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Vormarsch in der Ost-Ukraine: Poroschenkos riskante Offensive
AFP

Die prorussische Hochburg Slowjansk ist erobert, die Milizen vertrieben: Die Armee des neuen ukrainischen Präsidenten Poroschenko feiert Erfolge - doch die Krise birgt für seine Regierung in Kiew viele Gefahren.

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fraumarek 05.07.2014, 14:45
1. Man kann nur hoffen...

dass Poroschenko mit seiner Linie, die sowohl auf Verhandlungen, als auch auf Härte setzt, Erfolg hat.
Putin wird natürlich alles tun, um diese Strategie zu sabotieren.

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dēmosthénēs 05.07.2014, 14:50
2. Keine Verhandlungen

mit terroristen. Für Kieve sollte dieser Leitsatz gelten, jede Feuerpause wird nur dazu dienen mehr material und russische soldaten über die Grenze zu bringen.

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erasmus89 05.07.2014, 14:51
3.

Er kann es sich gar nicht leisten. Wer glaubt im Ernst, dass die Ostukrainer auch bei militärischer Repression sich unterordnen werden? Es sind bereits so viele Zivilisten durch Artillerie und Granatbeschuss niedergemetzelt worden, dass diese Strategie völlig schief gehen wird. Zudem wird Moskau bereits schon längst für die Zukunft vorgeplant haben. Egal was Poroschenko macht, wenn er sich nicht mit Putin arrangiert, dann wird er scheitern. Alles andere ist naives Herumgelaber.

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althus 05.07.2014, 14:52
4. Gegen Putin hilft nur Stärke !

Gegen Putin hilft nur Stärke - hoffentlich führt der Kurs des ukrainischen Präsidenten zum Sieg ! Putin hat mit der Vereinnahmung der Krim einen wichtigen Baustein der europäischen Nachkriegsordnung- die Unverletzbarkeit der Grenzen - aus dem europäischen Haus entfernt, das darf man ihm nicht durchgehen lassen.

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emil_sinclair73 05.07.2014, 15:03
5. Ein Artikel über die Ukraine als

Headliner?

Es sind also "Erfolge" zu vermelden. Die Artikel zu dem Austausch der Militärführung bzw. Berichte über zerschossene Wohnsiedlungen oder Informationen über Granatbeschuß von russischen Grenzposten erfahren in der Regel nicht so viel Aufmerksamkeit.

Proschenko führt einen Angrifskrieg gegen die eigene Bevölkerung. Wer glaubt denn im ernst, dass die Ostukraine wieder befriedet werden kann, nachdem man mit Kampfjets bombadiert und mit Artellerie in Städte geschossen hat?

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medwediza 05.07.2014, 15:06
6. Volkswehr? Es gibt keine Volkswehr.

Zitat von Az.
Wird alle Kräfte in Donezk zusammenziehen. Und dann viel Spass der Nazi-Garde. Entweder gibt es einen Strassenkampf mit Tausenden von Toten oder die Stadt wird grossflächig bombardiert, was die Russen jedoch nicht zulassen werden.
Es gibt keine Volkswehr in der Ost-Ukraine, nur Banditen und Halunken, die ordentlich eins auf den Deckel gekriegt haben - und sie werden noch mehr einstecken müssen, weil selbst Russland diesem Lumpenpack die Unterstützung entzogen hat. Es wird keine Straßenkämpfe und keine Bombardements geben, weil die Bevölkerung mit diesem Gesindel nichts am Hut hat und froh ist, wenn Albtraum vorüber ist.

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spon-facebook-720796197 05.07.2014, 15:18
7. ...

"Befriedung des Ostens"... er hat den Osten doch erst selber bekriegt, davor gab es da kein Blutvergießen.

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möhrli 05.07.2014, 15:30
8. die Woche

Keine gute Woche für Putin:
1. Ukraine, Georgien, Moldawien unterzeichnen EU-Assoziierungsabkommen.
2. Putins neues Raketenprogramm, das Russland unabhängig von Kasachstan machen sollte, ist ein Rohrkrepierer. Zusätzlich hat einer der letzten noch funktionierenden russischen Satelliten den Geist aufgegeben. http://dyingrussia.wordpress.com/201...r-putins-life/
3. Russlands Fussballteam schnitt peinlich schlecht ab bei der WM.
4. Putins Absicht, die Ukraine zu destabilisieren, ist gescheitert.

Autsch!

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mainstreet 05.07.2014, 15:31
9. Die Rebellen denken falsch

Die Rebellen denken falsch weil Sie glauben wenn Sie für Russland sind werden Sie von den Russen unterstützt und dieser Denkfehler ist Hauptsächlich . Die Russen möchten sich nicht direkt (vor alllem selbst) in die Kämpfe einmischen und es ist klar das sich die Rebellen jetzt mehr oder weniger auf eine Region konzentrieren werden beziehungsweise auch müssen. Doch Vorsicht ist geboten da das Ukrainische Volk auch mal früher oder später wieder ein Parlament wählen wird und je härter Poroschenko vorgeht desto stärker sind die Auswrkungen bei Parlamentswahlen auf Ihn. Es werden bei den Parlamentswahlen eben auch pro-ostukrainische Parteien zum Zuge kommen müssen wenn eine echte Demokratie in der Ukraine entstehen soll und das Land ist nach wie vor gespalten unabhängig davon ob die Rebellen irgendwo einen Streifen Land halten werden wie dies in Transnistrien im direkten Nachbarland zur Ukraine der Fall ist.? Eigentlich sind Parlamentswahlen die bessere Chance für die Ostukraine und Ihre Interessen aber deswegen werden die Rebellen Ihre Waffen auch nicht freiwillig abgeben und slche Regionalkämpfe können sich Jahre hinziehen leider zum Nachteil solcher Gebiete und der Bevölkerung.

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