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Vorstoß von Brüderle: Jetzt macht sogar die FDP Anti-Gier-Wahlkampf
DPA

Die Schweiz stutzt Managergehälter zurecht, nun gewinnt die Debatte auch in Deutschland an Fahrt. Nach der SPD fordert sogar die FDP eine Neureglung - Fraktionschef Brüderle will "vor der Wahl ein Zeichen setzen". Widerstand kommt von Aktionärsvertretern.

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ratschbumm 04.03.2013, 13:03
30. Komisch, als nach 1990

Zitat von petrasha
...nachdem die deutschen schon jahrelang meckern über die überdimensionalen managergehälter und boni hat uns die schweiz nun endlich gezeigt, dass es geht. nun wacht man hierzulande auf? sehr seltsam.
Birne und seine Handlanger die Sozialkassen um 230 Milliarden bestohlen hatten, damit die Landschaften im Osten doch noch zum Blühen kamen
und die CDU Wahlen gewinnen konnte, hat keiner gemeckert.
Ihr seid es selber schuld wenn euch das Fell über die Ohren gezogen wird. Es reicht einfach noch nicht !" es geht der Masse noch immer viel zu gut.

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Stauss 04.03.2013, 13:03
31.

Zitat von sysop
Die Schweiz stutzt Managergehälter zurecht, (..)
Das ist Unsinn.

In der Schweiz gab es eine Volksabstimmung, die entschieden hat, dass die Aktionäre auf Hauptversammlungen über den Boni bei erfolgreichen Vorständen abstimmen müssen. Das ist durchaus vernünftig und verhindern die ewigen Mauscheleien der Seilschaften im Vorstand und Aufsichtsrat durch die Öffentlichkeit des Vorganges.

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teutoniar 04.03.2013, 13:04
32. Brüderle will "Zeichen setzen"

Die Chance Zeichen zu setzen hat Brüderle schon verpaßt. Und damit meine ich nicht den Anti-Gier-Wahlkampf.

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restauradores 04.03.2013, 13:07
33. Dann ist die Schweiz

Zitat von spon-facebook-10000283853
Es gibt einen guten kurzen Abtausch über "Gier" (die immer die "Gier" der anderen ist:)
in ihren Augen was?

Der letzte unabhängige sozialistische Staat in Europa?
Eine Gehälterdiktatur?
Ein Land von 67% Neidern?
Eine Planwirtschaft?
Ein Land von 67% Volltrottel?
Cubas letzter Verbündeter?

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rabula_raser 04.03.2013, 13:08
34. Niemand hat die Absicht, diesen Scientologytrick zu glauben

Zitat von sysop
Die Schweiz stutzt Managergehälter zurecht, nun gewinnt die Debatte auch in Deutschland an Fahrt. Nach der SPD fordert sogar die FDP eine Neureglung - Fraktionschef Brüderle will "vor der Wahl ein Zeichen setzen". Widerstand kommt von Aktionärsvertretern.
Und wer sich einmal über die Strategien und Methoden der Desinformation des Klassenfeindes der stalinistischen Kaderfunktionäre der SED informiert, wer sich den real-existierenden Instrumenten der Agitation und Propaganda (Agitprop) der gleichen Exzellenzelite des Stalinismus zuwendet, der bekommt womöglich eine geistige, perspektivische und politische Erschütterung bis in seine Grundfesten verpasst, denn DIESER Brüderle zeigt alle Anzeichen des real-existierenden Sozialismus, der die Wohlfahrt der Stalinisten und aller ihrer Kaderfunktionäre auf den zwei Grundsteine LUG und TRUG gebaut hatte, bis die Substanz dieses Staates aufgebraucht war und er wie ein morsches Holzgebäude zusammen gebrochen ist.

Das ist das Deutschlandmodell der gegenwärtigen Machthaber in diesem Neuen Deutschland, dass nur noch als 4. Reich beschreibbar ist. Ein Neues Deutsches Reich, in dem die Neuen Exzellenzelitarier mit ihren alternativlosen, systemisch unverzichtbaren und auch ansonsten gänzlich unabdingbaren Exekutionen all der Werte, Gesetze und Regularen des früheren demokratischen Deutschlands ihre Hochzeit verbringen.

