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Vor Landtagswahl: Bremer SPD schließt GroKo aus
DPA

Die Umfragen sind schlecht, nun sucht die SPD in Bremen ihr Heil in der Offensive: Verhandlungen mit der CDU soll es nach der Landtagswahl nicht geben. Das Ziel sei ein Linksbündnis.

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TomTheViking 17.05.2019, 20:24
1. na dann ist ja alles klar für Rot Rot Grün

Es ist an der Zeit den Länderfinanzausgleich zu stoppen und Länder wie Berlin, Bremen, Hamburg und Zwangsverwaltung zu stellen. Wählen kann man natürlich was man will nur nicht mehr das Geld Anderer von Arbeit lebender Bürger verschwenden.

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kirschlorber 17.05.2019, 20:24
2. Vor der eigenen Tür kehren

Die Union würde kein soziales Bundesland wollen. Sagt SPD. Soso. Wer hat denn den größten Sozialabbau in der Geschichte der Republik verzapft? Es war jedenfalls nicht die Union welche den bisher größten Niedriglohnsektor einführte. Des Weiteren Rentenkürzungen von 60 auf 43%. Zweiklassenmedizin, H4 und und und. Liebe Genossen. Bitte erstmal vor der eigenen Tür kehren.

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fortelkas 17.05.2019, 20:37
3. Wenn nach der Wahl

ein Linksbündnis möglich ist, dann sollten die Parteien, die das wollen, endlich auch im Westen dieser Republik konsequent darauf zugehen. Über ein Regierungsbündnis entscheidet die Mehrheit im Parlament und nicht wie manche irrtümlich meinen der Wahlbürger. Auch im Bund gab es vor den Großen Koalitionen schon die Möglichkeit eines Linksbündnisses, nur die Ängste der SPD verhinderten es. Es jetzt mehr als notwendig mit einem Linksbündnis den Vormarsch des Rechtspopulismus auch in einem kleinen Bundesland zu stoppen.
Erwin Fortelka

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inge-p.1 17.05.2019, 20:40
4. Ein Linksbündnis?

Die ehemalige Arbeiterpartei SPD, der Vorschrifts- und Verbotspartei Bü'90/Die Grünen und der SED-Rechtsnachfolge Die Linke?
Man braucht sich doch nur dieses Experiment im Berlin ansehen. Die Bürger der Stadt sind soetwas von angefressen von R2G, die Beliebtheit tendiert gen Null, wie die letzten Umorgen belegen.
Nun gut, es ist auch eine Charakterfrage, ob man den letzten Wähler in die Arme der AfD treibt.

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jomiho 17.05.2019, 20:46
5. Als Bremer sag ich mal

dass die SPD Bremen gegen die Wand gefahren hat. Die Bremer SPD betrachtet Bremen als ihr politisches Eigentum. Rot-rot-Grün wäre so mithin die schlechteste aller möglichen Konstellationen einer Regierung. Aber wenn man sich als SPD plötzlich in der Situation wiederfindet, dass man in die Opposition gehen muss, weil man abgewählt wird, hat man als Dauerregent natürlich en ganz massives mentales Problem. Bei der letzten Wahl bekam die SPD gerade noch knapp 33%. Nach 4 Jahren SPD-Sieling als Oberbürgermeister liegt die SPD nur noch bei 24%. Das sagt doch schon alles aus.

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whitewisent 17.05.2019, 20:50
6.

Gemäß der aktuellsten Umfrage der ARD sind 54 Prozent der Bremer für R2G. CDU/FDP/AFD/BW kommen nur auf 41 Prozent. Warum also solch panischer Aufruf? Es geht nicht darum, weiter "linke Politik" in Bremen zu machen, sondern das etliche Genossen wahrscheinlich fürchten, dass man als rechter SPD-Flügel in einer derartigen Konstellation nichts mehr gewinnen kann. Die Berliner SPD-Genossen beweisen ja vorbildlich, auf wessen Kosten solche Koalition geht. Egal wie links man Politik macht, für Mißerfolge wird man als OB haftbar gemacht, für Erfolge muß man zumindest als Trio antreten, wenn nicht sogar den Politikern der anderen beiden Parteien per Ressortverteilung die Lorbeeren überlassen. Wenn man aber drauf besteht, Innen- und Finanzpolitik zu dominieren, bekommen die anderen Zugriff auf Schlüsselressorts wie Wirtschaft, Soziales und Bauen, wo man viel medienwirksamer erfolgreich sein kann.

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im_ernst_56 17.05.2019, 20:59
7.

Zitat von TomTheViking
Es ist an der Zeit den Länderfinanzausgleich zu stoppen und Länder wie Berlin, Bremen, Hamburg und Zwangsverwaltung zu stellen. Wählen kann man natürlich was man will nur nicht mehr das Geld Anderer von Arbeit lebender Bürger verschwenden.
Wenn man sich das Wahlprogramm der Linkspartei Bremens ansieht, die bei RRG mitregieren würde, dann stehen da viele kostspielige Ideen drin, von der Enteignung brachliegender Flächen und leerstehender Gebäude bis zur Übernahme von Gewerberäumen im Innenstadtbereich für soziale und kulturelle Projekte. Und natürlich will man auch viele Migranten aufnehmen. Wie man das alles finanzieren will, ist nicht so ganz klar. Eigentlich gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder man pflanzt Bäume, auf denen Geld wächst oder die anderen Bundesländer zahlen. Da ersteres nach dem gegenwärtigen Erkenntnisstand der Biologie ausgeschlossen ist, kommt nur die zweite Alternative in Betracht. Die Frage ist nur, ob die das mitmachen. Da die Linke im Westen nicht gerade zum Realoflügel der Partei zählt, wird der neue Senat unter Leitung einer mutmaßlich geschwächten SPD bestimmt interessant, zumal man - wie in Berlin - wahrscheinlich davon ausgeht, dass RRG ein Muster für den Bund werden soll, das alle Wähler begeistert.

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Darwins Affe 17.05.2019, 20:59
8. Kurt Schumacher

Zitat von fortelkas
ein Linksbündnis möglich ist, dann sollten die Parteien, die das wollen, endlich auch im Westen dieser Republik konsequent darauf zugehen. Über ein Regierungsbündnis entscheidet die Mehrheit im Parlament und nicht wie manche irrtümlich meinen der Wahlbürger. Auch im Bund gab es vor den Großen Koalitionen schon die Möglichkeit eines Linksbündnisses, nur die Ängste der SPD verhinderten es. Es jetzt mehr als notwendig mit einem Linksbündnis den Vormarsch des Rechtspopulismus auch in einem kleinen Bundesland zu stoppen. Erwin Fortelka
1) Wer sich so vehement für ein Bündnis mit den Linksradikalen einsetzt, wird irgendwann (auch) Koalitionen mit den Rechtsradikalen bekommen.
2) Wird Deutschland denn gar nicht gescheiter? Nach euren zwei (national)sozialistischen Diktaturen wieder Neonazis und Neokommunisten zu hofieren!
3) Nicht umsonst bezeichnete Kurt Schumacher (ehemaliger SPD-Vorsitzender) die SED-Kommunisten als Linksfaschisten.

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thomasb1312 17.05.2019, 21:02
9.

Die Strategie mit dem Linksbündnis hat ja letztens im Saarland auch gut funktioniert. Das ist noch Mal ne richtige Mobilisierung für alle die keinen Sozialismus wollen. Gute Nacht SPD. Das kann nur schiefgehen.

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