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Vor dem TV-Duell: Das Unglück des Martin Schulz
REUTERS

Martin Schulz hatte gegen Angela Merkel nie eine Chance. Die Umfragen, die ihn Anfang des Jahres noch Kopf an Kopf mit der Kanzlerin sahen, ließen einen entscheidenden Umstand außer Acht.

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schmidthomas 31.08.2017, 17:04
90. Was denn nu?

Zitat von Olaf
Das Schlimme ist, dass mittlerweile sogar der als sicher geglaubte Job als Vizekanzler wankt. Kann gut sein, dass sich neben einer GroKo noch andere Machtoptionen für Frau Merkel anbieten.
Herr Schulz, Frau Nahles und auch andere SPD-Größen, haben eine weitere GroKo kategorisch ausgeschlossen.
Hier z: B. : https://www.welt.de/politik/deutschland/article117371686/Nahles-erteilt-grosser-Koalition-klare-Absage.html
Was muss man als Wähler eigentlich noch ertragen, bis man von den Genossen mal eine klare und verlässliche Aussage bekommt?
Ja oder Nein?

Natürlich hat Frau Merkel noch andere realisierbare (Horror-)Optionen. Die SPD hat die nicht.

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index77 31.08.2017, 17:06
91. Kurze Hoffnung auf soziale Wärme

Ganz kurz gab es die Hoffnung, Schulz würde die Schuldzuweisung, Sanktionierung, sprich die harte Kälte aus den Hartz IV Reformen anfassen. Das gab viel Zustimmung. Darf oder will er aber doch nicht. Also wird die SPD weiter zurecht keine Wählergunst zurück gewinnen.

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Sondron 31.08.2017, 17:07
92. man kann nur immer wieder sagen ,

der fleischi hats drauf!
einfach grossartig-ein lichtblick in der zum teil dumpfen spon berichterstattung.
fleischi machen sie weiter.

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santoku03 31.08.2017, 17:10
93.

Zitat von cajun_moon
Natürlich kann und will Martin Schulz die Kanzlerin nicht hart angreifen: in Wahrheit findet er sie nämlich großartig, wetten?
Sie haben nicht eine seiner Wahlkampfreden gehört. Die richten sich ausdrücklich, in allen Punkten und persönlich gegen Angela Merkel.

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franz.v.trotta 31.08.2017, 17:12
94. Sie haben recht, Herr Fleischhauer!

Fleischhauer: "Dem Journalismus kann man keine Vorwürfe machen, wenn es auch diesmal mit der SPD nichts wird. Tatsächlich wurde seit Langem kein Kandidat von den Medien mehr mit solcher Liebe betrachtet wie der Mann aus Würselen."
Ein Beispiel, aus dem "Handelsblatt", Verfasser: Chefredakteur Gabor Steingart:
„Dass viele Medien diesem im Volk weithin unbekannten Mann – der die Zulassung zum Abitur nicht schaffte, wenig später zum Trinker wurde, bevor er als grantelnder Abstinenzler für 22 Jahre im Brüsseler Europaparlament verschwand – plötzlich die Befähigung zur Kanzlerschaft zutrauen, ist nur mit journalistischer Telepathie zu erklären."

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santoku03 31.08.2017, 17:13
95.

Zitat von Barças Superstar
Die SPD hätte viel mehr die Urheberrechte ihrer Koalitionsthemen herausstellen sollen. Vielleicht hätte der Slogan: Sozialdemokratische Politik geht nur mit (Ihrer)sozialdemokratischer Stimme!" mehr geholfen.
Exakt das ist der Tenor von Schulz' Wahlkampfreden, sogar fast wörtlich. Sie könnten hier besser mitdiskutieren, wenn Sie mal eine gehört hätten.

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Watschn 31.08.2017, 17:13
96. Sie liegen richtig....

Zitat von Sonia
und die SPD griff leider wieder in die alte Kiste. Es geht nicht darum, ob Martin Schulz ein wirklich kluger Mensch ist - ist er. Aber, bei den Bürgern ist wieder angekommen: Da braucht einer aus der EU einen Job - ansonsten umgekehrt - wohin mit Politikern, die wir hier nicht mehr brauchen: zur EU. Ständig wechselnde Schwerpunkte kommen hinzu. Wenn ich SPD wäre, würde ich es wagen, das "Pferd" neu zu satteln für den Endspurt und Dr. Barkley gegen Mutti ins Rennen zu schicken. Nur eine Frau ist m.E. in der Lage, diese Gemütlichkeit der Mutti zu beenden. Aber, dazu ist die SPD zu alt, zu verkrustet und die Herrenriege klebt an ihren Posten.
Die SPD hätte ihren Kandidaten noch vor dem Sommerurlaub anfangs Juli (not)zurückziehen sollen. Ich denke man hätte dies mit Schulz gütlich regeln können (evtl. GroKo-Ministeramt).

Bessere, volks- u. bürgernähere Kandidaten wären klar auf dem SPD-Tableau gestanden. Z.B. Malu Dreyer, Heinz Buschkowsky, Catherine Barley, oder der starke, bürgernahe Magdeburger SPD-Oberbürgermeister Lutz Trümper...
Selbst ein (Hartz4-geläuterter) Gerd Schröder wäre sehr gefährlich für Merkel...

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Mikle 31.08.2017, 17:16
97. Lieber das Original

Martin Schulz hat sich unmittelbar nach Macrons Wahlsieg diesen zum Vorbild auserkoren. Macron seinerseits hat sich Merkel als Vorbild genommen. Also ist Merkel auch Schulz Vorbild. Dann kann man ja gleich das Vorbild aller wählen.

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bestrosi 31.08.2017, 17:16
98. leider wahr

Der Teppichrest war fies, aber der Rest stimmt. Alle Jahre wieder sucht sich die sPD einen neuen Heiland, um ihre konzeptionelle Schwäche zu übertünchen, und alle Jahre wieder ist sie verwundert, wenn das Wahlvolk ihr das nicht abkauft.

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halbstark 31.08.2017, 17:19
99. Weiter so gegen weiter so

Weder Schulz noch Merkel haben ein Konzept, sie thematisieren dringende Fragen nicht einmal. IM Wesentlichen stehen sie für die gleiche Politik: alternativlose Euro-Retterei, Energiewende, obergrenzenlose Flüchtlingsaufnahme. Doch während Merkel den Heimvorteil der Kanzlerin hat ("läuft", "weiter so"), hat Schulz eben ... nichts, außer "weiter so".

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