Forum: Politik
Vor Sondierungsgesprächen: CSU geht auf Konfrontationskurs zur SPD
DPA

Die CSU setzt sich kurz vor den anstehenden GroKo-Gesprächen für einen höheren Militäretat ein. Als Orientierung dient der Partei dabei das Nato-Ziel von zwei Prozent. Für die SPD ist das ein Affront.

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Zweihorn 29.12.2017, 10:49
80. Der Ruf .

. . nach immer mehr Geld ist scheinheilig. Die CSU könnte ebenso gut eine Spende an die Rüstungsindustrie fordern. Schaut man sich die Rüstungsprojekte der Vergangenheit an (A400M, U-Boote, Gewehr,Hubschrauber, etc) scheint es so, dass für wenig Qualität viel Geld ausgegeben wurde. Ein besseres Finanzmanagement wäre wohl effektiver. Oder ist das nicht gewollt?

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kuac 29.12.2017, 10:49
81.

Zitat von kajoter
Die Aussagen von Gabriel und Schulz, dass unsere Nachbarn eine deutlich stärkere deutsche Armee nicht wünschten, ist nicht nur eine weitere Floskel gegen eine Erhöhung des Verteidigungsetats, sondern schlichtweg gelogen. Das Gegenteil ist der Fall.....
Haben Sie Belege dafür? Wer wünscht sich denn, dass die stärkste Wirtschaftsmacht der EU auch noch die stärkste Militärmacht sein sollte?

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geschädigter5 29.12.2017, 10:50
82. Frieden schaffen mit mehr Waffen?

Wann lernt diese csu endlich mal was Sache ist? Frieden wurde nirgendwo mit mehr Waffen geschaffen. Warum hören die anscheinend geistig Behinderten Halbstarken , wie bereits jemand schrieb, nur der AFD nachzulaufen? Die csu ist für eine Koalition in diesem Zustand nicht zu gebrauchen. Je kleiner die Partei, desto größer das Maulwerk. Die Gelder sollen anstelle für Waffen für soziale Belange, für Schulen und Ausbildung verwendet werden. Das ist das Rüstzeug für Deutschland.

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alfredo24 29.12.2017, 10:51
83. Wehr- und Ersatzdienst wieder einführen, für alle jungen Menschen.

Hier liegt die Politik aller Parteien m. E. falsch. Deshalb wünsche ich mir zumindest eine Partei, die sich traut, einen Rückwärtsgang einzulegen. Denn: Wo sind denn unsere Feinde, für die wir so viele Mrd. aufbringen wollen. Der Rückwärtsgang ist die erneute Einführung der Wehrpflicht mit dem Unterschied, dass junge Menschen frei wählen können, ob sie eine Wehrpflicht oder einen Ersatzdienst in Anspruch nehmen. Und dies sollte für Jungen und Mädchen gelten, wie heute auch das Militär für beide Geschlechter offen ist. Das Wesentliche ist der Ersatzdienst in Krankenhäusern, Altersheimen, Pflege/Betreuen oder einfach nur Unterhalten von alten Menschen (z. B. etwas vorlesen, Gesprächspartner sein, etc.). So würden die ganzen sozialen Dienste enorme Kosten sparen und besonders auch die Menschen, die das ganze Leben in Deutschland für mehr oder weniger Entlohnung gearbeitet haben und zu dem gemacht haben, was Deutschland wirtschaftlich nun ist. Diese Leute sollen in Würde alt werden können, was aktuell ein großes Defizit in Deutschland ist, weil einfach nach der jetzigen Politikausrichtung das Geld fehlt. Doch dieser Schritt bedeutet Mut, was offenbar in der ganzen Politiklandschaft fehlt.

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Loewengrube 29.12.2017, 10:51
84. So ein Schmarrn

Eine Erhöhung des Wehretats bringt absolut überhaupt nichts. Es ist natürlich für den bayrischen Stammwähler der CSU mit ausgeprägten Kenntnissen in Politik und Wirtschaft absolut logisch, dass die doppelte Menge Geld automatisch die doppelte Menge Sicherheit garantiert ... Aber auch mit 30 Mrd. Euro ist es locker möglich, eine moderne Armee zu halten, wenn es nicht immer einen CDU/CSU-Minister gäbe, der es schafft, durch unfassbar inkompetent verhandelte Verträge viel zu teures und unfunktionables Gerät, das viel zu spät geliefert wird, zu erwerben. Wenn ich höre, dass für Millionenbeträge private Beraterfirmen engagiert werden, die dem Verteidigungsministerium zeigen sollen, wie man weniger Geld verschwendet, kann ich nur den Kopf schütteln.
Ganz abgesehen davon ist es faszinierend, wie die CSU immernoch verzweifelt versucht, nicht in die Irrelevanz abzusinken und dafür seit Jahren den Krawallmacher miemt. Wie kann eine 6%-starke, sich im Rektum der AfD so wohlfühlende Privonzpartei die Bundespolitik immer wieder behindern? Ich würde es begrüßen, wenn die CDU endlich den Mumm aufbringen würde, auf die bayrischen Stammtischbesetzer zu verzichten. Die Grünen haben ja bereits in den Sondierungen bewiesen, dass sie die eindeutig willigeren Koalitionspartner wären. Dass die CSU es im Alleingang bewerkstelligt, entweder eine funktionable Regierung zu verhindern oder die älteste Volkspartei Deutschlands zu zerschlagen, kann doch nicht sein.

