Forum: Politik
VW und die Folgen: Die Feminisierung des Autos
AP/dpa

Sind Abgase das Hauptproblem bei Volkswagen? Keineswegs, es sind die alten weißen Männer, heißt es. Wäre der Konzern nur irgendwie weiblicher, er stünde jetzt viel besser da. Nur halt mit weniger Kunden und weniger Arbeitsplätzen.

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uksubs 29.09.2015, 14:38
1. reflexe

nicht jeder reflex gegen etwas von ihnen beudeutet auch, dass es wahr wäre, was dabei rauskommt.
es wurde hier schon ohne rücksicht auf verluste, welcher art auch immer, getäuscht und betrogen, die gier war der motor. ob das in einem feministischen system gänzlich anders wäre, bleibt spekulativ. ich habe jedoch selten soviel dummheit zum thema gelesen wie eben jetzt. das verwundert sogar bei herrn fleischhauer

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rieberger 29.09.2015, 14:40
2.

Interessant, wie Geschlechterkampf und Betrug verknüpft werden.
Als wäre Betrug eine männliche Domäne und Ehrlichkeit weiblich (grammatikalisch ist es ja so!).
Es werden Thesen aufgestellt, die vom gesunden Menschenverstand her hanebüchen sind.

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dingodog 29.09.2015, 14:40
3. Aggression

Das Auto als das aggressiv männliche, der Verzicht darauf als das schwache Weibliche? Meine Folgerung daraus ist, dass der Kampf gegen das Auto nicht mehr lieb und nett geführt werden kann, sondern ebenso aggressiv, um sich den Lebensraum wieder zurück zu erobern.

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Ultras 29.09.2015, 14:41
4. Herrlich

Ein herrlich böser Artikel, sie sprechen mir aus der Seele, Herr Fleischhauer.

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nikoniac 29.09.2015, 14:44
5. Der typische Dummfug von Herrn Fleischhauer

"Früher galten PS und Hubraum als entscheidende Kennzahlen, heute zählt statt dem Beschleunigungsmoment der Schadstoffausstoß. Dessen Schädlichkeit ist zwar wie im Fall des Feinstaubs eher Glaubenssache denn Gewissheit. "

Wer wissenschaftliche Fakten über gesundheitsschädliche Partikel ignoriert, kann das natürlich so sehen - Herr Fleischhauer.

Die Autoindustrie erkennt oder ignoriert wissentlich die Zeichen der Zeit. Lieber noch schnell den Trend zu größeren Autos (SUVs) forcieren, um jetzt noch das Maximum an Profit herauszuholen. Dies entspricht offensichtlich wirklich der Denke der alten weißen Männer. Nur ist das sehr kurz gedacht.
Mit allen Mitteln wird versucht, große schwere Autos vollgestopft mit unsinniger Tehcnik zu verkaufen, anstatt sich den zukünftigen Technologien zu widmen (deren Entwicklung man sich sogar vom Staat mitfinanzieren lässt). Leider lässt sich dabei die Regierung selbst einspannen und winkt Augenwischereien wie "Effizienzklassen" oder "Flottendurchschnitt" einfach durch. Bei letzterem werden sogar E-Cars mit Faktor zwei eingerechnet, obwohl diese quasi nicht verkauft werden.
Das ganze Gebahren erinnert mich an die Musikindustrie mit aufkommenden Mp3 aus dem Internet oder die Stromkonzerne mit beginnenden Möglichkeiten, privat Strom einzuspreisen. Auch das sollte über Jahrzehnte mit allen Mitteln verhindert werden.
Nur weiter so, dann werden in wenigen Jahren Hersteller wie Google, Apple oder andere aus Indien oder Asien mit attraktiven, kleinen, effizienten E-Cars kommen. Preis um die 10.000€, Reichweite 500km, voll vernetzt. Das Geheule wird groß sein, weil man es ja nicht hatte kommen sehen....

Mein Mitleid für VW hält sich insofern sehr in Grenzen, von den Mitarbeitern mal abgesehen.

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peter.heumueller 29.09.2015, 14:48
6. sinnloser Mischmasch

Was würde passieren, wenn die Vereinfachung durch schwarz / weiß Bilder mal für eine Woche als Mittel der Rhetorik weg wäre? Wenn Frauen nicht automatisch gleichgesetzt würden mit Kulleraugenautos und Männer nicht automatisch mit Winterkorn / Ackermann und Co. Wenn man unternehmerische Argumente berücksichtigen würde? Elektro ist nicht perfekt, die Unternehmenskultur bei VW nicht, die Nachfolgeregelung könnte optimaler gestaltet werden, statt Stallgeruch und Expertise, Expertise. Statt Verteidigung und Schuldzuweisung, Strategie und Entwicklung. Wenn der Diesel nicht perfekt ist, wird er nicht perfekter, dadurch das Elektro auch nicht perfekt ist. Wenn es autoritäre Strukturen gibt, wäre es mir persönlich egal, ob diese von einem Mann oder einer Frau entwickelt wurde. Sondern mich interessiert, wie es zu ändern sei. Mit Verlaub finde ich es ebenfalls überzogen, Herrn Winterkorn persönlich die Entwicklung von VW zuzuschreiben. Diese Verkürzung ignoriert die tägliche Arbeit von eben jenen 600000, die ihre Arbeit machen. Wenn allerdings diese Verantwortung mal kurz angenommen werden würde, sollte auch die Verantwortung im negativen Fall, wie jetzt zu attestieren angenommen werden können.

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zursachet 29.09.2015, 14:49
7. Da wird Ihnen Frau Berg aber Böse sein

... Selten so gelacht. Wie man die aktuelle Krise für Genderkampagnen nutzen kann, müssen mir die FeministInnen noch erklären.
Das auch eine Frau an entscheidender Position ordentlich daneben langen kann, lässt sich mit 2 Worten veranschauen:
Angela.
Merkel.

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freekmason 29.09.2015, 14:49
8. schuss ins knie

Zitat von tommi46
Hätten wir von Anfang an eine Feminisierung der Autoindustrie gehabt, würde es gar keine Autos geben. Dieses Gendergequatsche in SPON wird täglichdämlicher.
ja, geil, kein schimmer von gender und dann mit einem dämlichen machospruch die feministen bestätigigen.

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roughneckgermany 29.09.2015, 14:50
9.

Nicht alles verdammen was Fleischhauer schreibt. Die Autos müssen energieeffizienter werden, sprich: kleiner, leichter und somit vernünftiger!

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