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Vorsprung in Umfragen: Clintons Team warnt vor Selbstzufriedenheit
AFP

Um Donald Trump wird es einsamer, in Umfragen führt seine Rivalin Hillary Clinton. Doch der Wahlkampfmanager der Demokratin mahnt, nicht zu früh zu triumphieren. In umkämpften Bundesstaaten sei noch viel zu tun.

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RenegadeOtis 24.10.2016, 11:12
10.

Zitat von Politikigel
Viele angry white men werden sich in den Battlegroundstates hüten öffentlich zu bekunden für Trump zu sein. Wahrscheinlich hätten Sie auch reelle Nachteile,wenn Sie es tun würden.
Zu behaupten "angry white men" hätten Nachteile aufgrund politischer Präferenzen ist in einem Staat der systemisch Nichtweisse benachteiligt nur mit einer völligen Unkenntnis oder Verblendung zu erklären.

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Nichtraucher 24.10.2016, 11:14
11.

Zitat von Politikigel
Meines Erachtens wird das Brexit-Phänomen in der USA deutlich unterschätzt!Obwohl der Wahlkampf insgesamt noch viel mehr Druck auf die Wähler ausübt als bei der UK-EU- Abstimmung. Viele angry white men werden sich in den Battlegroundstates hüten öffentlich zu bekunden für Trump zu sein. Wahrscheinlich hätten Sie auch reelle Nachteile,wenn Sie es tun würden. Da aber Trump steht wie einr eins und offenkundig bis zur letzten Patrone kämpft,wird er diese Leute auch erreichern.Er sagt ja auch immer, das er für Sie kämpft! Keine Wahlprognosen können gut sein,wenn erstens ein Kandidat so extrem nur eine Wählerschicht bedient die sehr groß ist,wenn zweitens niemand bestimmen kann wieviele von denen zur Wahl geht und drittens wenn sie bei Wahlprognosen aus Angst falsche oder gar keine Angaben machen. Der Wahlabend wird spannend und schrecklich zugleich.
Was hat denn der Brexit mit den US Wahlen zu tun?

Und ich glaube nicht, dass die Wahlnacht spannend wird (schrecklich schon gar nicht). Die Wahl ist gelaufen. Die GOP wird sich neu erfinden müssen. Die schämen sich mittlerweile selbst dafür, dass sie so einen offensichtlichen Trottel in den Ring geschmissen haben......

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dosmundos 24.10.2016, 11:16
12.

Trump hat es in der Zeit nach den Vorwahlen nicht geschafft, über die harte Basis seiner Wähler hinaus (also diejenigen, die im Grunde nicht wirklich Trump wählen, sondern das Traumbild eines Kandidaten, auf das sie alle ihre Wünsche und Sehnsüchte projizieren) weitere Lager zu gewinnen. Eher im Gegenteil.

Seine letzte Chance besteht darin, dass ein Großteil der Wähler gar nicht erst zur Wahl geht, da diese ja offensichtlich schon gelaufen ist und man Clinton nur dann gewählt hätte, wenn es knapp geworden wäre und man auf jeden Fall Trump hätte verhindern müssen.

Insofern ist es richtig und wichtig, das Momentum der letzten Wochen aufrecht zu erhalten. Das kann noch schwierig werden. Ein Trump, der nichts mehr sagt (a.k.a. sich nicht noch weiter lächerlich macht), ein Wahlkampf, der nur noch vor sich hin dümpelt - und ruckzuck kann die Waage dann doch noch einmal in die andere Richtung schwingen...

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darthmax 24.10.2016, 11:18
13. Handlungsfähigkeit

Egal wie die Wahl ausgeht, wichtig wird sein, dass der Präsident nicht gegen das Repräsentantenhaus regieren muss.
Man stelle sich immer wieder vor, Frau Merkel müsste gegen den Bundestag regieren.
Das ist die Crux von Obama gewesen, dass er nicht sofort nach Amtsantritt seine Reformen hat durchführen können , aber vielleicht wollten die Wähler auch ganz bewusst dieses Gleichgewicht ? In Deutschland ist doch auch auffällig, dass die Länderregierungen nicht der Stimmenverteilung des Bundestags entsprechen.
Wieviel Stimmen Frau Clinton durch die Bewerbung desa ´´Grünen ´´ Kandidaten verloren gehen wird auch noch nicht berücksichtigt, aber wie sagte Herr Nader damals, als seine Kandidatur Bush zur Folge hatte : die Demokraten hätte eben mehr überzeugen müssen... jetzt wählen die wahrscheinlich nur das kleinere Übel.

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marcw 24.10.2016, 11:19
14.

#5 "Trump hat ja angekündigt, die Wahl zu seinen Gunsten zu manipulieren."

Mir scheint, Sie manipulieren seine Aussage oder fallen auf eine manipulierte Aussage rein. Trump hat vor Wahlmanipulation seitens der Demokraten gewarnt, was angesichts diverser Leaks nicht ganz unberechtigt ist.

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muellerthomas 24.10.2016, 11:27
15.

Zitat von marcw
#5 "Trump hat ja angekündigt, die Wahl zu seinen Gunsten zu manipulieren." Mir scheint, Sie manipulieren seine Aussage oder fallen auf eine manipulierte Aussage rein. Trump hat vor Wahlmanipulation seitens der Demokraten gewarnt, was angesichts diverser Leaks nicht ganz unberechtigt ist.
Welche "Leaks" meinen Sie da?

