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Vorstoß durch von der Leyen: Fitnesshürden für Soldaten sollen sinken
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Vom Gepäckmarsch gestählter Körper in Uniform? Für Verteidigungsministerin von der Leyen ist das kein Merkmal eines modernen Soldaten mehr. Mit einer Lockerung der Fitnessregeln will sie die Truppe als Arbeitgeber attraktiver machen.

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cmann 25.03.2014, 11:37
200. So ist das eben,

Wenn man eine Mutter, Ärztin, Arbeitsministerin und irgendwie auch noch Hausfrau zur "Herrscherin" über Waffen und Armee macht. Von dem Metier hat die Gute keine Ahnung und da "ganz viel davon". Auch ihr Stab von Beratern und Experten sollten sich einmal mit aussagekräftiger Literatur über die Anforderungen an "heutige Soldaten" beschäftigen. Ich habe mit Militär und Soldaten eigentlich nicht viel "am Hut" für mich gleichen derartige Überlegungen eher einem Witz.

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fjr 25.03.2014, 11:43
201.

Zitat von DonCarlos
Bei einer Armee gibt es heute mehr zu tun als Panzer zu fahren. Aber gerade hier sollte nicht die Regeln für Frauen verwässert werden. Wenn ein Verletzter aus dem Panzer zu ziehen ist, muss das auch eine Frau können. Ansonsten ist Sie für den Job im Ernstfall nicht geeignet. Für den Krieg im Internet reicht, wenn man mit Händen oder Füßen die Tastatur und Maus bedienen kann. Denn hier ist der Kopf entscheidend.
Beim Beitrag, auf den ich antwortete, ging's explizit um den Panzer-Mechaniker.

Und für den "Krieg im Internet" reicht's nicht, nur die Tastatur und die Maus bedienen zu können. Dahinter steckt nämlich meist etwas mehr Technik als ein Tablet oder Smartphone. Waren Sie schon mal in einem mittleren bis großen Rechenzentrum? Haben Sie schon mal gesehen, wie die dort stehenden Server miteinander verbunden sind? Haben Sie schon mal unter den doppelten Boden geschaut? Dort brauchen Sie mit einem BMI über 25 aber nicht mehr runterklettern und mal "schnell" 40 Meter Leitung zwischen Anwendungs- und Datenbankserver verlegen. Da verrecken Sie nämlich schnell in der Hitze, im Dreck und in der schlechten Luft, wenn Sie körperlich nicht Topfit sind.

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pennywise 25.03.2014, 11:45
202. Klar das

Zitat von sysop
Vom Gepäckmarsch gestählter Körper in Uniform? Für Verteidigungsministerin von der Leyen ist das kein Merkmal eines modernen Soldaten mehr. Mit einer Lockerung der Fitnessregeln will sie die Truppe als Arbeitgeber attraktiver machen.
Das ist doch klar!
Unsere Kriegs.. pardon Verteidigungsministerin braucht Kanonenfutter.
Deutschland muß ja "Präsenz" zeigen

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moev 25.03.2014, 11:47
203.

Zitat von mahrud
Es erscheint paradox, gleichzeitig die NATO-Präsenz in Osteuropa vergrößern zu wollen.
Im Gegenteil, das ist gut durchdacht: Wenn wir schon nicht fähig sind mehr Soldaten dort zu stationieren, dann kompensieren wir es durch Stationierung von breiteren Soldaten ;)

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ih2011 25.03.2014, 11:47
204. '-

Von der Leyen möchte lediglich regelmäßig in der Presse erscheinen - also wie immer.

Erst einmal sollte die Dame eines ihrer Kinder in gefährliche Regionen verschicken - oder "dient" keiner oder wird es nicht?

Ich behaupte, dass die Ministerin mehr Zeit für Pressearbeit, Talk-Shows (einschließlich Vorbereitung) und ihre Frisur erübrigt, als für die ihr anvertrauten Soldaten, Rüstungspolitik, Verteidigungspolitik und Strategie.

Wenn sich Inkompetenz und Profilneurose paaren kommt selten etwas Gutes heraus...es sei denn Karriere.

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fjr 25.03.2014, 11:48
205.

