Forum: Politik
Vorstoß der Dschihadisten: Was die IS-Miliz so gefährlich macht
AFP/ WELAYAT SALAHUDDIN

Beim Sturm auf Kobane zeigt der IS erneut rücksichtslose Entschlossenheit und militärische Schlagkraft. Warum ist die Terrorgruppe so schwer zu bezwingen? Fünf Gründe.

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hemtech 07.10.2014, 20:27
30. Da hat man aber

in der Aufzählung einen Punkt vergessen. Ähnlich wie die Taliban war der IS- damals noch unter anderem Namen- ein bequemer Erfüllungsgehilfe der USA, als es noch gegen Assad ging. Man nutzte diese Terrorgruppe, die damals freilich passend Freiheitskämpfer genannt wurden, für den Kampf gegen den Diktator. Solange diese Freiheitskämpfer diese Aufgaben erfüllten, wurden sie nicht behelligt und massiv mit Waffen versorgt. Dann kehrte sich das Blatt und aus Freiheitskämpfern wurden plötzlich Terroristen, die einzig richtige Bezeichnung. Wie bei den Taliban wurden aus Freunden plötzlich Feinde. Man kommt nicht umhin, die Politik der USA als saublöde zu bezeichnen. Nichts aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt, müssen sie nun den Scherbenhaufen zusammenfegen, den sie angerichtet haben. Und alles nur, weil der südliche Nachbar Syriens die Region nach seinem Gusto gestalten will.

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evoluthion 07.10.2014, 20:28
31. akzeptanzt

Nun ja, da die IS mich aufgrund meiner nicht existierenden Religion direkt köpfen würde... wäre ich jederzeit bereit als Reservist meinen Dienst zu tun... und um das Leben aller Gleichartigen zu kämpfen.

Aber damit ist mit unserer Regierung ja nicht zu rechnen, diese schaut ja nur zu.

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nofreemen 07.10.2014, 20:33
32. Gestern Evangekium, Heute Demokratie

Lasst die IS-Truppen machen sowie auch die Separatisten in der Ukraine. Diese Regionalkriege sind vergleichbar mit dem Europäischen 30 jährigen Krieg. Erst danach kehrt Frieden ein (bis zum nächsten). Die Brechstange des Westens verschärft die Lage und bringt bestimmt keine Lösung auf Dauer. Wir müssen uns selbst bleiben und die anderen sollen sich selbst bleiben. Westliche Bekehrung im Stil von Demokratische Mission ist auch ein Verbrechen. Mehr Respekt vor anderen Kulturen, wenn es auch noch so hart scheint, würde nicht schaden.

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mightyschneider 07.10.2014, 20:34
33.

Hinzu kommt der religiöse Wahn und das Übermenschentum, dass der Koran vermittelt.

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adelsexperte 07.10.2014, 20:36
34. Prognose

der IS wird sich auf Grund des Volkswillen durchsetzen und wir werden irgendwann mit denen reden.
Mit Berlusconi und ähnlichen Leuten hatten wir doch
auch gesprochen und Geschäfte gemacht.
Empfehlung: weiter so und Füße stillhalten.

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pinky.s.brain 07.10.2014, 20:37
35. #32 totenkopf75

Verraten Sie uns, was Sie geraucht haben? Anders kann man Ihr Post wohl nicht verstehen.

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adal_ 07.10.2014, 20:40
36. Die irre Prioritätenliste der Türkei

Zunächst Assad beseitigen - dafür kommt der IS der türkischen Regierung gerade recht - erst dann den IS bekämpfen (wenn überhaupt. Denn IS-Anhänger bleiben in der Türkei "erstaunlicherweise" vollkommen unbehelligt.)

Für die Strategie nimmt die Türkei inkauf (oder strebt sie es nicht vielmehr an?), dass die syrischen Kurden ihre selbstverwalteten Gebiete vollständig verlieren und zu hunderttausenden in die Türkei fliehen.

Sie nimmt zudem inkauf, dass der Friedensprozess mit der PKK zum Erliegen kommt und sich die türkischen Kurden wieder erheben.

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Müllnutzer 07.10.2014, 20:42
37.

Vielen Dank SPON. Aber das wissen wir alles längst. Das wurde hier schon von div. Foristen "erklärt" und vorhergesehen, als ihr noch den arabischen Frühling gefeiert habt.

Reiht euch am besten ein unter: Ratlosigkeit des Westens.

Und hier noch ein Hinweis von mir: Das ist nur der Anfang. Für den Rest unseres Lebens unser Zeit wird uns dieser religiös verbrämte Mist jetzt begleiten.

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kellerkaller 07.10.2014, 20:43
38.

Das sollte "der Westen" sein lassen.
1. Der "Westen" sollte alle arabischen Geldgeber zwingen, mit der Unterstützung aufzuhören.
2. Der "Westen" sollte verhindern, dass die "Kämpfer" ihr gestohlenes Öl verhökern können.
3. Der "Westen" sollte die damit bedingten Waffenkäufe unterbinden.
4. Der "Westen" sollte seine Attacken auf Syrien und den Iran ruhen lassen, denn diesen Kämpfern gefällt es, dass der "Westen"deren Gegnern schwächt.
5. Da Uranmunition bereits eingesetzt wird, ist die Umwelt dort chemischen und nuklearen Angriffen bereits ausgesetzt. DAS sind die wahren fünf Gründe für die Fortdauer dieses Konflikts!

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TS_Alien 07.10.2014, 20:45
39.

Wenn die meisten Iraker selbst nicht gegen IS kämpfen wollen, dann haben sie auch keine andere "Regierung" verdient. IS wird überschätzt. Bis jetzt haben sie es mit keiner modernen Armee zu tun gehabt.

Sollte es zu einer solchen Konfrontation kommen, dürften sich die IS-Kämpfer feige hinter der Zivilbevölkerung verstecken. Das ist auch der Grund, warum die Amerikaner keine Bodentruppen entsenden. Der IS-Spuk wäre schnell vorbei, aber auf Kosten vieler unschuldiger Opfer (Gutmenschen würden dafür natürlich nur den Amerikanern die Schuld geben). Und einige Zeit danach würde der Spuk unter anderem Namen weitergehen. Langfristig können nur die Iraker und die anderen Menschen in der Gegend sowie die Religionsführer des Islam (die merkwürdig ruhig sind) etwas gegen den IS unternehmen.

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