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Vor Parteitag: Schulz warnt SPD vor Neuwahl-Fiasko
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"Wie absurd wäre das denn?" SPD-Chef Schulz warnt seine Partei vor den Folgen eines Neins zur Großen Koalition. Im SPIEGEL dämpft er zugleich die Erwartungen an fundamentale Änderungen der Sondierungsergebnisse.

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crimsonking24 19.01.2018, 12:54
90. Endlich!

Gut, dass das mal einer laut sagt. Schick ist mit der Äusserung mal ein Lichtblick!

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enforca 19.01.2018, 12:54
91. Hold your horses, SPD

"Ich will nicht, dass die Altenpflegerin vier Jahre auf bessere Arbeitsbedingungen wartet, nur damit sich die SPD wohlfühlt."
Seit 1998 saß die SPD 15 Jahre in der ReGIERung, stellte davon 7 Jahre den Kanzler - aber JETZT kümmert man sich auf einmal um das Schicksal der Altenpflegerin?
Ich bin noch nicht komplett überzeugt, Herr Schulz, sind Sie sicher, dass sie auch nichts überstürzen?

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frank moegling 19.01.2018, 12:54
92. Was für ein herumgestrampel um das Regierungsufer zu erreichen.

Da der amtierende Parteivorsitzende schon etwas länger in der sozialdemokratischen Politik in der Bundesrepublik und in Europa beschäftigt ist, gab es mehr als genügend Möglichkeiten sich um die sozialen Belange nicht nur der Altenpflegerinn zu kümmern.

Die Visionslosigkeit des Parteivorsitzenden ist mir eigentlich nicht mehr verständlich, vielleicht fehlt es am Sinn für wirklich und wahrhaftige soziale Gerechtigkeit, das mangelnde Interesse an 10 Millionen Mitbürgern die in leicht prekären Lebenssituationen leben müssen oder der Mut mit eigenen Ideen voran zuschreiten, ist in der Geschichte der SPD auf der Strecke der eigenen sozialen und politischen Eitelkeit auf der Strecke geblieben.

Zu der Forderung nach den Vereinigten Staaten von Europa rate ich dringend sich den Beitrag von ARTE in der Mediathek zum Thema, bis zum letzten Wassertropfen anzuschauen. Die Sendung wurde mit heutigem Datum am Vormittag ausgestrahlt. Eine Dokumentation die die privatwirtschaftlichen Interessen der Wasserwirtschaft der Europäischen Kommission sehr eindrucksvoll und nachhaltig auch in ihrer Amtszeit als Kommissionspräsident dokumentiert.

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chilischweiz 19.01.2018, 12:54
93. Geld für die EU

Zitat von Ralf1234
Liebe Genossen, für die EU ist das Geld, da, was für die Renten oder für den sozialen Wohnungsbau die Sanierung der maroden Infrastruktur, die Entlastung der Mittelschicht nicht da ist. Erst sollte man den eigenen Laden in ordnung bringen und dan den Rest der Welt retten. Deshalb Nein zu GroKo
Sie thematisieren das Verhältnis von nationaler Gerechtigkeit und internationaler Solidarität, glauben doch aber nicht im Ernst, dass diese SPD das in der Opposition neu bewerten würde? Oder den überhasteten Ausstieg aus den sichersten Kernkraftwerken der Welt hinterfragen würde?

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nadennmallos 19.01.2018, 12:54
94. Zum Mitgestalten hatte die SPD Zeit genug, mur leider ...

Zitat von chrimirk
Denn mitgestalten ist immer besser, als nix gestalten! Frau Merkel bleibt auch nicht ewig. Und dann hat die Union nichts anzubieten. Oder etwa den Herrn Dobrindt? Wäre für die SPD sehr gut!
... hat sie auch jetzt nichts dazu gelernt. Aprpos anbieten: Die CDU hat zum Beispiel einen Herr Spahn vorzuweisen. Und wer soll für die SPD gut sein?

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Zweihorn 19.01.2018, 12:56
95. Argumente

Was wird in diesen Zeiten nicht alles an Argumenten ausgetauscht. Bemerkenswert ist auch, dass immer wieder der französische Präsident bemüht wird, als sei er der Einzige, mit dessen Hilfe man "etwas in Europa anschieben" könne. Das hat schon etwas von einer Fixierunug auf einen Heilsbringer. Oder sind da schon im Vorfeld Dinge verabredet, deren Durchsetzung nur in einer GroKo gelingen können?

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treime 19.01.2018, 12:56
96. Ganz einfach

Geht die SPD in die Groko = Desaster in 4 Jahren. Neuwahl MIT Schulz = Desaster in "Monaten", Neuwahlen ohne Schulz (idealerweise auch ohne Merkel) = das könnte die SPD durchaus stärken!

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Uban 19.01.2018, 12:58
97. Der kapiert es gar nicht ....

... Wichtig für eine Partei ist - Analogie zu einer Gaststätte -nicht was man auf den Tisch kriegt, sondern auch wer der Chefkoch bzw. der Wirt ist. Sonst ist man nur ein - austauschbarer ! - Mehrheitsbeschaffer ; und dafür wählt man doch gleich eine Nischenpartei - was auch unweigerlich passieren wird bei der nächsten Wahl ...

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lars.manhof 19.01.2018, 12:58
98. Die SPD - Zerrieben in der Grokomühle

Zitat von Ezechiel
Wieso müsste die SPD mit einem Programm in den Neu-Wahlkampf ziehen, dass mit den SPD-Punkten im Sondierungspapier identisch wäre ? Was ist mit der Bürgerversicherung und den Punkten wo gesagt wurde "da haben die anderen .....
Ich würde noch weiter gehen und sagen, daß die SPD mit ihren durchaus zeitgemäßen Vorschlägen (bis hin zum 'Nein' zur 2% - Aufrüstung der Bundeswehr) nur über Neuwahlen Erfolg haben kann, denn in der Grokomühle hat sie absolut keine Chance, zu sich selbst zu finden und der BRD einen guten Dienst zu erweisen.

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zeisig 19.01.2018, 12:58
99. Wieso Neuwahlen ?

Minderheitsregierung, das wäre die Alternative. Ich verstehe nicht, warum plötzlich jeder nur noch von Neuwahlen als Alternative spricht. Immerhin wäre die Variante "weiter so wie bisher" - und das wäre bei Minderheitsregierung unter Merkel der Fall - nicht die Schlechteste.

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