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Vorsprung in Umfragen: Clintons Team warnt vor Selbstzufriedenheit
AFP

Um Donald Trump wird es einsamer, in Umfragen führt seine Rivalin Hillary Clinton. Doch der Wahlkampfmanager der Demokratin mahnt, nicht zu früh zu triumphieren. In umkämpften Bundesstaaten sei noch viel zu tun.

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nichtsnutz2 24.10.2016, 10:21
1.

Ich bin immer noch fassungslos wie ein Trump überhaupt so weit kommen konnte.
Wenn aber GOP wieder den Senat gewinnt und dieser, wie zuletzt gegen Obama, gegen Clinton weiterhin Fundamentalopposition betreibt wird es nur noch schlimmer und radikaler.
Calm down.

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peeka(neu) 24.10.2016, 10:24
2. Der Statistiker

Norpoth ist ja überzeugt davon, dass mit einer Wahrscheinlichkeit von 97-99% die Wahl von Trump gewonnen wird.
Weil er mit Hilfe seines Modells einige Bundestagswahlen (in Zusammenarbeit mit Gschwend vom MZfES und bis auf die letzte, weil er nur in zwei Blücke trennt und die AfD bzw. die 5%-Hürde nicht auf dem Schirm hatte) richtig vorausgesagt hat und auch bei den letzten Präsidentenwahlen in den USA richtig lag, halte ich es für wahrscheinlich, dass Trump die Wahlen gewinnt.
Die Siegesgewissheit des Clinton-Lagers ist meiner Ansicht nach durchaus gefährlich bzw. schlichtweg fehl am Platz. Es geht ja nicht um Umfragen sondern darum, dass genügend Anhänger der Democrats auch zur Wahl gehen.

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Ishibashi 24.10.2016, 10:25
3. Die Wahl ist gelaufen

Auch ein Trump kann nicht auf die Wählerinnen verzichten.
Wenn mich jemand als Frau beleidigt, werde ich den bestimmt nicht wählen, egal was er sonst so verspricht. Zumal Versprechungen in der Regel nur bis zum Wahltag gelten. Offensichtlich sehen das Amerikanerinnen genauso. Trump hat sich mit seinem völlig überspanntem Charakter selbst ins Abseits geschossen.

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INGXXL 24.10.2016, 10:28
4. Was besseres

als so einen Politclown wie Trump konnte Clinton nicht passieren

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pefete 24.10.2016, 10:33
5. Aber vorsicht

Trump hat ja angekündigt, die Wahl zu seinen Gunsten zu manipulieren.

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rkinfo 24.10.2016, 10:33
6. Swing States sehr wichtig - und das Repräsentantenhaus

Hohe Wahlbeteiligung bedeutet auch Chance auf demokratische Stimmen im Repräsentantenhaus.
Clinton hat das Geld um nun auch noch einige TV - Spots zu schalten, um Wähler zur Stimmabgabe zu ermutigen.
Trump benimmt sich zu häufig daneben, um noch Präsident zu werden. Aber die Wähler stimmen ja auch über Abgeordnete ab, was für die Mehrheiten und damit für die Regierungsfähigkeit von Hillary Clinton sehr wichtig wird.

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Politikigel 24.10.2016, 10:55
7. Erwähnenswert

Meines Erachtens wird das Brexit-Phänomen in der USA deutlich unterschätzt!Obwohl der Wahlkampf insgesamt
noch viel mehr Druck auf die Wähler ausübt als bei der UK-EU- Abstimmung.
Viele angry white men werden sich in den Battlegroundstates hüten öffentlich zu bekunden für Trump zu sein.
Wahrscheinlich hätten Sie auch reelle Nachteile,wenn Sie es tun würden.
Da aber Trump steht wie einr eins und offenkundig bis zur letzten Patrone kämpft,wird er diese Leute auch erreichern.Er sagt ja auch immer, das er für Sie kämpft!
Keine Wahlprognosen können gut sein,wenn erstens ein Kandidat so extrem nur eine Wählerschicht bedient die sehr groß ist,wenn zweitens niemand bestimmen kann wieviele von denen zur Wahl geht und drittens wenn sie
bei Wahlprognosen aus Angst falsche oder gar keine Angaben machen.
Der Wahlabend wird spannend und schrecklich zugleich.

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Red_Indian 24.10.2016, 10:58
8.

Zitat von peeka(neu)
Norpoth ist ja überzeugt davon, dass mit einer Wahrscheinlichkeit von 97-99% die Wahl von Trump gewonnen wird. Weil er mit Hilfe seines Modells einige Bundestagswahlen (in Zusammenarbeit mit Gschwend vom MZfES und bis auf die letzte, weil er nur in zwei Blücke trennt und die AfD bzw. die 5%-Hürde nicht auf dem Schirm hatte) richtig vorausgesagt hat und auch bei den letzten Präsidentenwahlen in den USA richtig lag, halte ich es für wahrscheinlich, dass Trump die Wahlen gewinnt. Die Siegesgewissheit des Clinton-Lagers ist meiner Ansicht nach durchaus gefährlich bzw. schlichtweg fehl am Platz. Es geht ja nicht um Umfragen sondern darum, dass genügend Anhänger der Democrats auch zur Wahl gehen.
Das von Norpoth entwickelte statistische Modell könnte man in etwa mit der technischen Analyse von Börsen-Charts vergleichen, d.h. der Versuch, aus häufig wiederkehrenden Mustern in der Vergangenheit die Zukunft zu prognostizieren.
Die von Ihnen angeführte "Wahrscheinlichkeit von 97-99%", dass die Republikaner (!!!!, nicht also Trump in persona) die Wahl gewinnen, hat Norpoth "errechnet" (ich würde hier eher von Glaskugellesen sprechen wollen), noch bevor Trump endgültig nominiert wurde, und auch noch nicht feststand, ob die Demokraten Clinton oder Sanders nominieren. Insofern geht das Primary Model in keinster Weise auf die unzweifelhaft gegebene "Besonderheit" (...) der Kandidatur von Trump ein, und somit eben auch nicht, inwieweit er historische Abstimmungsmuster republikanischer Stammwähler und bis zu einem Zeitpunkt x unentschlossener Wähler re-aktivieren kann.
Spezifika scheinen generell nicht Norpoth Stärke zu sein, wenn er -wie Sie selbst schreiben- die völlig unvorhersehbare 5%-Hürde bei Bundestagswahlen nicht in sein Modell berücksichtigen konnte.

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jensen12345 24.10.2016, 11:05
9. Warum führt

Zitat SPON: Für Hillary Clinton läuft es zurzeit recht gut. Zwei Wochen vor der US-Wahl führt sie in Umfragen. ABC News sieht sie mit einem Vorsprung von zwölf Prozentpunkten vor ihrem Rivalen Donald Trump, sie kommt demnach auf mehr als 50 Prozent Zustimmung."

Dies ABC-Umfrage steht im deutlichen Widerspruch zu sämtlichen anderen Umfragen, die einen aktuellen Vorsprung bei der Hälfte davon, als rund 6 Prozent sehen. Warum führt SPON hier nicht explizit die Entwicklung in den letzten Tagen der Umfrage-Werte im Artikel auf, von der obigen Graphik, die sie hier seit Monaten auf der Seite haben? Aus der geht eindeutig hervor, dass der Vorsprung von Clinton auf Trump in den letzten 6 Tagen von 7,1 Prozent auf 5,9 Prozent geschmolzen ist. Diese Zahlen hätten natürlich leider sehr im Widerspruch zu dem gestanden, was im Artikel dem Leser suggeriert werden soll.

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