Forum: Politik
Vor CDU-Parteitag: Westerwelle fordert von Union "glasklare" Koalitionsaussage
DPA

Es ist ein Appell an Merkel: Vor dem Parteitag in Hannover mahnt die FDP ihren Koalitionspartner CDU zu Geschlossenheit. Außenminister Westerwelle verlangt von der Union ein schwarz-gelbes Bekenntnis. Doch die CDU-Chefin hat bereits klar gemacht: Jeder kämpft für sich.

Seite 2 von 4
fabian03 04.12.2012, 09:11
10.

Zitat von friedrich_eckard
Liebe Wählerin, lieber Wähler! Was immer Ihr sonst mit Eurer Stimme anzustellen gedenkt: befreit uns wenigstens von diesem Albdruck!
Ich bin ja - fast - bei Ihnen. Da die FDP mittlerweile von den anderen Parteien nicht mehr zu unterscheiden ist, müssten Sie Ihr Flehen eigentlich auch auf die ausdehnen. Ich jedenfalls tue das.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
DerKritische 04.12.2012, 09:12
11. ...

Zitat von regensommer
Es mag sein, dass Seehofer der Vizekanzler ist. Aber Westerwelle als Schwuchtel zu bezeichnen finde ich deutlich daneben. Dafür sollte man ihm eigentlich wieder die Stimme geben.
Persononen nach geschlechtl. Präferenzen zu wählen
macht keinen Sinn, da kommt eh nichts bei rum.
Die FDP ist m.E. an sich selbst gescheitert, andere
würden sagen, sie auf breiter Linie versagt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Thaeve 04.12.2012, 09:16
12.

Zitat von sysop
"Ich rate Union und FDP, glasklar für eine Fortsetzung unseres Bündnisses einzustehen", sagte Westerwelle der "Passauer Neuen Presse".
Natürlich fordert er das.
es ist schließlich auch die einzigste Machtoption, die die FDP noch hat.
Früher galt sie mal als Partei, die mit jedem kann, inzwischen hat sie sich inhaltlich so sehr isoliert und marginalisiert, daß selbst die CDU mehr Schnittmengen mit den Roten als mit den Gelben hat.

Westerwelle hat die FDP auf Gedeih und Verderb an die CDU gekettet, was die Granden dort auch nur zu gut wissen und daher die FDP ständig inhaltlich vor sich her treiben können.
Womit soll die FDP denn drohen? Die Koalition zu kündigen und Ampel zu machen?

Es galb mal eine moderne sozialliberale Koalition in diesem Land, kann sich das heute noch jemand wirklich vorstellen?
Und wer hat sich dabei von wem entfremdet?
Wenn man sich die Entwicklung der SPD von Brandt zu Schröder so ansieht, so kann man nicht ernsthaft behaupten, die Partei wäre unkoalierbar für die FDP nach links gerückt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
juergenwolfgang 04.12.2012, 09:18
13. niemals mehr FDP

Zitat von fabian03
......... Wenn die FDP sich nicht endlich zu eigenständigen Positionen durchringt, brauchen wir sie nicht mehr. .....
Wenn sich die FDP durchringt?? Sie meinen wenn die FDP auf ihren Wahlplaketen das stehen hat was sie andeuten und nach der Wahl (sollte die 5% Hürde geknackt werden) wieder den gleichen Mist verzapfen??
Nö! Der FDP glaubt keiner mehr! Die haben fertig! Wer einmal, zweimal, dreimal, viermal, und noch mehrmals lügt und betrügt und so offensichtlich Lobbyarbeit betreibt, den Wähler und Steuerzahler (einfacher Arbeiter und Mittelstand) als Melkkuh für die oberen 10.000 sieht, der hat keine Stimme mehr verdient!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
!!!Fovea!!! 04.12.2012, 09:18
14.

Zitat von sysop
Es ist ein Appell an Merkel: Vor dem Parteitag in Hannover mahnt die FDP ihren Koalitionspartner CDU zu Geschlossenheit. Außenminister Westerwelle verlangt von der Union ein schwarz-gelbes Bekenntnis. Doch die CDU-Chefin hat bereits klar gemacht: Jeder kämpft für sich.
Mensch Herr Außenminister, immer noch nicht verstanden, dass sich BK Merkel alle Optionen offen läßt, für sämtliche Koalitionsaussagen?

