratische Entscheidungen gibt es in der Union nicht. Diese Entscheidung selbst ist durchaus richtig, der Weg dahin aber doch sehr seltsam. Erstaunlich ist nur wie die Union der Kanzlerin immer wieder folgt.

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original_denkmal 29.06.2017, 08:10
204.

Zitat von voiceecho
Wer wen heiratet, ist eine persönliche und intime Frage zweier Menschen, solange beide volljährig sind und bei gesundem Verstand! Die Gleichstellung ist längst überfällig, notwendig und gerecht! Was nicht gerecht ist, ist das "Ehegattensplitting", das massive Benachteiligung von alleinstehende und ......
Immer wieder dieses Märchen...
Anmerkung:
Das Ehegattensplitting wurde eingeführt, nachdem die damals (1950er) vorher eingeführte Progression dazu führte, dass das Haushaltseinkommen verheirateter Paare höher besteuert wurde als das gleiche Haushaltseinkommen unverheirateter Paare.
Es sollte eben keine "Ehestrafsteuer" geben, weshalb das Steuerrecht geändert wurde. Insofern ist das Ehegattensplitting eine Instrument der (Steruer)gerechtigkeit... ;-)
Wenn man jetzt den Personenkreis für die Ehe ausweiten will, wäre eine Abschaffung NUR des steuerlichen Ausgleichs der Ehepartner ohne eine Anpassung von (Unterhalts-)pflichten wahrscheinlich kontraproduktiv.

Man könnte natürlich - wie es bis ca. 1920 üblich war - das Haushaltseinkommen in jeder Höhe mit einer flat tax belegen, um die Progression und damit auch die Notwendigkeit des Ehegattensplittings zu vermeiden.

Aber man muss das eben ganzheitlich sehen.
Wiki hilft da schon mal als Einstieg (sicher gibt es auch tiefergehende Information).
https://de.wikipedia.org/wiki/Ehegattensplitting

Notabene: Das mit Kindergeld und Kinderfreibetrag ist auch kein "Geschenk" des Staates, sondern ein Instrument des Einkommenssteuerrechts zur Vermeidung der Besteuerung des Existenzminimum des Kindes. Wer aber eh nicht so viel Steuern zahlt, dass sich das (steuerliche) Existenzminimum des Kindes bei der Einkommenssteuerermittlung bemerkbar machen würde, darf das bereits vorab ausgezahlte Kindergeld behalten (es gibt nur eine Günstigerprüfung).

Natürlich kann der Staat ausserhalb des Steuerrechts Kinder (respektive Eltern) zusätzlich finanziell fördern, das will ich gar nicht in Abrede stellen.

Nur: Ehegattensplitting und Kindergeld sind NICHT diese Instrumente.

Bin zwar weder Jurist noch Steuerfreak, aber ich versuche seit längerem, das Einkommenssteuerrecht zu durchschauen ;-(.

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hagenlaw 29.06.2017, 08:11
205.

Zitat von mynonys
das derzeitige Konstrukt der Ehe und die Vorteile, ein Ehepaar beide Arbeiten keine Kinder bekommen Steuerliche Vergüstigung... Alleinerziehende Mutter zwei Jobs keinerlei Abzüge. Von mir aus kann jeder jeden heiraten aber NICHT mit den derzeitigen Vorteilen der Ehe das muss grundsatzlich geändert werden!
Dann heiratet sicher kaum noch einer, was dem Institut Ehe mehr schaden würde als die Ehe für alle. Warum sollte man dann auch noch heiraten? Es reichte doch, Kinder zu zeugen. Und wenn man aus Glaubensgründen heiraten will, kann man auch nur kirchlich heiraten. Diese Ehe wirkt sich wenigstens zivilrechtlich überhaupt nicht aus. Und seien wir doch ehrlich: Gleichgeschlechtliche wollen doch die Ehe für alle nur, weil sie gleichgestellt sein wollen. Steuerlich sind sie mit der Lebenspartnerschaft heute schon fast den Eheleuten gleichgestellt. Wenn sich nach Einführung der Ehe für alle der Hype darum gelegt hat, werden die Hochzeitszahlen bei Gleichgeschlechtlichen wieder zurückgehen.

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agztse 29.06.2017, 08:12
206. @ed_wood

Ist es auch "Diskriminierung" wenn man einem Blinden die Vergabe eines Autoführerscheins verweigert?

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markusd09 29.06.2017, 08:14
207. das

das Verhalten von Frau Merkel ist das traurigste daran

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mat_1972 29.06.2017, 08:15
208.

Zitat:
Sie selbst leite "seit vielen Jahren die Überzeugung, dass in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften die gleichen Werte wie in der Ehe von Mann und Frau gelebt werden: Liebe, Fürsorge und Verantwortung füreinander und für ihre Kinder".

Ja, genau dass ist es, was sie seit etlichen Jahren macht: Überzeugungen und Meinungen haben und äussern, die sich aber in Ihrem Handeln NIE wieder finden.

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staubmantel 29.06.2017, 08:18
209.

Ach, Frau Merkel, wie traurig das doch alles ist. Der Grund für diese "Traurigkeit" sind allen Sie.

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