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Vorstoß aus Moskau: Russland will Freihandel von EU und Ukraine ausbremsen
DPA

Im Streit um die geplante Freihandelszone von EU und Ukraine gibt Russland nicht auf. Nach SPIEGEL-Informationen hat Moskau den Europäern einen trilateralen Handelsvertrag angeboten.

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bammy 14.06.2015, 14:01
100.

Zitat von MatthiasSchweiz
1. Wenn Sie es noch nicht mitbekommen haben, die UdSSR gibt es seit ein paar Jahren nicht mehr 2. Ob es wirklich eine Annexion gewesen ist, ist auch mehr als strittig, Fakt ist aber, dass sicher die überwältigende Mehrheit der Krimbewohner nicht zur Ukraine gehören will.
Wenn die überwiegende Mehrheit der Kreuzberger Bevölkerung lieber zur Türkei gehört, so hat die Türkei kein Recht, Kreuzberg zu annektieren.
Und das die Krim-Annexion eine Annexion laut Definition ist, ist unstrittig.
Das dort Völkerrecht gebrochen wurde, wusste auch Putin. Nicht Umsonst haben die Russischen Soldaten ohne Hoheitsabzeichen, die Ukrainischen Behörden "blockiert". Und nicht Umsonst hat Putin solange die Annexion lief abgestritten, das es Russische Soldaten wären.
Und egal, wie oft dazu eine Bevölkerung dieser Insel dazu befragt wird. Es wird dadurch nicht legitimer.

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bammy 14.06.2015, 14:04
101.

Zitat von allonsenfants
Einverstanden! - aber nur wenn sich EU und D endlich aus dem "Würgegriff" der westlichen Supermacht - oder richtiger dem Staat mit der angemaßten weltweiten "Führungsrolle" - lösen und aufhören, blindlings dessen strategischen Interessen in der Welt zu unterstützen.
Welcher Würgegriff?
Empfinden Sie 70 Jahre Frieden und Wohlstand als Würgegriff?
Letztendlich gab es die Wiedervereinigung, weil die UDSSR pleite war und um Geld gebettelt, um Lebensmittel zu kaufen.
Putin steuert aktuell auf das Gleiche Szenario. Aber die Russen rühmen sich ja, leidensfähig zu sein.

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bammy 14.06.2015, 14:12
102.

Zitat von Aase
Bringt den Spekulat/innen an der Börse richtig Kohle (Geld). Macht die usa zu und gut is' es. Keine Geschäfte mehr mit den Weltprovokateur/innen der usa! Abbruch aller kultureller (so es die überhaupt gibt) Beziehungen zu den usa!
Sie haben ja Wahnvorstellungen. In gut 70 Jahren hat sich unsere Wirtschaften miteinander vernetzt. Deutschland würde daran zugrunde gehen.
Aber Hauptsache erst mal wieder platte anti-Westliche Parolen losgelassen.
Wenn Sie bereit sind, aus ideologischen Gründen in kürzester Zeit Ihren Lebensstandard um 2 Drittel runter zu fahren, ist Ihr Vorschlag authentisch.
Ansonsten würde ich empfehlen, das Sie sich da mal tiefgründig belesen, wie es um die Weltwirtschfaft und die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen USA und Deutschland aussieht.

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ssissirou 14.06.2015, 14:13
103. Wie bitte?

Zitat von Thomas Schnitzer
Nein, das sieht so aus, dass Russland seine Interessen wahren will und auf unsere pfeift. Russland war und ist nicht freundlich gesonnen, vgl. die Unterdrückung der Satellitenstaaten im Warschauer Pakt und die Annexion der Krim.
Der Warschauer Pakt? Ist der wieder in Kraft? Wenn ja, mit wem? Ich war bisher der Meinung, dass der seit 1991 nicht mehr besteht. Man lernt nie aus.

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naturalscience 14.06.2015, 14:25
104. Interessante Theorie..

