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Waffen für Saudi-Arabien: Trump umgeht US-Kongress bei Rüstungsgeschäften
Andrew Harnik/AP

Der US-Kongress hatte gefordert, Saudi-Arabien nicht mehr mit Waffen für den Jemen-Krieg zu unterstützen. Nun hat Präsident Trump trotzdem einen milliardenschweren Deal vereinbart - mit diversen Kniffen.

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zuckerfuchs 25.05.2019, 09:47
40. Es wird Zeit,

dass die Republikaner das Geklammere an diesen Heini aufgeben, nur aus Angst, sie könnten die nächste Wahl nicht gewinnen.
Sie werden von ihm im Kongress genauso wie die Demokraten düpiert.
Was hindert Sie daran, einen vernunftbegabten Gegenkandidaten aufzubauen? Dieser einzelne Typ jedenfalls kann nur mit hahnebüchenen Tricks seine maßloses Ego gegenüber der Mehrheit von mehr als 450 Kongressabgeordneten durchsetzen. Er wird mal als Tricky Donny in die Geschichte eingehen. Da war doch schonmal einer mit einem ähnlichen Spitznamen? Ach ja! Der Nixon!

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Nandiux 25.05.2019, 11:16
41. Wahnsinn.

Mit den ultrakonservativen Saudis Geschäfte machen während man den Iran immer wieder dämonisiert. Das ist heuchlerisch und brandgefährlich.

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birdie 25.05.2019, 11:17
42. Herr Trump weigert sich verbissen, seine persönlichen

Besitzverhältnisse offen zu legen. Dabei wäre es nicht uninteressant zu erfahren, wieviel % seiner Aktien den Unternehmen der Waffenhersteller und "Mauerbauern" zuzurechnen sind. Denn er wird doch nicht auf fette Profite dieser Branchen verzichten wollen, wenn er die Macht hat, diese zu pushen.

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Farhad 25.05.2019, 11:40
43. Vorbereitung und Verstärkung

Die Pläne einiger aggressiven Idioten im Pentagon können für den dumm gefährlichen Casino-Clown und die Realisierung seiner Mission verlockend und viel versprechend erscheinen. Bei der Entsendung von ein paar Hundert Soldaten geht es offenbar um qualifiziertes bis hochqualifiziertes Personal, um neue Angriffs- und Abwehrsysteme in der Region zu installieren, zu integrieren und im Falle der Fälle einzusetzen. Es sieht danach aus, als man vorerst die Infrastruktur für mögliche bevorstehende Maßnahmen vorbereite bzw. verstärke. Sollte eine Kollision konstruiert werden, kann die Mission durch eine rasche Mobilisierung von zusätzlichen 10 bis 20T Soldaten ergänzt werden. Die Vorgehensweise von Trump ist definitiv offensiv und nicht defensiv. Der Verkauf von neuen Waffen an SA und UAE ist zwar nichts Überraschendes. Aber SA und UAE könnten unter Umständen mit einbezogen werden, wenn die Erfolgsaussichten günstig aussehen sollten. Die Gegenpartei ist gut beraten, dringend das noch vorhandene Zeitfenster maximal zu nutzen und sich für eine wirkungsvolle Verteidigung gegen alle Eventualitäten vorzubereiten.

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der_rookie 25.05.2019, 11:57
44. Hm

Hoffen wir mal darauf, dass Trump keine Verdauungsprobleme kriegt. Das wäre dann wohl ebenfalls ein nationaler Notstand und würde die Ausweisung aller Zentralamerikanerinnen rechtfertigen - denn die haben dann ja offensichtlich Voodoo Zauber angewendet.

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sibbi78 25.05.2019, 12:47
45. Und es geht humba, humba, humba täteräää...

Toll, wenn man in einem Land leben darf, in dem das Staatsoberhaupt mit all umfänglicher Macht ausgestattet ist...und der diese Machtfülle auch noch auslebt mit seinem riesigen Ego und biggest brain...
Warum sollte Trump die "lame duck" Kongress beahchten, wenn es so schöne Tricks gibt, um sie auszuhebeln? Schließlich hat er in seiner näheren Umgebung die bedeutendsten Trickser und Schelme des Landes versammelt. Der Rest, der sich nicht umgehen lässt, wird einfach ignoriert und ausgesessen.

"Ich mach' mir die Welt, widde widde wie sie mir gefällt!" Ups, das kam ja gar nicht von Trump - könnte es aber...

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juba39 25.05.2019, 13:04
46. Es wäre so einfach

Wenn #1 zutreffen würde, ließe sich doch sofort ein Bundesrichter finden, der die ganze Sache per einstweilige Verfügung stoppt, und auf den langen Instanzenweg schickt. Da kommt sofort die Frage, wollen die Dems den Waffenexport überhaupt stoppen. Oder geht es vordergründig nur wieder gehen Trump, aber NICHT gegen den Krieg als solchen. Syrien war doch eine Lehrstunde, warum soll es beim Jemen anders sein

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labellen 25.05.2019, 13:31
47. Entgegen parlamentarischen Beschlüssen

liefert die BRD ebenfalls weiterhin Kriegswaffen an die Saudis.
30 Patrouillenboote werden weiterhin ausgeliefert und über EU-Verträge werden Eurofighter (plus Munition) und Cobra-Radarsysteme geliefert.

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thomas_linz 25.05.2019, 14:00
48. Klar, alles nur Trump Bashing

Zitat von juba39
Wenn #1 zutreffen würde, ließe sich doch sofort ein Bundesrichter finden, der die ganze Sache per einstweilige Verfügung stoppt, und auf den langen Instanzenweg schickt. Da kommt sofort die Frage, wollen die Dems den Waffenexport überhaupt stoppen. Oder geht es vordergründig nur wieder gehen Trump, aber NICHT gegen den Krieg als solchen. Syrien war doch eine Lehrstunde, warum soll es beim Jemen anders sein
Was muss der Kerl noch anstellen, bis auch der letzte Fan begreift, dass dieser Mann nichts mit Demokratie am Hut hat und drauf und dran ist, die Welt ins Chaos zu stuerzen. Die Parallelen zu 1933 sind frappierend.

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Lea S. 25.05.2019, 16:58
49.

Zitat von thomas_linz
Was muss der Kerl noch anstellen, bis auch der letzte Fan begreift, dass dieser Mann nichts mit Demokratie am Hut hat und drauf und dran ist, die Welt ins Chaos zu stuerzen. Die Parallelen zu 1933 sind frappierend.
Dieser Mann ist einfach nur ein Marktschreier.
Er glaubt, internationale Politik sei nichts anderes als Handel mit Kartoffeln.
Der best erzielte Preis gilt.

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