Forum: Politik
Vorwahlen in den USA: Clinton sichert sich historische Kandidatur
AFP

Sie hat's geschafft: Hillary Clinton wird Präsidentschaftskandidatin - als erste Frau in der US-Geschichte. Die nötigen Stimmen sicherte sie sich schon vor den letzten Vorwahlen. Bernie Sanders gibt trotzdem nicht auf.

Seite 1 von 18
olivervöl 07.06.2016, 07:16
1. Immer noch alles offen

Bei den Vorwahlen heute wird Bernie Sanders respektabel abschneiden, doch Hillary Clinton wird einen Vorsprung bei den Delegierten halten. Daraus ergibt sich ein Patt bis zum Parteitag der Demokraten Ende Juli, wo die sogenannten Superdelegierten den Ausschlag geben werden. Dass diese, wie immer wieder behauptet, tatsächlich für Hillary Clinton stimmen werden, ist unwahrscheinlich. Denn der Skandal um die Finanzierung der Clinton-Stiftung und ihrer privaten Nebentätigkeit als Außenministerin zieht immer weitere Kreise.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
eryx 07.06.2016, 07:18
2.

Sanders muss aufpassen, nicht als verbitterter, störrischer Mann in Erinnerung zu bleiben. Er hat eine tolle Kampagne ins Leben gerufen und einen guten Wahlkampf geführt, aber irgendwann muss man eben auch mal sehen, wann es gut ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
EinJemand 07.06.2016, 07:29
3.

Ein Schauspiel zur Ablenkung, denn am Ende gewählt werden entweder Reps oder Dems, und beides sind Fraktionen der Corporate-Interest-Partei.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fraudr.w 07.06.2016, 07:36
4. Erste Präsidentschaftskandidatin?

....da hat der Autor eine Bildungslücke: Victoria Woodhull war 1872 die erste Präsidentschaftskandidatin der USA!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schillers_locke 07.06.2016, 08:02
5. Verzerrung von Fakten

Ist das der Ernst vom Autor? Plakativer und einfach faktisch falscher Titel, der dann auch richtigerweise teilweise in den letzten Absätzen relativiert wird?

Clinton hat 1812 Delegierte, Sanders 1521. Nötig sind 2383. Werte Redaktion, wo hat Clinton die nötige Anzahl? Bitte ignorieren Sie nicht das DNC, deren Richtlinie besagt, dass superdelegierte nicht in die offizielle Zählung gehören - sie haben schlicht noch nicht gewählt!
Nur weil CNN und co keine Lust auf richtigen Journalismus haben, muss Spiegel da nicht mitmachen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Aspekte plus 07.06.2016, 08:06
6. Wieso sollte Bernie Sanders aufgeben?

Es ist eine Majorzwahl - Präsident(in) wird nur eine Person und die zu 100%. Bernie Sanders kann Hillary Clinton nicht schaden.
Das ist bei allen Majorzwahlen so. Man ist 100% drin oder 100% draussen.
Dennoch kämpfen auch Kandidaten, die keine Aussichten haben, bis zum Ende.
Haben sie grosse Zustimmung bei einer respektablen Minderheit, setzen sie Themen für die Amtszeit. D.h. die Siegerin wird in den Kritikpunkten kritischer betrachtet.

Historischer Moment? Wäre die Gleichheit da, wäre eine Frau eine Selbstverständlichkeit - ist es wohl auch, darin kann man schwer etwas "Historisches" entdecken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ackergold 07.06.2016, 08:07
7.

"Die Wähler in Kalifornien, New Jersey, Montana, New Mexico, North Dakota und South Dakota sind nun zu viel gehypten Statisten degradiert."?

Genau dieses Faktum ist entscheidend dafür, dass solche Wahlen nicht wirklich demokratisch sind. Wähler werden dadurch beeinflußt, dass sie den Stand der Dinge kennen und die letzten nur Statisten sind. Demokratie geht anders, auch wenn das kaum einer hören will.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stefan7777 07.06.2016, 08:08
8. Was für eine Farce!

Der Kandidat wird auf dem Parteitag "gekürt", nicht in Medienartikeln.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frenchie3 07.06.2016, 08:09
9. Immer wieder niedlich

wenn sich die con der gleichen Partei schwarten als wäre es der böse Feind. Und die mit Schmutzkampagnen, auf die vielleicht nicht mal der Gegner gekommen wäre, die Glaubwürdigkeit der eigenen Partei torpedieren. Ist es ein Wunder,wenn Politiker weltweit die Clowns in die Arbeitslosigkeit drängen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 18