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Votum gegen No-Deal-Brexit: House of Chaos
REUTERS

Theresa Mays Brexit-Deal wollen die britischen Abgeordneten nicht. Ohne Abkommen wollen sie die EU aber auch nicht verlassen. Jetzt könnte sich der Austritt um Monate verzögern.

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hammerschmitt22 14.03.2019, 00:36
20. Es reicht...

...man kann es nicht mehr hören! Wann wird dieses Debakel beendet?

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aufklarer 14.03.2019, 00:39
21. vorhersehbar

das war schon am tag des referendums klar, dass es nicht wirklich zum brexit kommen würde.
es hat ja gute tradition in der EU, so(lange) abstimmen zu lassen, bis den reichen ("der wirtschaft") das ergebnis passt.
so war es auch beim lissabon vertrag. in vielen ländern wurde zur sicherheit gar nicht erst das volk befragt (uk, österreich, deutschland usw), in frankreich wurde das referendum ("non") überstimmt, in irland wurde zweimal abgestimmt und ein zweites "no" mit einer angstkampagne verhindert.
gleiches galt für den vertrag von nizza, auch hier wurde in irland doppelt abgestimmt.
ein großes bühnenstück ist das alles, aber selbstverständlich keine demokratie (volksherrschaft).

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Newspeak 14.03.2019, 00:43
22. ....

Kann man wirklich so naiv sein? May wird ihren Antrag auch zum dritten Mal nicht durchbekommen und die EU sollte auch nicht mehr mit sich handeln lassen. Beendet diese Farce. No-Deal Brexit am 29.3.

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gueneroell 14.03.2019, 00:52
23. Tja so ist das

Wenn man einen 24 Tonner mit Anhänger in eine Sackgasse fährt. Dann sollte man einen guten Mann am Steuer haben. Die Gurkentruppe der Briten wäre schon beim rangieren eines Mofas überfordert. Das einzige was denen einfällt ist die Luft aus den Reifen zu lassen. So wird das nix

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mittagsrast1 14.03.2019, 00:58
24. Game over

Keiner der in diesem Artikel aufgezeigten Ansätze bringt in dieser Geschichte irgend etwas voran: nicht mehr Zeit, nicht Mays Rücktritt, nicht Neuwahlen, nicht ein weiteres Referendum und auch nicht irgendwelche Beschlüsse, die das Unterhaus jetzt noch fassen mag. Fakt ist: man hat sich in eine Lage gebracht, in der man den Umständen und der EU ausgeliefert ist. Die britische Regierung hat sich in allem verzockt und tut es noch. Den Punkt von heute hörte man vor 1 1/2 Jahren haben müssen um dann noch Zeit zu haben diesen unsäglichen Mumpitz irgendwie mit Würde wieder abzublasen.

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aufklarer 14.03.2019, 01:01
25. vorhersehbar

das war schon am tag des referendums klar, dass es nicht wirklich zum brexit kommen würde.
es hat ja gute tradition in der EU, so(lange) abstimmen zu lassen, bis den reichen ("der wirtschaft") das ergebnis passt.
so war es auch beim lissabon vertrag. in vielen ländern wurde zur sicherheit gar nicht erst das volk befragt (uk, österreich, deutschland usw), in frankreich wurde das referendum ("non") überstimmt, in irland wurde zweimal abgestimmt und ein zweites "no" mit einer angstkampagne verhindert.
gleiches galt für den vertrag von nizza, auch hier wurde in irland doppelt abgestimmt.
ein großes bühnenstück ist das alles, aber selbstverständlich keine demokratie (volksherrschaft).

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pweissferdt 14.03.2019, 01:18
26. Muss man das verstehen?

Also mit einem geregelten Abschied von der EU---Nein... Aber ohne geregelten Austritt auch ..Nein.. aber am 29.Maerz ist der due date und vorher soll die Verhandlungszeit verlaengert werden damit es keinen ungeregelten Austritt gibt,das entscheidet dann das GB Parlament mal soeben allein ??.Und was ist, wenn die EU Nein sagt weil es keine ausreichende Begruendung(Ziele) fuere eine Verhandlungsverlaengerung gibt.?? Wie kann ein Parlament eines Europaeischen Landes mit gebildeten Menschen nur so ignorant und arrogant sein anzunehmen, das dass, was man in London entscheidet vom Rest der EU gefaelligst zu akzeptieren ist, denn wir sind doch Great Britain die (ehemalige) Weltmacht.Der Fall Ende Maerz wird tief sein und die Briten auf den Boden der Realitaet schmettern. Recht so!! Es reicht!!