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tinnytim 29.12.2017, 10:56
85.

Zitat von biber01
Bei der BW stellt sich die Frage, ob man Systeme teuer selbst entwickelt o. In Grosserie gebaute, vergleichbare Systeme auf dem Weltmarkt einkauft. Die Einsparungen wären astronomisch. Beispiele: Stückpreis A400M 175 Mill. EURO Stückpreis C130 Herkules Militärtransporter 55 Mill. EUFO Stückpteis Eurofighter 98 Mill. Euro Stückpreis F16 25 Mill. Euro Zahlen von Statista.com
Es ist schon etwas komplizierter. Will man in der militärischen Entwicklung nicht den Anschluss verlieren, muss man von Zeit zu Zeit auch einmal 'Lehrgeld' bezahlen. Das ist zwar unterm Strich teurer, aber das Kosten-Nutzen-Verhältnis kann durchaus positiv sein, immerhin fließt einiges am investierten Geld wieder in Form von Steuern zurück an den Staat, Arbeitsplätze werden geschaffen und exklusives Know-How aufgebaut.
A400M und Eurofighter sind ja nicht derart pannengeplagt, weil Airbus per se nur Murks fabriziert. Das Projektmanagement allgemein sowie die Vertragsformalitäten und die Ausschreibungsanforderungen speziell waren schlicht unterirdisch.

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kuac 29.12.2017, 10:58
86.

Zitat von KingTut
........... Solange es aber überall auf der Welt Krisenherde gibt, die leider Gottes nicht nur mit guten Worten eingedämmt werden können, muss auch die militärische Option als letztes Mittel in Betracht gezogen werden (siehe Kampf gegen den IS). Ich bitte dies nicht als kriegstreiberisch zu verstehen. Liebend gerne würde ich in einer Welt leben, in der Waffen überflüssig sind. Ich hoffe, dass die Spezies Mensch baldmöglichst zu dieser Einsicht gelangt. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen noch einen schönen Tag.
Das könnte auch die Argumentation von Saudi Arabien, Iran, USA, Russland, Kim oder anderen sein. Kriegsherde sind keine Naturereignisse, sondern auch von Menschen, so wie oben genannten, geschaffen. Daher, mehr Waffen sind keine Lösungen, sondern bedeuten mehr Öl ins Feuer. Mehr Diplomatie, mehr UNO und weniger Waffenlobbyismus sind nötiger denn je.

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nickleby 29.12.2017, 10:59
87. Die CSU ist auf dem richtigen Weg

Die Stärkung der Bundeswehr ist eine unbedinge Voraussetzung für das Gedeihen Deutschlands. Der Dienst für Deuteschland in unserer Verteidigungsarmee ist eine Reverenz gegenüber der Demokratie. Die Verdoppelung des Wehrhaushalts dient der Stärkung unserer Nation und der Nato. Man merke sich: die Nato ist das erfolgreichste Verteidigungsbündnis der Gesachichte

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Isegrim1949 29.12.2017, 10:59
88. Nicht gleich übertreiben

Zitat von m.gu
....Die Spirale des Wettrüstens würde auch durch Deutschland weiter angeheizt. Diese ca. 30 Milliarden Euro wären besser angelegt um die Not und die Armut von ca. 18 Millionen deutsche Mitbürger zu senken. Dieses Heer von deutsche Menschen leben jetzt und heute mit weniger als 1 036 Euro im Monat für Mietzahlung und zum Leben, statistisch errechnet. Dieses Geld wäre genug um all diesen ca. 18 Millionen Menschen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. ....
Ihr Gedankengang scheint zunächst absolut richtig, aaaaaber.....
Stellen Sie sich bitte vot wir als Deutschland würden versuchen oder im Rahmen eines Einsatzes auf Bitte der UN gezwungen sein ALLEIN eine Mörderbande wie Boko Haram zu liquidieren.

Wir könnten es nicht,

weil sowohl die nötige Ausrüstung als auch die angemessene Truppenstärke nicht vorhanden sind. (Mal abgesehen davon , dass verantwortliche Generäle es kaum wagen dürfen einen harten Schlag zu befehlen)

Wenn hier im Forum nach einer europäischen Armee oder einer respektableren Bundeswehr gerufen wird, dann sollte man zunächst über die Reaktivierung der Wehrpflichtnachdenken, damit man die Berufssoldaten auch mal für einen massiven Auslandseinsatz zur Verfügung hat.

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poetnix 29.12.2017, 11:01
89.

Zitat von auweia
Das Ziel wurde zuerst unter der letzten SPD-geführten Regierung (Sie erinnern sich noch an Herrn Schröder?) und grüner Beteiligung gemeinsam mit den anderen NATO-Staaten (zumeist Europäern) beschlossen. Damals war noch keine Rede von Trump. Dann würde es....
Wieso denn ?
Wir konnten unsere Verteidigung doch bisher auf andere deligieren und unsere Zusagen von Kassenlage und Tagesform abhängig machen.
Müssen sich Parteien und Regierungen denn neuerdings an ihre Zusagen halten ?
Deutschland wird doch schon am Hindukusch so verteidigt, dass wir die Flüchtling sogar dort hin abschieben können.
Reicht doch !

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