Forum: Politik
Vormarsch der Terroristen im Irak: Ein Staat scheitert
AFP/ Isil

Im Irak übernehmen militante Islamisten in ganzen Regionen das Kommando, die Regierung in Bagdad kann dem Vormarsch der Dschihadisten nichts entgegensetzen - trotz jahrelanger US-Präsenz. Wie konnte das passieren?

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mantga 11.06.2014, 21:28
140. Amerikafeindlich?

Was für ein Unsinn, die Amis für das ganze Chaos verantwortlich zu machen! Ja, die Amis werden den Islam nie verstehen und auch nie akzeptieren, sie werden weiterhin daran scheitern, ihre Lebensart und ihr Verständnis von Demokratie auf traditionelle Gesellschaften arabischer oder sogar asiatischer Couleur zu übertragen.
Aber die Wut der Dschihadisten / Extremisten / Islamisten marschiert mit der antiamerikanischen Fahne in der Hand zunächst und in erster Linie gegen die eigene Bevölkerung, als ob die in nennenswerter Weise je amerikafreundlich gewesen wäre. Die hat lange Jahre und Jahrzehnte nur ums Überleben gekämpft!!!
In meinen Augen handelt es sich erneut und bedauernswerterweise um den Versuch einer privilegierten Männergesellschaft, ihre Macht zu zementieren zum Nachteil in erster Linie der Frauen. Darin unterscheiden sie sich wenig von den Kreuzrittern, die zwar das Kreuz vor sich hertrugen, aber nur Brandschatzen und Vögeln im Sinn hatten. Damals wie heute einfach nur widerlich!

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ice375 11.06.2014, 21:29
141.

ganz ehrlich sadam war zwar eib Diktator und arsch aber unter den gabs schulen Krankenversorgung usw. der irak versinkt doch erst im chaos seit die amis denen die Demokratie bringen wollten ...... komisch das überall wo die amis einmarschieren nach deren rueckzug chaos herrscht ..... wuerde mir zu denken geben ...... der naechste staat in dem das Faustrecht nach der Befreiung durch fie usa herrscht idt Afghanistan .. .. komisch vorher war alles halbwegs ok und nachdem die bescheuerten amis da waren und mit gewalt die Regierung gestürzt haben herrscht chaos .....

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team_gleichklang_de 11.06.2014, 21:30
142.

Der spiegel vergisst einen zentralen faktor: durch die unterstützung bewaffnetet kräfte in syrien direkt nach der komplettzerstörung des libyschen staates hat die obama administration erst diw voraussetzungen für den jetzigen jedenfalls temporären siegeszug der al quaida extremusten geschaffen - flankiert von medien, due die zustimmung der bevölkerung durch einseitige berichte erzeugen sollte. Kriegsgegner werden so weiter als spinner abgetan. Mit millionen vertriebenen, ermordeten , gefolterten zahlen andere völker die zeche. Fliehen die menschen zu uns, bedrohen wir sie auch noch mit abschiebung. Reicht der begriff fehler? Sind das nicht verbrechen an andeten völkern?

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el2000 11.06.2014, 21:30
143. Ein tolles Stelldichein

frustrierter Sozialisten und anderen Diktatorenbewunderern scheint das hier zu sein. War ja nicht so schlimm unter den Despoten, da herrschte immerhin noch Zucht und Ordnung. Mit so einer Einstellung liebe Mitforisten würden wir heute noch im dritten Reich leben und Foren wie dieses hier wären obsolet.