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zeitgenosse99 14.03.2019, 01:22
27. Grosses Kino zum zuschauen...

...weniger gut wenn man mittendrin ist.
So ein Chaos könnte uns Schweizern in den nächsten Jahren auch noch passieren. Zuviele Referenden, Initiativen und ein umstrittener Rahmenvertrag mit der EU sind in der Schwebe, selbst wenn wir nicht EU-Mitglied sind, haben wir die sog. Bilateralen Verträge I & II mit der EU und zumindest die Bilateralen I könnten dann durch eine Guillautineklausel gefährdet sein.
Und wie in England sind in der Schweiz rechtskonservative Hardliner am Werke, die mit aller Kraft und meist ziemlich verantwortungslos gegen die "Diktatur" aus Brüssel ankämpft.
Im Gegensatz zu den Engländern, die gerade mal 11 Volksbefragungen seit 1973 hatten, gehören solche in der Schweiz zum normalen Politgeschäft, in der Regel jedes Quartal gibts eine eidgenössische Abstimmung.
Und wie in England versuchen die Rechtsbürgerlichen von der SVP, AUNS (Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz) und anderen Gruppierungen das Volk aufzuwiegeln mit allen möglichen Feindbildbewirtschaftungsstrategien und Freiheitsversprechungen bis zum geht nicht mehr.
.
2014 ist der SVP mal ein Versuchsballon gelungen mit der "Masseneinwanderungsinitiative" (MEI), der die Bevölkerung aufgrund verlogener Versprechungen (die Bilaterale Verträge seien überhaupt nicht gefährdet) mit knappsten 50.3% gewonnen haben und die Regierung 3 Jahre lang in Brüssel "verhandeln" musste, aber die EU blieb hart, denn die Personenfreizügigkeit gehört zu den vier Grundpfeilern derselben.
Zum Glück haben wir ein kreativeres Parlament als die Briten, die dann eine EU kompatible MEI Light da draus machen konnte mit einem kleinen Inländervorrang dank Ausschreibungspflicht und einige Tage Vorsprung bei den Bewerbungen von Inländern (die sich übrigens sehr positiv auf die Langarbeitslosenzahlen ausgewirkt hat)!
Die Rechtsnationalen haben dann Schilder mit "Verfassungsbruch" und so Zeug hochgehoben, aber zum Glück haben die "nur" 29%.
.
Möge uns Mutter Helvetia vor so einem dilettantischen Chaos wie dem Brexit bewahren!

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chewie1802 14.03.2019, 01:36
28. Kurios

May und andere englische Politiker lehnen ein neues Referendum ab mit der Begründung, daß das Volk nun mal gewählt hat und man nicht immer weiter abstimmen könne, bis man ein passendes Ergebnis, also kein Brexit, habe. Aber sie legt dem Parlament immer wieder den gleichen Vertrag mit der EU vor - solange bis das Ergebnis stimmt. Was für eine lächerliche Heuchelei.
Da fände ich ein neues Referendum angebrachter - unter der Voraussetzung, daß man die Wähler vorab objektiv über Pro und Kontra informiert.

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Lamboing 14.03.2019, 01:43
29. Respekt

Man kann von May halten was man will aber diese Frau hat langsam meinen höchsten Respekt, sich so lange abzumühen um es jedem Neurotiker recht zu machen. Die meisten anderen Politiker hätten zu Recht schon lange hingeschmissen. Ich kenne Nordirland gut und wenn es am Ende nur noch darum geht habe ich einen guten Rat an England: Just give it up and it`s all fine. Ist aber wahrscheinlich eine unrealistische Option für ein Land das schon Krieg im Südatlantik wegen ein paar Schafen geführt hat...

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