Forum: Politik
Vorbild Frankreich: Wagenknecht wünscht sich stärkere Proteste gegen die Regierung
Getty Images

Die Protestbewegung "Gelbe Westen" hält Frankreich in Aufruhr. Die Linken-Fraktionsvorsitzende Wagenknecht wünscht sich das auch für Deutschland - bedauert aber die Gewalt im Nachbarland.

Seite 2 von 6
p2063 29.11.2018, 08:22
10. zu spät

Leider haben die Neurechten, Identitären, Reichsbürger und AFDler den Trend mit den Warnwesten bereits quer durch alle sozialen Netzwerke für sich vereinnahmt. Die Linke springt da leider etwas zu spät auf diesen Zug auf, als normaler Bürger kann man da nicht mehr mit machen ohne von anderen gleich in ein rechtes Lager gestellt zu werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nikaja 29.11.2018, 08:24
11. Proteste beim Nachbarn

In diesem Falle muss ich Frau Wagenknecht zustimmen. FR ist in weiten Teilen ländlich, ohne ein wirksames Nahverkehrsnetz. Um zur Arbeit zu kommen sind die Menschen auf ihr Auto angewiesen, auch für Einkäufe, da viele Dörfer gar keine Läden mehr haben.
Eine Erhöhung der Sprit-Preise trifft die Menschen hart. Um die "gilets jaunes", die gelben Westen zu diskreditieren ist es am einfachsten bei Protesten Gewalt anzuzetteln, dann spricht man nicht mehr über die Inhalte, sondern nur noch über die Gewalt. Voilà.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
currywurst_hans 29.11.2018, 08:33
12. Der Deutsche protestiert doch.

Er tut es nur auf deutsche Art und Weise, nämlich mit einem Kreuz bei den Nazis auf dem Stimmzettel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Flugzeugfreak1 29.11.2018, 08:33
13. Frau Wagenknecht sollte wissen das Proteste nicht auf der Straße

sondern an der Wahlurne entschieden werden. Schließlich sind Proteste der Ausdruck der Meinung einer lautstarken Minderheit. Es ist außerdem mittlerweile richtiggehend peinlich, Frau Wagenknecht zuzuhören. Es sind immer dieselben, gesichtslosen Reichen, für die Politik gemacht wird. Gottseidank hat diese Frau in der großen Bundespolitik nichts zu melden. Eine Populistin so weit links das es schon fast wieder rechts ist.
Benzin und Co sind eh noch viel zu billig. So wird das nichts mit dem Klimaschutz. Es müssen auch nicht immer mehr PS sein, einer der Haupttreiber für die Spritkosten. Wenn man schaut wohin sich die Autos entwickeln braucht man das auch noch nicht steuerlich zu unterstützen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Pecaven 29.11.2018, 08:34
14.

Mit solchen Artikeln im Spiegel wird man Frau Wagenknecht nicht aufwerten koennen. Die letzten Talk-Shows mit Wagenknecht haben doch gezeigt, was ihre Meinung ist. Sie zieht gern als Alleinunterhalterin durch die deutsche Fernsehlandschaft mit Ansichten, die nicht unbedingt ankommen. Allerdings sollten die Deutschen mehr protestieren, aber nicht wegen der vielen Reichen und Armen, sondern ueber die "ungerechte" Ausgabe der Steuergelder, und die fehlende Aufsichtspflicht der Politiker und Beamten, siehe Dieselskandal nund BER.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Badner 29.11.2018, 08:35
15. Schlechtes Vorbild

Frankreich hat 10 % Arbeitslosigkeit, dabei 20 % Jugendarbeitslosigkeit, eine ausufernde Staatsverschuldung, eine Staatsquote von über 50 %, etc. und ist absolut reformunfähig. Man folgt Italien in den Schuldenstaat, ohne Chance auf Besserung. Und dieses Land sollen wir als Vorbild nehmen ? Manchmal muss man sich schon fragen, was in den Köpfen so mancher Politiker vor sich geht ???

Beitrag melden Antworten / Zitieren
neptun680 29.11.2018, 08:40
16. Pas les Allemands!

Wenn man sich die Geschichte der Deutschen betrachtet sind revolutionäre Bestrebungen meist, nach einem enthusiastischen Anfang, ins Stocken geraten - oder auch komplett ausgebremst worden. Es liegt den Deutschen nicht unbedingt im Blut, gegen die Obrigkeit konsequent aufzubegehren. Man wird sich eher Sorgen darüber machen wie man, sollten gerade ein paar Spinner streiken, noch rechtzeitig mit der Bahn zur Arbeit kommt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
haresu 29.11.2018, 08:41
17. Ausgerechnet gegen Öko- Steuern?

Es gäbe sicherlich sowohl in Frankreich als auch in Deutschland genug Gründe für Proteste. Aber bitte doch weder in dieser Art noch aus solchem Anlass. Vorbildlich ist daran nichts. Antiökologische ewiggestrige Wutbürger gibt es wirklich schon genug und es ist auch kein Zufall, dass Le Pen sich gerne an die Spitze dieser Bewegung setzen möchte. Und für Wagenknecht scheint es auch nicht wirklich eine Rolle zu spielen wofür die Menschen demonstrieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Mister Stone 29.11.2018, 08:56
18. Offensichtlich

Die französischen Demonstranten wehren sich vor allem gegen hohe Kraftstoffpreise und eine geplante Ökosteuer

Nein, das ist nicht nicht richtig. Die französischen Demonstranten wehren sich gegen die Gesamtpolitik von Macron, der die Reichen begünstigt und die Unreichen ausbeutet. Die Erhöhung der Kraftstoffpreise war lediglich der Anlass, der Funken, der die aufgestaute Wut entfesselt.
Nicht nur Frau Dr. Wagenknecht hat das richtig erkannt. Es ist für jeden offensichtlich, der sich mit der gesellschaftlichen und politischen Entwicklung in Frankreich (seit Macron) befasst. Eine solidarische Aktion wie in Frankreich wird es Deutschland nicht geben, solange unsere Gewerkschaften und der parteipolitische Einheitsbrei aus Groko, Grün und FDP auf streng neoliberalem Kurs bleiben. Den gleichen Kurs fährt übrigens auch die AfD (Parteiprogramm lesen), sogar extrem. Die Genannten werden mit Hilfe der deutschen Mainstream-Medien alles tun, um ein Aufstehen der Nichtreichen zu verteufeln und letztlich zu verhindern. Ich hoffe dennoch, dass Wagenknecht mit ihrer Bewegung wirklich etwas in Bewegung setzt. Ihre Erkenntnis sollte Programm werden: "Wir lassen uns viel zu viel von schlechten Regierungen gefallen."

Beitrag melden Antworten / Zitieren
WernerJordan 29.11.2018, 09:17
19. Die Franzosen protestieren,

die deutschen arbeiten. Die einen haben Schulden und Arbeitslose ohne Ende, die anderen bauen Schulden ab und der Laden brummt.
Frau Wagenknecht die in NRW nicht einmal 5% gewählt haben und die das System Chavez/Maduro toll findet

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 6