Forum: Politik
Vorwürfe gegen G20-Polizisten: Tritte, Schläge, Pfefferspray
YouTube/Lower Class Magazine

Die Polizei habe keine Gewalt angewandt, versicherte der Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz kurz nach dem G20-Gipfel. Aktivisten sammeln Videoaufnahmen, die daran Zweifel aufkommen lassen.

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taffbabe 26.07.2017, 14:25
170.

Zitat von neill1983
die das Verhalten der Chaoten als legitim ansehen will und versucht mit zusammengeschnittenen Videos für "Aufklärung" zu sorgen. Wenn ich sehe, lese und höre, dass dort von den linken Schutzgelder erpresst werden, der Anwalt oder Vorsitzende der roten Flora sagt, Chaos ja, aber bitte nicht hier, sondern woanders. Dazu kommen noch die ganzen Steinwürfe, Schläge, Molotow Cocktails usw. die von den linken Chaoten - äh sorry "Aktivisten" kommen, dann wird mir schlecht. Ganz ehrlich, da freue ich mich als Deutsch-Türke (so werden wir ja genannt, egal ob man einen deutschen Pass hat oder nicht...), dass es in der Türkei härter und effektiver zu geht. Wird nicht Folge geleistet, werden Wasserwerfer, Gummigeschosse und Pfefferspray eingesetzt. Manchmal hilft eben nur die härtere Gangart.
1. Sehe ich nicht, wo hier 'linke' Gewalt legetiniert wird?
2. Die Zustände in der Türkei machen mir eher Angst. Vielleicht sollten Sie erwägen dahin auszuwandern, wenn Sie DAS System toll finden?

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DarkTranquility 26.07.2017, 14:26
171.

Zitat von kritischer-spiegelleser
Die Polizei vertritt Recht und Ordnung. Und muss auch manchmal durchgreifen. Diese Diskussionen einzelner Organisationen oder auch Parteien zeigt doch nur die Nähe zu linken Radikalen. Die Polizei müsste mehr staatlichen Schutz bekommen und nicht Gefahr laufen, bei Einsätzen, in denen Polizisten ihr Leben riskieren, hinterhger vor dem Richter zu landen und sich rechtfertigen zu müssen. Als Polizist würde ich mir sonst den Schutz von Recht, Staatseigentum und Bürger vorher genau überlegen und einen Einsatz nur unter Vorbehalt mitmachen.
Sie sprechen also die Polizisten pauschal heilig? Nehmen wir an, ein Polizist prügelt einen Demonstranten zu Tode, dann befürworten Sie, das der durch den Polizisten begangene Mord/Totschlag pauschal nicht einmal untersucht wird?

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Sem Levi 26.07.2017, 14:33
172. Der Entmenschlichung entgegenwirken

Zitat von rolf sternberger
Mag ja alles sein - aber 1. Sie haben sich den Beruf ausgesucht - genauso wie sich Demonstranten ausgesucht haben, demonstriere zu gehen. 2. Es geht eben auch um die Institution Polizei - und da bringt dieser ewig wiederkehrende Hinweis auf "auch Polizisten sind Menschen" reichlich wenig.
in meinem Beitrag wollte ich darum werben, der GEGENSEITIGEN Entmenschlichung entgegenzuwirken. Das hat doch keinen Sinn. Auch ich wünsche mir eine andere Welt ein anderes Zusammenleben. Aber der Weg führt nicht über weitere Entmenschlichung. Überzeugen Sie nur einen Polizisten, dass er in diesem System eine falsche Berufswahl getroffen hat. Sie hätten wahrlich etwas Sinnvolles getan.

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jla.owl 26.07.2017, 14:35
173. Polizeitweets

Die Tweets der Polizei offenbaren doch schon eine merkwürdige Ansicht. "1000 Vermummte, eine friedliche Demo sieht anders aus". Ulli Hoeneß ist friedlich! Er hat eine Straftat begangen, aber, er ist friedlich. Vermummung ist eine Straftat (diskutabel), aber immer noch friedlich. Das sah der Polizeitweet anders. Die folgenden Maßnahmen waren von dieser, im Tweet gezeigten, aber falschen Auslegung von "friedlich" geleitet. Hier sollte nochmal die "Scholz'sche" Interpretation von Polizeigewalt hinterfragt werden, einer systematischen Gewalt.

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darkk 26.07.2017, 14:36
174. Unerträgliche Hetze

Die Hetze einiger Foristen hier ist genau so unerträglich wie die sinnlose Gewalt einiger Demonstranten in Hamburg. Es scheint für einige Foristen völlig in Ordnung zu sein, wenn die Polizei auf Unbeteiligte einprügelt, ihren sicherlich berechtigten Frust an bereits an Boden liegenden auslebt usw. Wie kann man gegen sinnlose Gewalt der Demonstranten sein, aber sinnlose Gewalt der Polizisten als gerechtfertigt ansehen? Zumindest sollte man die Untersuchungsergebnisse abwarten, bevor man pauschal die Polizei in Schutz nimmt. Und dann den Spiegel als linkes Hetzblatt bezeichnen, obwohl auch hier seit Wochen die sinnlose Gewalt einiger Chaoten kritisiert wurde. Ich bin ehrlich fassungslos über so viel undifferenzierte Hetze. Fanden diese Foristen es auch in Ordnung, als die Polizei bei den Stuttgart 21 Protesten auf Rentner einprügelte?

