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Vorstoß des Umweltministeriums: Hersteller von Wegwerfartikeln sollen Entsorgung mitz
Ralph Peters/ imago images

Städte und Gemeinden sind durch die Müllentsorgung finanziell zunehmend belastet, kritisiert Umweltministerin Svenja Schulze. Per Gesetz will sie Hersteller von Einwegprodukten stärker an Kosten beteiligt.

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computerbauboehm 12.08.2019, 11:18
1. nennt sich duales System

die Entsorgung wird bereits bei der Bestellung bezahlt. d.h. man müsste die Entsorgungskosten der Kommunen in die Kosten für das duale System einrechnen. da aber in den Städten ausschließlich Restmülltonnen stehen, geht das nicht. was für ein unsinniger Vorschlag, zumal Verpackungsmüll bereits heute schon teurer ist als Müll Faust dem Versand.
der einzige Ausweg wäre die Kommunen nicht mehr selbst reinigen zu lassen, sondern die Müllentsorger oder die Müllentsorgung zu Verstaatlichung. so ließen sich restlos alle Entsorgungskosten auf die Produzenten umlegen.

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krautrockfreak 12.08.2019, 11:23
2. Da muss man noch viel weiter gehen! Man muss sich doch nur anschauen,

was in den Discountern seit 20 Jahren abgeht, mittlerweile sind 50% des Sortiments sog. Non-Food-Artikel, meist Kram, den man nicht braucht, der aber so schön billig ist. Die Chinesen müllen uns zu mit Plastikzeugs, das oft gar nicht oder nur schlecht funktioniert und die Leute entsorgen es dann bei uns im Sperrmüll, weil sie es nicht brauchen. Wir kaufen viel zu viel unnötigen Mist, das ist Fakt. Generell ist bei uns alles viel zu billig. Und wer's nicht glaubt, einfach mal in die Kinderzimmer schauen und mit früher vergleichen, dann weiß man, was los ist.
Solche Aktionen wie im Artikel beschrieben bringen nichts, sind nur Augenwischerei. Hier die Strohhalme verbieten, dort die Tüten - lächerlich! Effekt: Null.

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Sonnestrandundmeer 12.08.2019, 11:25
3. Lokale Regelungen müssen möglich sein, nicht nur Verbote

Haben Sie schon Mülleimer in Städten gesehen, die überquellen und rund herum in Grünanlagen liegt stets der selbe Abfall? Zum Beispiel Plastik-Trinkbecher mit Strohhalm von gesunden Smoothies liegen oft herum bzw. werden vom Wind immer weiter in Stadt und Natur verteilt. Die Mülleimer fassen sie nicht mehr. Nun könnte man ja fordern, dass die Stadtverwaltung größere Mülleimer aufstelle. STOPP! Denn damit werden die Kosten auf alle verteilt, obwohl den Gewinn nur der Verkäufer der Smoothies macht. Die Kosten müssen verursachungsgerecht belastet werden! Das heißt, wer Gewinn aus dem Verkauf solcher Artikel zieht, muss auch für die Kosten aufkommen. Er wird dann die Kosten in den Verkaufspreis einreichen, so dass richtigerweise er Kunde dafür zahlt. Denn nicht SIE wollen dafür zahlen, dass ein anderer Ihnen jeden Tag Plastikbecher in die Grünanlage wirft, oder? Auch Mehrwegbecher könnten dann attraktiver werden...
Dass das Ministerium Plastiktüten verbieten will, ist sicherlich nicht schlecht, löst vor Ort in den Kommunen aber viele Problem nicht. Hier bedarf er neuer gesetzlicher Regelung und Beteiligung der Verursacher an den Entsorgungskosten! Und zwar jetzt und nicht erst 2022, in drei Jahren!!

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funkhero 12.08.2019, 11:26
4. 2022?

Bloß nicht vor den Bundestagswahlen was machen. Warum nicht gleich? Generell verstehe ich irgendwie nicht das Gesetze so lange dauern neuerdings. Wenn’s um bankenrettung geht, dann gehts doch auch schneller. Fragen über fragen...

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guntergunter 12.08.2019, 11:27
5. Ergo...

...wird der Verbraucher draufzahlen und nichts ändert sich. Entweder der Verbraucher ändert sein Einwegkonsumverhalten oder Einwegartikel werden verboten...so geht das...!!

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bikosaurus 12.08.2019, 11:28
6. Wie viele Sekunden dauert es...

....bis jetzt die ersten Schreihälse lauthals von sich geben: Nutzt nix, verdeckte Steuererhöhung.....also Leute: Gleich die gelbe Weste angezogen und losgeheult...

....oder einfach mal dort gekauft, wo es weniger Verpackungsmüll gibt. Soll helfen.

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chinawoman 12.08.2019, 11:28
7. Warum erst 2022?

Das ist ein guter Vorschlag, warum dauern gute Ansätze immer so ewig lange? Ich befürchte zwar der Verbraucher wird es am Ende bezahlen, ist aber letzlich egal. Es dürfte sich eigentlich jeder im Klaren darüber sein das Umwelt- und Klimaschutz uns alle viel Geld kosten wird, sehr viel Geld. Und wenn ich dann einmal weniger im Monat zum Fastfood-Laden gehen kann das ist das eben so. Wenn wir nicht endlich anfagen werden wir und unsere Nachkommen noch viel mehr Einschnitte in der Lebensqualität haben.

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hdserbach 12.08.2019, 11:29
8. Aus den zahllosen...

...Einweg-Ideen, mit denen unsere Politiker uns Bürger pausenlos zumüllen, hebt sich dieser Vorstoß endlich einmal wieder positiv ab.

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kayakclc 12.08.2019, 11:31
9. Verbraucher sollen mehrfach für dasselbe bezahlen?

Sommerloch oder mangelnde Fachkompetenz von Frau Schulze? Kann jemand mal der Frau Umweltministerin das Duale System erklären? Da wird der Verbraucherin bereits beim Einkaufen eine Gebühr für jede Verpackung mit grünem Punkt in Rechnung gestellt. Nur weil in Deutschland alle Preise immer Inklusive aller Gebühren sind, bedeutet es nicht, dass da keine Zusatzkosten bereits bezahlt werden. Verpackungen sollten die Kommunen gar nicht belasten, weil die gelbe Tonne gehen. Kommunen habe eher das umgekehrte Problem: weil zu wenig Müll in den Restmüll wandert, sind Müllverbrendungsanlagen der Kommunen nicht ausgelastet. Zudem: es fahren zwei Müll-LKWs die gleiche Tour: eimal Restmüll und einem Gelber Sack/Tonnen. Könnte man sich sparen, weil heutige Sortieranlagen diese Mülltrennung überfüllig machen. Aber da will keiner Ran, weil da zu viele Interessengruppe- insbesonder die Kommunen mitmischen. Und Frau Schulze?.... Nicht aufregen sondern sich nur wundern!

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