Es ist aber auch vollkommen logisch, dass der Transfer der Ganoven- und Banditenwirtschaft, die ja als real-existierende Substanz der Neuen Sozialen Marktwirtschaft gänzlich unverkennbar geworden ist, auf den politischen Sektor übertragen wurde, weil die unter- und hintergründigen Netzwerke und Klientel- und Lobbygruppeninteressenmyzele diese Gesellschaft derart durchwuchert haben, dass der Status der Fäulnis längst passiert und in die Phase der Verrottung übergegangen ist.

Trau, schau, wem?
Einem FDParier, einem CDUlarier, einem CSUlanten und einem Soziokraten jedenfalls nicht.

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aprilapril 04.03.2013, 13:13
35. Es ist modern geworden,....

Zitat von sysop
Die Schweiz stutzt Managergehälter zurecht, nun gewinnt die Debatte auch in Deutschland an Fahrt. Nach der SPD fordert sogar die FDP eine Neureglung - Fraktionschef Brüderle will "vor der Wahl ein Zeichen setzen". Widerstand kommt von Aktionärsvertretern.
"Zeichen zu setzen" oder "Signale". Mir wäre lieber, die Herren würden nicht nur Zeichen setzen, sondern vernünftige Arbeit leisten. Manager sollen gut verdienen, was sie ja auch tun. Aber diese Begrüßungsmillionen und goldenen Handschläge, die wieder Millionen kosten, sind schlicht obszön. Die FDP möchte in vorauseilendem Gehorsam die Vorstandsbezüge so kürzen, dass statt 14 Mio wie bei Herrn Winterkorn höchstens 13,75 Mio übrig bleiben. Damit lässt sich doch hervorragend Wahlkampf machen!

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guentersha 04.03.2013, 13:14
36. wie du mir - so ich dir

man koennte die Managerboni ja auch an die Divident koppeln : am Beispiel Lufthansa = Dividente 2012 gestrichen bedeutet dann KEINE Boni fuer die Manager.
Wenn Dividente gezahlt wird, dann Boni in Hoehe der Dividente in Relation zur Marktkapitalisierung.
Was die Herren wohl dazu sagen wuerden?

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notty 04.03.2013, 13:15
37.

Zitat von sysop
Die Schweiz stutzt Managergehälter zurecht, nun gewinnt die Debatte auch in Deutschland an Fahrt. Nach der SPD fordert sogar die FDP eine Neureglung - Fraktionschef Brüderle will "vor der Wahl ein Zeichen setzen". Widerstand kommt von Aktionärsvertretern.
Anstatt auf den Rot/Gruenen Neid-Band-Waggon aufzuspringen, sollte sich die FDP mal um die Gier des Staates kuemmern und die irre Staatsquote anprangern.
Deutschland besteht nur noch aus Mainstream-Ruderern....laeppisch, eine truebe Sauce....

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fosil 04.03.2013, 13:15
38. Da fehlt noch was

Ob Bonizahlungen, Antrittsgelder, goldender Handschlag in Millionenhöhe sind in jeder Branche zu viel. Darüber lässt sich beliebig streiten und diskutiern. Es lassen sich auch entsprechende Gesetze hierzu verfassen.
Aber was bringen diese Gesetze, wenn diese gebrochen werden und keine Strafen folgen. Und genau das ist es, über was die FDP nicht spricht. Bei Veruntreuungm von Geldern ab einen bestimmten Bereich kann es nur eines geben - Gefängnisstrafe. Darüber sollte man zuerst reden.

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ruebenkatze 04.03.2013, 13:16
39. Unterschiede

Zitat von petrasha
...nachdem die deutschen schon jahrelang meckern über die überdimensionalen managergehälter und boni hat uns die schweiz nun endlich gezeigt, dass es geht. nun wacht man hierzulande auf? sehr seltsam.
Die Schweiz ist eben eine freiheitliche Demokratie, während Deutschland ein scheindemokratischer, autoritärer Staat ist, in dem das blöde Volk alle paar Jahre einen Stimmzettel abgibt und sonst das Maul halten soll, während die Oberen die Freiheit zum Eigennutz missbrauchen.
Die FDP wacht hier doch nur auf, um sich Macht zu sichern. Inhalte sind dieser Partei schon längst egal. Aber so lange genügend Profiteure und Ignoranten ihr Kreuzchen machen - wen kümmerts?

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