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Max2008 11.06.2014, 21:32
144. Bush Junior ist der Sponsor dieser Scheisse

Für Billionen Dollar werden letztendlich Diktaturen gegen neue Regime ausgetauscht (die zumeist dann noch wesentlich instabiler sind), danach haut man ab (USA). Nachfolgend werden wir in Europa mit Millionen Flüchtlingen überschwemmt, die sich dann noch auf unserem Boden bekämpfen werden, vorher mit enormen Aufwand "eingegliedert"...., und natürlich auf Basis "Doppelpass/ doppelte Staatsbürgerschaft" - dh wir finanzieren alles, erhalten aber kein comittment/ verpflichtende Gegenleistung.. Das Gleiche aus Syrien, und kommend, dann noch aus Afghanistan, Libyen etc.
Warum nicht containment und Grenzen zu???
Das sind für Europäer sehr fremde Kulturen, wir müssen sie nicht verstehen oder dieses auch nur wollen, warum? Die sollen bitte schön versuchen in die USA einzuwandern, das sind dann die klar erkennbaren " Folgekosten" der absolut bescheuerten Aussenpolitik.

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wauz 11.06.2014, 21:33
145. Ganz so eindeutig war das nicht

Zitat von KingTut
Mit Verlaub, aber das ist dummes Zeug. Sie wissen doch ganz genau, dass Frau Merkel damals gar nicht an der Regierung war und Gerhard Schröder hat sich gegen jede Beteiligung Deutschlands entschieden. Alles andere was man hier jetzt hinein philosophiert, was Frau Merkel getan hätte, wenn sie an der Regierung gewesen wäre und sie dann gleich für ihre gedachte Unterstützung des Irakkriegs zur Verantwortung ziehen zu wollen, ist an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten.
Frau Merkel hat sich sehr weit in die Richtung Kriegsbeteiligung aus dem Fenster gelegt. Und Schröder und Fischer MUSSTEN sich so entscheiden, weil die lieben Genossen und so weiter mit gezücktem Dolch hinter ihnen standen. Die haben dann so weit als möglich heimlich unterstützt, wei der bekannte Prozess um eine Befehlsverweigerung zeigte. Ja, und auch nur, WEIL sie sich gegen eine offene Kriegsbeteiligung entschieden hatten, wurden sie ein zweites Mal gewählt.

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tombel 11.06.2014, 21:35
146. erster Artikel reicht

Zitat von haltetdendieb
wegen jahrelanger US-Präsenz. Die USA zerstören die ganze islamische Welt. Herrscher, die ihr Volk normal regieren, werden verfolgt und getötet. Siehe Irak, Lybien, Tunesien, Syrien. Die USA sind die dümmsten, der jetzige Präsident der dümmste in einer Reihe extrem dummer Präsidenten. Wenn die USA etwas sagen, kehre man es in das Gegenteil, und vielleicht nähert man sich dann der Wahrheit. Letztes Beispiel: die Ukraine. Es kommt nicht von ungefähr, dass die Deutschen Putin zum großen Teil "bewundern" und von den USA nichts, aber auch gar nichts mehr halten. Und mit diesen will jetzt die EU ein "Freihandelsabkommen" treffen. Es ist nicht zu fassen!

Man muss den Rest des Forums nicht lesen; im ersten Artikel steht kurz die Wahrheit. Die USA beseitigen Stück für Stück jede staatliche Ordnung in der muslimischen Welt, sie hinterlassen Chaos und Mutlosigkeit, sie hinterlassen failed states.
siehe Irak, siehe Afghanistan, siehe Libyen, siehe Syrien. alles Staaten die vorher schlecht und recht von meist gar nicht so schlechten Führungen geführt wurden, frag doch mal Christen in Syrien und im Irak nach vorher und nachher.

Im Ägypten und Tunesien konnte die Destabilisierungspolitik der USA noch mal zurückgeschlagen werden; aber ich bin mir sicher die USA werden nicht ruhen, bis uns von Marokko bis Indonesien islamistische Terrorregimes entgegenstarren.