Zitat von Thomas Schnitzer
Nette Taschenspielerrhetorik. Es kommt weder auf die Anzahl der Menschen an, noch auf die Schulden. Es kommt auf die Wirtschaftskraft an. Und da ist Italien knapp etwas stärker als Russland. Die anderen Mitglieder der BRICS sind froh, mit uns Handel treiben zu können. Eine Nation wie Brasilien lässt Russland im Konfliktfall ganz schnell fallen.
... die "Wirtschaftskraft" wird ja teilweise durch die zunehmende private und öffentliche Verschuldung ermöglicht.
Schon einmal darüber nachgedacht was passiert wenn das Zinsniveau um 3-4% anzieht? Die meisten westlichen Industriestaaten haben eine Schuldenquote von annährend 100% des BiP oder darüber. Hinzu kommt in mehreren Staaten ein extrem hohe private Verschuldung? Geht solange gut wie die Zinsen niedrig sind nur betreiben Sie daruch eine schleichende Enteignung des Mittelstandes.
Was das Verhalten der BRICS-Staaten angeht wäre ich mir an Ihrer Stelle auch nicht so sicher. China betreibt mit einer Menge Staaten, welche unter westlichen Sanktionen stehen, Handel. Die die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Indien und Rußland sind traditionell recht eng.
Sie bewegen sich in einer Wunschwelt, die schon lange nicht mehr existiert.

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naturalscience 14.06.2015, 14:40
105. Schräge Argumentation..

Zitat von bammy
Wenn die überwiegende Mehrheit der Kreuzberger Bevölkerung lieber zur Türkei gehört, so hat die Türkei kein Recht, Kreuzberg zu annektieren. Und das die Krim-Annexion eine Annexion laut Definition ist, ist unstrittig. Das dort Völkerrecht gebrochen wurde, wusste auch Putin. Nicht Umsonst haben die Russischen Soldaten ohne Hoheitsabzeichen, die Ukrainischen Behörden "blockiert". Und nicht Umsonst hat Putin solange die Annexion lief abgestritten, das es Russische Soldaten wären. Und egal, wie oft dazu eine Bevölkerung dieser Insel dazu befragt wird. Es wird dadurch nicht legitimer.
.. die "Ukrainer" haben auf der Krim nie die Bevölkerungsmehrheit gestellt. Die Krim wurde per Dekret der Ukrainische SSR zugeschlagen. Schon mit der Unabhängigkeit der Ukraine wollte die Krim mehrheitlich nicht zur Ukraine gehören. Wird immer gerne vergessen!

Aus diesem Grund wurde die Krim von kiew immer recht stiefmütterlich behandelt. Sprich die Wirtschaftkraft der Krim lag unterhalb des ukrainischen Durchschnitts und erheblich unter dem russischen Schnitt.

Andererseits wenn Berlin gerne zur Türkei gehören möchte nur zu, entlasstet den Länderfinanzausgleich erheblich.

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RuebenNase 14.06.2015, 17:23
106.

Zitat von naturalscience
.. die "Ukrainer" haben auf der Krim nie die Bevölkerungsmehrheit gestellt. Die Krim wurde per Dekret der Ukrainische SSR zugeschlagen. Schon mit der Unabhängigkeit der Ukraine wollte die Krim mehrheitlich nicht zur Ukraine gehören. Wird immer gerne vergessen!
Sie jedoch vergessen geflissentlich (oder mit Absicht?), daß die russische Mehrheit auf der Krim nur eine Folge der völkerrechtswidrigen Vertreibung der Krimtataren und der ebenso völkerrechtswidrigen Ansiedelung von Russen in der Stalin-Ära ist.

Also: machen wir doch einfach die kriminelle Vertreibung der Krimtataren und die Zwangsansiedelung von Russen unter Stalin rückgängig: die Tataren kehren dann in ihre angestammte Heimat zurück, und die Russen werden in Rußland repatriiert. Danach können die einzig legitimen und rechtmäßigen Bewohner der Krim dann selbst, frei und ohne russische Terroristen (denn nichts anderes waren und sind diese "Grünen Männchen") entscheiden, ob sie a) zu Rußland, b) zur Ukraine gehören oder c) einen eigenen Staat gründen wollen.

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olafauras 14.06.2015, 17:43
107.

