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Vorbild Frankreich: Wagenknecht wünscht sich stärkere Proteste gegen die Regierung
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Die Protestbewegung "Gelbe Westen" hält Frankreich in Aufruhr. Die Linken-Fraktionsvorsitzende Wagenknecht wünscht sich das auch für Deutschland - bedauert aber die Gewalt im Nachbarland.

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maxbee 30.11.2018, 06:00
50.

Zitat von seppfett
Ein bodenloser Unsinn den Frau Wagenknecht da verzapft. Diese sogenannten Proteste kamen von Anfang an von ultra rechts und richten sich gegen Frankreich und seine Bürger. Jeder von uns, ich wohne in Frankreich, wird durch dieses Chaos in seiner Freiheit behindert. Die, die am wenigsten davon betroffen sind, sind die Regierenden. Das kommt auch daher, dass es keine klaren Forderungen gibt und keine Ziele definiert wurden. Wenn die Gelbwesten noch lange weiter machen werden sie tatsächlich die große Mehrheit der Franzosen gegen sich aufbringen. Außerdem habe ich brennende Reifen und blockierte Straßen bei jeder Regierung um diese Jahreszeit erlebt. Hier gibt es eine latente Angst vor Veränderung.
Nicht Frau Wagenknecht, sondern Sie verzapfen hier Stuss. Auch ich lebe in Frankreich und weiß daher, dass in Wirklichkeit die überwiegende Mehrheit der Protestierenden aus normalen Bürgern besteht. Sogar linke Parteien wie z. B. La France insoumise unterstützen die Gelbwesten. Dass deutsche Spiessbürger sich an den Verkehrsbehinderungen mehr stören als an der unverschämten Spritpreiserhöhung Macrons, mit der dieser die Abschaffung der Vermögenssteuer für Kapitalbesitzer gegenfinanzieren will, verwundert mich allerdings nicht. Zum Glück ist die große Mehrheit der Franzosen ganz anders gestrickt und nimmt deshalb diese Behinderungen locker in Kauf.

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Proteste in FR 30.11.2018, 20:12
51. Verlogen

Die Verlogenheit Wagenknechts ist kaum zu überbieten. "Ja, so wie in Frankreich müssten wir in Deutschland auch demonstrieren - aber bitte nur ein bisschen.
Gerne möchte frau sich in die Nähe von Radikalität setzen - aber nur rein theoretisch.
Es gibt keinen einzigen Tweet von Wagenknecht zu den Demonstrationen in Hamburg...Aber da sind ja auch keine Rechten mit demonstriert.

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Flugzeugfreak1 01.12.2018, 11:37
52.

Zitat von cabeza_cuadrada
Ich vermute mal sie brauchen kein Auto um zur Arbeit zu kommen. Leider können viele ihrer Mitbürger das nicht behaupten. Aber jetzt kommen sicher wieder flache Tipps dorthin zu ziehen wo der Job ist. Ja, sehr einfach, kann ja jeder machen. Dazu soll man ja auch noch flexibel sein, heißt mehrfach umziehen. Soziales Umfeld der Familie (Kinder) kann man ja einfach wechseln, alles kein Problem. PS: Ich fahre übrigens mit der Bahn zur Arbeit.
Ich habe ein Auto aber es ist halt so, dass die Kosten des Autos höher sein sollten. Schließlich ist es eine extreme Naturbelastung, die von uns alles, auch nicht-Autofahrern getragen wird.

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