Zitat von michlauslöneberga
schreien jetzt manche wieder. Aber VDL hat doch recht, für was muss ein Soldat mit einer Verwendung als Fernmeldetechniker oder anderen weitgehend unmilitärischen Tätigkeiten unbedingt allzu fit sein. Vor allem angesichts der Tatsache, dass nach einiger Zeit bei den Herren ZS und BS arg wenig von einer früher vielleicht mal vorhandenen Fitness übrig geblieben ist. Entscheidend ist doch, den richtigen Mann oder die richtige Frau am richtigen Ort einzusetzen.
Fernmeldetechnik bei der Bundeswehr ist für die Führungs- und Kommandostruktur unerlässlich. Moderne Kriege sind nicht mehr statisch wie im 1. Weltkrieg, sondern hochmobil. Da dürfen Sie im Ernstfall die ganzen Fernmeldestrukturen innerhalb von 24 h dreimal umbauen. Und auch wenn da keiner mehr marschieren muss: 20 h Arbeit am Stück können auch ganz schön schlauchen, vielleicht auch noch drei oder vier Tage hintereinander. Und das 25 km hinter der Front, mit der dauernden Gefahr, versprengten feindlichen Truppenteilen zu begegnen oder bei einem feindlichen Durchbruch schnell reagieren zu müssen. Da schadet körperliche Fitness sicher nicht.

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grenoble 25.03.2014, 11:54
206. Das kennt das v. d. L.

Zitat von sysop
Vom Gepäckmarsch gestählter Körper in Uniform? Für Verteidigungsministerin von der Leyen ist das kein Merkmal eines modernen Soldaten mehr. Mit einer Lockerung der Fitnessregeln will sie die Truppe als Arbeitgeber attraktiver machen.
ja schon aus frühester Kindheit und begleitet ihr Leben lang, wird estwas zu schwer für sie wird dem Töchterchen die Hürden soweit gesenkt das sie sie überspringen kann. So ist sie erzogen, so sozialisiert.

Das Ergbenis sieht man, hochgradig unfähig, vollkommene Inkompetenz.

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alekra 25.03.2014, 11:57
207. Nach kurzem Überlegen

habe ich dann eingesehen, dass die Frau unter Umständen recht hat. Allerdings nur,wenn man die körperliche Fitness zwar nicht als Einstellungsvoraussetzung sieht, aber als eine bei der BW zu erlangende Eigenschaft, die auch während der Ausbildung oder des Dienstes noch antrainiert werden kann. Mit anderen Worten, Moppel einstellen, den Speck aber mit Sport während des Dienstes abtrainieren. Schließlich soll die BW eine einsatzfähige Armee sein, deren Stärke u.a. die Putins dieser Welt davon abhalten soll uns zu nahe zu treten, und kein Freizeitclub für übergewichtige Kriegsspieler, die noch nicht mal ihre eigenen Ausrüstung tragen können.

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bisweilen 25.03.2014, 11:58
208. immer schön nach hinten gucken

Frau Dr. vdL glaubt auch, daß die Lizenz zum Fettwerden und ein paar Kröten mehr im Soldbuch einen attraktiven Arbeitsplatz ausmachen. Anstatt in Ausrüstung und Infrastruktur unterfinanzierter Verbände zu inveestieren wird ein ums andere Mal die Ausrichtung des ganzen verändert. Die Pflicht des Soldaten zur Gesunderhaltung und die damit verbundenen Auflagen haben zu einer unterdurchschnittlichen Morbidität geführt, spart übrigens ´ne Menge Geld. Attraktiv macht die Bundeswehr zum Beispiel das Verlegen funktionierender Einheiten (Beisp. ÜaS, MFG5 etc.) mit allen daraus resultierenden Problemen, wie Umzug, Verlust des Freundeskreises usw. Solange Politiker Soldaten als Verschiebemasse und Standorte als Pfründe behandeln, solange sich der Staat von Rüstungsgüterproduzenten verarschen lässt und solange sich Politiker weigern, sich mal von Leuten beraten zu lassen, die Millitär "können", wird sich an der Misere nichts ändern.

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snigger 25.03.2014, 12:05
209. Attraktiver Arbeitgeber

Für mich gehen die Vorschläge der amtierenden BMVg völlig am Thema vorbei.

Für die kämpfenden Einheiten (das berühmte Kanonenfutter) brauchst du spezialisiert-dumme statt "dicke" Soldaten.
Gleichzeitig brauchst du für die sich weiter entwickelnde Militärtechnik genug intelligente Menschen.

Wenn UvdL die Bundeswehr attraktiv machen möchte, empfehle ich
- ein ordentliches Gehalt (DAS ist für 90% aller Arbeitnehmer das entscheidende Argument)
- ordentliche Arbeitsmittel

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