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karin.frauert 24.10.2016, 11:28
16.

Natürlich wird Trump nicht aufgeben, sonst kann er ja niemandem mehr die Schuld an seiner (hoffentlichen) Niederlage geben.

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RenegadeOtis 24.10.2016, 11:40
17.

Zitat von marcw
Mir scheint, Sie manipulieren seine Aussage oder fallen auf eine manipulierte Aussage rein. Trump hat vor Wahlmanipulation seitens der Demokraten gewarnt, was angesichts diverser Leaks nicht ganz unberechtigt ist.
Es ist vor allem mal ein gewaltiger - gut amerikanisch gesagt - BS. Trump kündigte an, das Wahlergebnis nur zu akzeptieren, wenn er gewinnt.

Und so jemand wird als Verfechter der Demokratie gefeiert.

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oeflinger 24.10.2016, 11:46
18.

Zitat von Politikigel
Meines Erachtens wird das Brexit-Phänomen in der USA deutlich unterschätzt!Obwohl der Wahlkampf insgesamt noch viel mehr Druck auf die Wähler ausübt als bei der UK-EU- Abstimmung. Viele angry white men werden sich in den Battlegroundstates hüten öffentlich zu bekunden für Trump zu sein. Wahrscheinlich hätten Sie auch reelle Nachteile,wenn Sie es tun würden. Da aber Trump steht wie einr eins und offenkundig bis zur letzten Patrone kämpft,wird er diese Leute auch erreichern.Er sagt ja auch immer, das er für Sie kämpft! Keine Wahlprognosen können gut sein,wenn erstens ein Kandidat so extrem nur eine Wählerschicht bedient die sehr groß ist,wenn zweitens niemand bestimmen kann wieviele von denen zur Wahl geht und drittens wenn sie bei Wahlprognosen aus Angst falsche oder gar keine Angaben machen. Der Wahlabend wird spannend und schrecklich zugleich.
Nein dem ist explizit nicht so, da genau diese Gruppe besonders agressiv mit ihrem Trump Votum hausieren geht. Wenn eines Festzustellen ist, dann sicher dass Trump Waehler nicht leise sind, ich lebe in den USA und bekomme das tag taeglich im Freundeskreis mit.

Und so wie es sicherlich einige Neuwaehler Regestrierungen gab, die sich gerade um fuer Trump waehlen zu koennen regestriert haben, wird es mindestens genauso viele Neuwaehler geben die sich explizit deshalb regestriert haben, um gegen Trump zu waehlen. Und gerade unter den Schwarzen, Latinos und Frauen gab es sehr viele Nichtwaehler.
Der Effekt duerfte sich im besten Falle fuer Trump negieren, wenn nicht nach hinten los gehen. Deshalb gerade auch die erneute und gesteigerte Wahlbetrugs Offensive, da er Menschen einschuechtern, bzw. demotivieren moechte, zur Wahl zu gehen. Trump hat es im Wahlkampf nicht geschafft, seine Basis auszuweiten, Trump Fans sind ihm allerdings so treu, dass sie ihm alles verzeiehn und jede Luege, wenn sie auch noch so wahnwitzig ist, glauben, diese wird er nicht verlieren, das ist seine Stimmbasis. Gewinnen kann er jetzt nurnoch durch veraendern der Stimmverhaeltnisse durch Nichtwaehlen, waere seine Rechnung aufgegangen und haette die republikanische Partei zumindest ansatzweise in die Betrugsrethorik einzustimmen, haette er vermutlich Erfolg damit gehabt, die republikanische Waehlerschaft, die ihn nicht waehlen moechte, so von der Wahl zu demotivieren, dass sie einfach nicht gegangen waere. Jetzt wird es vermutlich anders laufen, diese Waehler gehen erst recht zur Wahl, waehlen Hillary und im Down Bllot den Republikanischen Senator, worauf vermutlich die "alten" Republikaner hoffen, da sie so weiter jegliche Politik des Praesidenten blockieren koennen ohne sich von Trump anhoeren zu muessen, wir sind doch eine Partei. Denn wer Trumps programm gelesen hat, der wird feststellen, dass kaum etwas dessen was drinne steht, in tatsaechlichen Interesse der Republikanischen Partei ist, weshalb er selbst bei Republikanisch kontrolliertem Congress und Senat nichts, null, gar nix erreichen wird.

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oeflinger 24.10.2016, 11:51
19.

Zitat von marcw
#5 "Trump hat ja angekündigt, die Wahl zu seinen Gunsten zu manipulieren." Mir scheint, Sie manipulieren seine Aussage oder fallen auf eine manipulierte Aussage rein. Trump hat vor Wahlmanipulation seitens der Demokraten gewarnt, was angesichts diverser Leaks nicht ganz unberechtigt ist.
Das sehe ich anders,

mit seiner Rethorik die Wahl sei manipuliert, und wir reden da nicht von, was hinter den Kulissen der Demokratischen Partei hergeht, sondern von seinen Aussagen zur tatsaechlichen Stimmbeeinflussung, Nicht Wahlberechtigten etc., auch hier wieder der Versuch, illegale Einwanderer und Fluechtlinge zur Verantwortung zu ziehen, manipuliert er selbst den Wahlausgang, in dem er versucht den Menschen einzureden sie werden um ihre Stimme gebracht und stellt mit hoechst undemokratischen Methoden die Demokratie selbst in Frage und besorgt sich dazu noch gleich selbst eine Ausrede fuer seinen Wahl Misserfolg.

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