Hättest du 2009 mehr Profil gezeigt und BK Merkel die Koalition aufgekündigt, nach dem die mit Dir "Katz und Maus" gespielt hat, würde die FDP nicht unter 5% herumdümpeln und die Deutschen Dich abstrafen. Aber Versprechen machen, die nicht halten..., ja hast Du halt Pech gehabt.

Aber eines sei Dir gewiss, egal wer an die Macht kommt, wer mit wem koaliert. Es wird für den Michel nicht besser!

Deswegen, mach Dir keinen Kopf WW, Du bist zwar ersetzbar. Aber alles was nach Dir kommt, ist nicht besser....., das ist das Problem der Deutschen (Politik).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Thaeve 04.12.2012, 09:22
15.

Zitat von fabian03
Wenn die FDP sich nicht endlich zu eigenständigen Positionen durchringt, brauchen wir sie nicht mehr. Wie das geht könnte sie sich bei der FPÖ oder ihrer dänischen Schwesterpartei Venstre abschauen. Da kann sie auch lernen wie man Wahlen gewinnt.
Indem man sich auf fremdenfeindlichen Rechtspopulismus verfestigt?
Dann sollte die FDP aber den Untertitel "Die Liberalen" unter dem Logo streichen.

Ihre Auffassung von Liberalität jedenfalls, Herr Fabian, hat schon eine von mir sehr geschätze Band vor 25 Jahre in treffende Worte gekleidet:
"When liberty just means some freedom to exploit any weakness that you can find."

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MiniDragon 04.12.2012, 09:27
16. Ohne Merkel

Zitat von fabian03
Die Übernahme aller linksgrünen Herzblutthemen von Energiewende bis Mindestlohn, nicht zu vergessen die irrwitzige Eurorettung zu Lasten Deutschlands, hat die Anhänder der FDP deshalb deutlich mehr enttäuscht als das bei Unionswählern der Fall ist. Das muss die FDP jetzt ausbaden. Wenn die FDP sich nicht endlich zu eigenständigen Positionen durchringt, brauchen wir sie nicht mehr. Wie das geht könnte sie sich bei der FPÖ oder ihrer dänischen Schwesterpartei Venstre abschauen. Da kann sie auch lernen wie man Wahlen gewinnt.
Inzwischen gibt es in der bürgerlichen Mitte sicherlich so viele, die von Merkel so die Nase voll haben, dass die FDP mit dem Versprechen, sich nicht mehr an einer Merkelregierung anzuschließen, ganz locker die 5%- Hürde überspringen würde.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
c54 04.12.2012, 09:36
17. Gegenstandslos

Koalitionsaussagen vor Wahlen sind zwar grundsätzlich uninteressant, aber eine betreffend die FDP wäre absolut witzlos, weil die FDP leider nicht mehr in den Bundestag kommt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
phaeno 04.12.2012, 09:39
18. Unerheblich

Wenn die Bürger unserer Republik auch nur für einen Cent verstand zwischen den Ohren tragen, dürfte es ziemlich egal sein, was man der FDP verspricht. Mit der nächsten Wahl ist diese Lobbyvertretung von Industrie und Wirtschaft sowieso Geschichte (wenn auch keine rühmenswerte).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wolfi55 04.12.2012, 09:49
19. Leihstimmen an die FDP, aber nicht zu viele

Da es unsicher ist, ob es die FDP über 5% schaffen kann, wäre die Union schlecht beraten, da eine Leihstimmenkampagne zu unterstützen. Denn was hilft es der Union, wenn die FDP statt realistischer 3, 4,8% der Stimmen bekommt, diese 1,8% aber der Union nachher fehlen. Dann ist nichts verdient, ja die FDP kriegt noch mehr Wahlkampfkostenerstattung und tut nichts mehr.

Merkel wird erstmal abwarten, wie sich die FDP in Niedersachsen schlägt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 4