Noch ein Beispiel der Destabilisierungspolitik: die Uiguren in Chinas Auch hier wird mit Terroristen an der Zerschlagung der staatlichen Ordnung gearbeitet

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diekhus 11.06.2014, 21:37
147. Ami go home

Schon wieder die reinste Propaganda und Desinforlation, dieser Artikel.
So dumm kann der Author nicht sein zu sehen, daß wo immer die Amis so segensreich helfen und die Staaten sich nicht gleich , so wie die Brundestrepublik, militärisch,politisch und kulturell mit Amiland im Gleichschritt gehen, der "Führungsmacht" unterordnen, man diese Staaten vor die Hunde gehen läßt. Und zwar richtig.
Es ist immer wieder das gleiche Schema, Libyen,Ägypten, Afghanistan wird folgen und nun der Irak.
Amerikanische Truppen oder von Amiland eingesetzte
Regierungen sind dort nicht so willkommen wie hier, also sorgt man dafür daß sich die Länder per gesponsertem Bürgerkrieg ( Syrien ) selbst zugrunde richten. So ist dafür gesorgt , daß sie in absehbarer Zeit, militärisch und politisch keinerlei Rolle spielen werden.

Es ist kaum vorstellbar daß die ganzen Strategen und thinktanks des Pentagon
so saudumm sind oder Idioten wären, daß sie diese Entwicklung ( das läuft ja schon seit Jahren so ) nicht schon im Voraus sehen könnten. Ich folgere daraus, daß das so geplant ist.....
Nein, Demokraten waren oder sind weder Mubarak, Hussein, Assad oder Gaddafi
nicht, aber so viel Tote, Verletzte , Flüchtlinge, Vertriebene, Geschändete, Hungernde, Obdachlose und Hoffnungslose wie es nun durch die selbslose HIFE der USA in diesen Ländern gibt , hat es zu keiner Zeit irgend eines obiger Machthaber gegeben.
Wenn schon nicht Demokratie , so hat es dort vorher Fortschritt und ein relativ friedliches Mit- und Nebeneinander der Bevölkerung und Ethnien gegeben.
Das ist auf Jahre hin unmöglich gemacht worden. Afghanistan wird folgen.
Ami go home und zwar schnell.

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retterdernation 11.06.2014, 21:38
148. Stimmt, viele Deutsche bewundern

Putin. In meinem Bekanntenkreis (und der ist soziologisch breit gefächert) spricht nicht eine Frau oder Mann von Obama - ohne dabei das Gesicht zu verziehen. Die USA als solche, gelten weiterhin als gefährlich in ihrer Wirtschafts- und Außenpolitik. Selbst meine 86- jährige Mutter - total antirussisch eingestellt, da böse Erfahrungen im 2. Weltkrieg gemacht, sagt erstmals in Ihrem Leben, was die USA da in der Ukraine abziehen gehe ja garnicht und sie könnte die Menschen in der OstUkraine verstehen, dass sie Angst vor solch Mächten haben, die sich mit dem Teufel, in der Gestalt der Swobuda verbünden. Putin macht das schon nicht so schlecht und sie könne erstmals die Russen verstehen. Und dann kam, so haben sie es doch in Syrien und dem Irak auch gemacht. Und so geht es vielen. Es gibt eigentlich niemanden den ich kenne, der nicht, zumindestens mit einem gewissen Respekt von Putin spricht. Umd wer nicht ganz blind, taub und stumm ist und sich die Fakten in Lybien, Irak, Syrien usw. anschaut, wird zu dem Ergebnis kommen, dass dort das Chaos durch die Weltpolizei erst so richtig entfacht wurde.

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Kurzintervention 11.06.2014, 21:38
149. optional

Sehr traurig, was sich nun seit einer Ewigkeit im Irak ereignet. Man hat teilweise den Eindruck, dass eine Spirale entsteht, , die die Frustrationen im Land erhöhen lässt. Was allerdings in der Vergangenheit passiert ist, ist doch jetzt lediglich sekundär, man braucht Strategien, wie man das Land und die verschiedenen zerstrittenen Teile miteinander funktionieren lässt, sodass (endlich) stabile Strukturen enstehen können.

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