Zitat von Thomas Schnitzer
Unkontrolliert geht da vor allem nur eine Richtung, und zwar immer dann, wenn die Rebellen Nachschub brauchen. Man schreibt dann "humanitäre Hilfsgüter" drauf und liefert Munition und Verpflegung für die Kämpfer.
Das die Russen die Rebellen unterstuetzen ist klar genau wie viele Europäer (USA mit Soldaten ,äh Privater Wachschutz) , so wird das wohl in naher Zukunft nichts mit dem Frieden. Und selbst der CDU Mann Erler warnt schon von der totalen Umstellung der russischen Wirtschaft. Der handel mit Japan und Südkorea wir von den Russen forciert und der mit Europa extrem gedrosselt.
Deutschland wird das sicher nicht so hart Treffen(zumindest den Westen) Länder wie Lettlend Estland usw. schon und die hoffen dann auf uns wie Griechenland. Na dann auf gutes Spenden

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naturalscience 14.06.2015, 18:10
108. Unter Stalin ...

Zitat von RuebenNase
Sie jedoch vergessen geflissentlich (oder mit Absicht?), daß die russische Mehrheit auf der Krim nur eine Folge der völkerrechtswidrigen Vertreibung der Krimtataren und der ebenso völkerrechtswidrigen Ansiedelung von Russen in der Stalin-Ära ist. Also: machen wir doch einfach die kriminelle Vertreibung der Krimtataren und die Zwangsansiedelung von Russen unter Stalin rückgängig: die Tataren kehren dann in ihre angestammte Heimat zurück, und die Russen werden in Rußland repatriiert. Danach können die einzig legitimen und rechtmäßigen Bewohner der Krim dann selbst, frei und ohne russische Terroristen (denn nichts anderes waren und sind diese "Grünen Männchen") entscheiden, ob sie a) zu Rußland, b) zur Ukraine gehören oder c) einen eigenen Staat gründen wollen.
.. wurden 181.000 Krimtataren deportiert, sie behaupten also, daß zu diesem zeitpunkt gerade einmal 400.000 Menschen die Krim bevölkerten! Im wesentlichen erfolgte die Ansiedlung von Russen und anderen Nationalitäten auf der Krim in der Zarenzeit.

Noch ein Hinweis. Wenn man Ihrer Argumentation folgen wollte, dann müsste man alle europäischen Einwanderer aus Süd-und Nordamerika, sowie aus Australien und Neuseeland ausweisen und die afrikanisch stämmige Bevölkerung nach Westafrika zurückführen.

Denken Sie einmal darüber nach!

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simonweber1 14.06.2015, 18:47
109. Ihr Denkansatz ist

Zitat von olafauras
Das die Russen die Rebellen unterstuetzen ist klar genau wie viele Europäer (USA mit Soldaten ,äh Privater Wachschutz) , so wird das wohl in naher Zukunft nichts mit dem Frieden. Und selbst der CDU Mann Erler warnt schon von der totalen Umstellung der russischen Wirtschaft. Der handel mit Japan und Südkorea wir von den Russen forciert und der mit Europa extrem gedrosselt. Deutschland wird das sicher nicht so hart Treffen(zumindest den Westen) Länder wie Lettlend Estland usw. schon und die hoffen dann auf uns wie Griechenland. Na dann auf gutes Spenden
völlig richtig. Erler ist allerdings ein SPD Mann, aber das nur nebenbei.Die Umorientierung der russischen Wirtschaft ist bereits im vollen Gang. Im Gegensatz zu Ihnen bin ich aber der Meinung, dass sowohl die EU, als auch Deutschland extrem darunter leiden wird.Über kurz oder lang wird Russland als Handelspartner für Deutschland völlig wegfallen. Russlands Handel ist inzwischen mit China ,Indien und anderen asiatischen Staaten relativ gut ausgebaut.Darüber hinaus wird nach der geplanten Freihandelszone der Pazifikanrainerstaaten, Deutschland und die EU nur noch eine Nebenrolle in der Weltwirtschaft spielen. Dieser gigantische Wirtschaftsverband, verbunden mit den anderen Brics Staaten, braucht Europa als Handelspartner nicht mehr.

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