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rolf sternberger 26.07.2017, 14:36
175.

Zitat von labuday
Sie sind entlarvt, denn das waren mordlustige Terroristen, die Hubschrauberpiloten mit Laserstahlen blenden und Leuchtraketen beschiessen und die von 20m hohen Dächern Pflastersteine weffen oder mit Zwillen STahlkugeln verschiessen. Nennen Sie das im Ernst RANDALIEREN ?
Was geht bei Ihnen denn ab? Aber heute ist wohl recht schnell alles Terror - bis auf das Rasen auf dt. Autobahnen natürlich...

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friedrich_eckard 26.07.2017, 14:38
176.

Zitat von jla.owl
Wenn ich die Klagen der Beamten über deren Unterbringungen betrachte (teilweise umgezogen in andere Quartiere) und mir die teils dukomentierte Wortwahl der Beamten anhöre.... Werden die Beamten eigentlich, wie schon früher, immer noch vor den Einsätzen aufgewiegelt, oder geschieht die Fruststeigerung der Beamten heute subtiler? "Die Demonstranten sind Schuld, dass ihr jetzt so ein sch... Wochenende habt!". Also die miesen Quartiere auch als absichtliche Frustursache?
Ihre Fragen sind natürlich berechtigt... aber die Untertanenseelen, die hier die Gelegenheit zu kochen dankbar wahrnehmen, werden Sie nicht erreichen. Die werden Sie höchstens einen Sympathiesantensümpfling schimpfen, weil die Uniform unter allen irgendwie denkbaren Umständen im Recht ist, und weil es der natürlichen Ordnung der Dinge entspricht, dass Linke hinter Stacheldraht verwahrt werden, in längsgestreifter Kleidung mit einem roten Stoffdreieck auf dem rechten Oberarm.

Tatsächlich hat es ja wohl auf beiden Seiten Kräfte gegeben, die aus unterschiedlichen Gründen ein dringendes Interesse an einem möglichst unfriedlichen Verlauf der ganzen Veranstaltung hatten: auf seiten der Politik wie auch auf Seiten der "Randalefraktion", der die politische Motivation für ihr Handeln abzunehmen mir schwerfällt, weil ich Verdacht nicht loswerde, dass sich da ein gegebenes Krawallbedürfnis ein Ventil sucht und die "politische Zielsetzung" nur aufgepfropfter Vorwand ist. Da wäre einiges zu diskutieren... aber eine Atmosphäre, in der das überhaupt möglich wäre, wird wohl, wenn überhaupt, erst mit grösserem zeitlichem Abstand entstehen können.

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bwk 26.07.2017, 14:40
177. Aktivisten

Randalierer, Chaoten und Gewalttätigen den Mantel Aktivist umzuhängen zeugt von einer Linkslastigkeit einiger Medien. Übrigens, es sollte immer heißen: richtig oder falsch, nicht links oder rechts. Was die Chaoten in HH veranstaltet haben war nicht tolerierbar. Wenn Unschuldige dabei von Seiten der Polizei zu Schaden gekommen sind erhebt sich die Frage warum die dort anwesend waren. Neugier und Gaffertum erschweren der Polizei ihre Arbeit.

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sternenfuchs 26.07.2017, 14:42
178. Tritte, Schläge, Pfefferspray

" Viele Betroffene schrecken angesichts der niedrigen Verurteilungszahlen davor zurück. Auch Anwälte raten davon ab, da den Anzeigestellern häufig eine Gegenanzeige seitens der Polizei droht." Sicher sind Polizisten keine Engel und das es bei der Polizei "schwarze Schafe" gibt sollte bekannt sein. Aber wer sich durch einen Polizisten bedroht / misshandelt oder sonstwie an Körper und Seele verletzt fühlt und eine Anzeige erstatten will sollte das auch tun. Denn die Androhung seitens der Polizei dann ebenfalls eine Anzeige zu erstatten erfüllt diese Androhung nicht schon den Straftatbestand der Nötigung ?. Sicher ist es auch so das eine "Krähe / Amt / Polizei / Gericht" der anderen kein Auge aushakt. Auf der anderen Seite sollte aber auch bekannt sein das wer sich in Gefahr begibt "kann" darin umkommen.

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rolf sternberger 26.07.2017, 14:42
179. Viele schlimme Kommentare hier

Den vielen 100%-staatstreuen hier sei empfohlen: Heinrich Mann - Der Untertan. Ansonsten gilt wohl immer noch: Die Tradition des preußischen Polizeistaates wirkt in den Köpfen bis heute; die obrigkeitsstaatliche deutsche Kultur ist immer noch existent und der Deutsche kann sich nur in seinem Staat definieren. Was dann als Frage noch bliebe: Wie viele der Kommentare hier sind eigentlich auf Polizeidienststellen geschrieben worden?

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