Forum: Politik
Vorsprung in Umfragen: Clintons Team warnt vor Selbstzufriedenheit
AFP

Um Donald Trump wird es einsamer, in Umfragen führt seine Rivalin Hillary Clinton. Doch der Wahlkampfmanager der Demokratin mahnt, nicht zu früh zu triumphieren. In umkämpften Bundesstaaten sei noch viel zu tun.

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disi123 24.10.2016, 13:54
50. Brexit Wahl

Wie beim Brexit, es hiess er wird sowieso nicht kommen. Also blieben die EU-Befuerworter Zuhause und es kam doch alles anders als die Medien bzw. Umfragen dachten.

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CSc5911 24.10.2016, 13:57
51.

Zitat von instant feedback
Da wir hier so viel über Statistiken reden, ist diese besonders interessant: 96% der Journalisten und Nachrichtenredakteure, die Wahlkampfspenden geben, unterstützen Hillary Clinton. Von den Medienleuten bekam sie 382 000 Dollar (Stand Ende August), Donald Trump jedoch nur 14 000 Dollar. Dass sich diese eindeutige Präferenz der Medienmacher auch auf die Berichterstattung auswirkt, ist ja auch schon vielen aufgefallen. Trump sollte also nicht unbedingt von einer Manipulation der Wahl sondern vielmehr von einer Manipulation des Wahlkampfs sprechen, durch die einseitige Parteinahme der Medien. http://www.washingtontimes.com/news/2016/oct/17/journalists-overwhelmingly-donate-clinton-trump/
Was schlagen Sie vor? Sollte es Journalisten verboten sein, für eine Kampagne zu spenden? Oder sollte über Trumps Entgleisungen nicht berichtet werden? Er IST nun einmal für ein hohes politisches Amt nicht geeignet, das zeigt er praktisch täglich, und das geht ja zu allererst sehr vielen in seiner eigenen Partei gehörig auf die Nerven! Aber was bitte erwarten Sie denn von Journalisten anderes, als dass sie darüber berichten, was sie an Information vorfinden? Das ist nun einmal ihr Beruf. Sollen sie diskret darüber hinweg sehen, wie peinlich sich der Präsidentschaftskandidat aufführt? DAS käme dann, aus meiner Sicht, viel eher einer "Manipulation des Wahlkamps" gleich.

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Die Happy 24.10.2016, 13:58
52.

Zitat von jensen12345
Zitat SPON: Für Hillary Clinton läuft es zurzeit recht gut. Zwei Wochen vor der US-Wahl führt sie in Umfragen. ABC News sieht sie mit einem Vorsprung von zwölf Prozentpunkten vor ihrem Rivalen Donald Trump, sie kommt demnach auf mehr als 50 Prozent Zustimmung." Dies ABC-Umfrage steht im deutlichen Widerspruch zu sämtlichen anderen Umfragen, die einen aktuellen Vorsprung bei der Hälfte davon, als rund 6 Prozent sehen. Warum führt SPON hier nicht explizit die Entwicklung in den letzten Tagen der Umfrage-Werte im Artikel auf, von der obigen Graphik, die sie hier seit Monaten auf der Seite haben? Aus der geht eindeutig hervor, dass der Vorsprung von Clinton auf Trump in den letzten 6 Tagen von 7,1 Prozent auf 5,9 Prozent geschmolzen ist. Diese Zahlen hätten natürlich leider sehr im Widerspruch zu dem gestanden, was im Artikel dem Leser suggeriert werden soll.
SPON schreibt immer den Durchschnitt aller(!) Umfragen drunter, 6,1 und nicht 5,9%.

Aber wenn es gerade eine ganz aktuelle ABC Umfrage mit 12% gibt, darf das erwähnt werden.
Da ist nichts mit "Lügenpresse", das findet nur in ihrer verzerrten Medienwahrnehmung statt.

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dude23 24.10.2016, 14:07
53. @seetaucher

Also dass die bis zu diesem Zeitpunkt Topleute aus der Clinton Kampagne wie Bob Creamer offen zugeben Wahlbetrug und Gewalt bei Trumpveranstaltungen organisiert zu haben finde ich schon einen Hammer. Auch die Tatsache dass Creamer kurz nach Veröffentlichung der Videos das Clonton Team verlassen hat nährt den Verdacht dass da was dran sein muss.

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olbue 24.10.2016, 14:08
54. Trump vorne?

Es gibt auch Umfragen, die Trump vorne oder gleichauf sehen:

http://metro.co.uk/2016/10/24/donald-trump-is-actually-now-leading-in-the-poll-which-has-best-record-of-predicting-elections-6211059/

http://www.investors.com/politics/trump-clinton-in-dead-heat-as-race-hits-final-two-week-stretch-ibdtipp-poll/

Das wird auf jeden Fall spannend!

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sekundo 24.10.2016, 14:10
55. Wann und weshalb

Zitat von xees-s
Solange Clinton nicht wie damals Al Gore einknickt und Trump den Sieg überlässt, weil die USA im Januar 2017 sonst ohne amtierenden Präsidenten da stehen würde. Ohne Bush hätten wir uns viel Leid erspart auf der Welt, und betrogen wurde zuungunsten von den Demokraten
ist Al Gore "eingeknickt"?!?
Sie müssen Ihre drolligen Thesen
schon mit Beweisen unterlegen!!

Und weshalb sollten die USA 2017
ohne Präsidenten dastehen?!?

Bitte Belege!!!

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peeka(neu) 24.10.2016, 14:11
56. Ich bin sicherlich der letzte

Zitat von Die Happy
Diese schräge Prophezeiung von der Kapazität ist aus dem Februar(!), als noch die anderen GOP Kandidaten da waren Immer wieder erstaunlich mit welchen Mitteln sich die Trump Freunde was zusammen reimen.
der sich freuen würde, wenn die Prognose stimmte, aber die Aussagen von Norpoth zumindest in Deutschland waren nicht parteipolitisch geprägt. Er hatte auch ein Weiterregieren Rot-Grün vorhergesagt, als alle an einen Wechsel glaubten.
Ich befürchte, er wird recht behalten, ähnlich wie es Michael Moore schon sagte.

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hundogonzalez 24.10.2016, 14:11
57.

Zitat von marcw
#5 "Trump hat ja angekündigt, die Wahl zu seinen Gunsten zu manipulieren." Mir scheint, Sie manipulieren seine Aussage oder fallen auf eine manipulierte Aussage rein. Trump hat vor Wahlmanipulation seitens der Demokraten gewarnt, was angesichts diverser Leaks nicht ganz unberechtigt ist.
Der Einzige, der auf etwas hereinfällt sind Sie. Trump hat ganz klar seine Wähler dazu aufgefordert Wahllokale zu "überwachen". Das ist ein ungeheuerlicher Vorgang.
Aber wer Trump wählt, hat ohnehin kein Verständnis von Demokratie. Da kann man auch mit einem Stein reden.

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jungletiger9 24.10.2016, 14:12
58. LA Times - Umfrage

Zitat von Renoir7
warum bei den Umfragen der Los Angeles Times Donald Trump immer vor der Hillary liegt. Gestern waren es 45 zu 44 für Trump, heute sind sie gleichauf (44/44). Können die keine richtigen Umfragen machen ? Die anderen können das doch auch.
Dazu gibt es eine gute Analyse auf http://www.nytimes.com/2016/10/13/upshot/how-one-19-year-old-illinois-man-is-distorting-national-polling-averages.html?_r=1 .

Die Umfragen variieren generell ziemlich deutlich. Neben LA Times/USC prognostizieren auch noch Rasmussen (die allerdings traditionell einen deutlichen pro-Republikanischen Effekt haben) und die IBD/TIPP poll regelmaessig ein sehr enges Rennen, waehrend die klare Mehrheit der Institute Clinton deutlich vorne sieht.

Ein Muster scheint zu sein, dass Institute, die "Robocalls" verwenden, Trump mehr Prozente geben, während klassische personalisierte Telefonumfragen deutlich zu Clinton neigen. Daneben gibt es noch die Internetumfragen, die aber offensichtlich die groesste Schwankungsbreite haben und die methodologisch weniger verlässlich erscheinen.

Wie dem auch sei, eine gewisse Restunsicherheit bleibt, denn es ist in der Tat möglich, dass potenzielle Clinton-Wähler zu Hause bleiben, die meinen, die Wahl sei schon durch, oder dass es eine Art "Shy Tory effect" gibt, was Trump-Wähler anbetrifft.
Das Gegenteil ist aber auch möglich, nämlich dass Wähler, die traditionell Republikanisch wählen und in den Umfragen aus Abwägungsgründen zu Trump tendieren, am Abstimmungstag dann doch nicht motiviert genug sind, zur Wahl zu gehen, oder dass Sanders-Anhänger, die Hillary hassen, es sich am Wahltag doch noch überlegen, um das noch grössere Uebel Trump zu verhindern.

Die Verteilung der bereits abgegebenen Briefwahlstimmen nach Parteipräferenzen (deutlich mehr Demokraten als zum gleichen Zeitpunkt bei früheren Wahlen) und die klare Mehrheit der Umfragen deuten jedoch auf Clinton hin, und ich gehe davon aus, dass es letztendlich deutlich über 300 Wahlmännerstimmen für Clinton sein werden.

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sekundo 24.10.2016, 14:13
59. Kellyanne Conway

hat Clintons Vorsprung bei
allen relevanten Umfragen
öffentlich eingeräumt.

Mehr ist nicht zu sagen, wird
aber die semi-professionelle
Kaffeesatzleserei hier nicht stoppen,
fürchte ich.

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