Forum: Politik
Waffenwahn, Rassismus, Todesschüsse: Amerikas neuer Bürgerkrieg
AP

Nach zwei Massakern stehen die USA unter Schock. Für Präsident Donald Trump sind es die Taten zweier Geisteskranker. Doch das ist nur ein Ablenkungsmanöver. Er selbst gehört zu denen, die den Hass anfachen.

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g.eliot 06.08.2019, 01:06
280.

Zitat von roenga
Der Täter von Ohio hat 2018 auf seinem Twitter Account explizit zur Wahl für Demokraten bei Kongresswahlen aufgerufen, um Trump zu schaden. Er hat außerdem bei der Tat seine eigene Schwester erschossen und Sie versuchen immer noch, aus ihm einen Trump Anhänger und Rassisten zu machen. Ist es möglich, dass in diesem Stadteil von Dayton eventuell sehr viele schwarze Menschen leben oder zu diesem Zeitpunkt an diesem Ort versammelt waren? Schon mal diese Möglichkeit in Betracht gezogen?
Ich verstehe ja, dass Sie Trump gerne verteidigen möchten, aber es würde helfen, wenn Sie meinen Post mal richtig durchlesen würden.
Ich habe geschrieben: "Man weiß aber das noch nicht genau."
Sonst habe ich nur Vermutungen angestellt, aber alles offen gelassen. Ich versuche, gar nichts "aus ihm [dem Täter] zu machen".
Ich bin für alle Möglichkeiten offen, denn ich war ja nicht dabei.
Warum regen Sie sich bloß so auf? Wegen Ihrer emotionalen Verbundenheit zum POTUS? Just asking...
;-)

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napoleonwilson 06.08.2019, 05:00
281. Neu..

Was ist neu an Massakern mit Schusswaffen in Amerika? Seit über 50 Jahren laufen dort Menschen Amok. Nun ist Trump schuld....Kann das mal jemand erklären ?

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siryanow 06.08.2019, 06:32
282. Sorry America

Nun ja , die Amerikaner haben ihn zum Präsidenten gewählt. Einen Mann der ganz USA und jeden darin bis auf die Zähne bewaffnen will, egal wieviel Leute Massakern noch zum Opfer fallen und dann Presse dafür verantwortlich macht .Einen Mann der Hass sät , er hat seine Konkurrentin um die Präsidentschaft einsperren wollen . Einen Mann der saudischen Prinz, der einen kritischen Journalisten töten ließ, seinen buddie nennt . Sollte sich ein Anderer dies alles erlaubt haben , Trump insamt seiner Meute hätte diesen bis in die Hölle verteufelt .

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sekundo 06.08.2019, 06:59
283. Ihren Kommentar habe ich

Zitat von roenga
Wenn Sie weder einen empirisch belegbaren Beweis für eine Zunahme von rassistisch motivierten mass shootings seit Trumps Amtsantritt haben, noch die Existenz mannigfaltiger rechter Gruppierungen vor Trump leugnen können, verstehe ich nicht, wie sie so leichtfertig einen kausalen Zusammenhang zwischen mass shootings und Trumps Rhetorik herstellen können. Die 'Scheinwiderlegung' für den Täter aus Ohio ist keine, denn in den Medien wird seine Tat ebenfalls als mittelbar von Trumps Politik verursachte Gewalt eingestuft, was sie offensichtlich nicht war. Stellen sie sich einfach nur mal einen biodeutschen Kriminellen vor, der an einem Bahnhof einen Passagier vor den einfahrenden Zug stößt und die Presse würde diese Tat unreflektiert automatisch in eine Zusammenhang mit der Tat des Migranten aus Eritrea bringen, inklusive der Migrationsfrage und Schutz der deutschen Außengrenzen. Das wäre sowohl moralisch als auch intellektuell ziemlich verwerflich, oder?
mehrmals gelesen, um ihn zu verstehen. Leider
muss ich konstatieren, dass ich selten wirreres
und zusammenhangloseres Zeug gelesen habe.
Ein typisches Konstrukt eines Trump-Fans, dessen
Vergleiche dermaßen an den Haaren herbeigezogen
sind, dass nur eine Glatze übrig bleiben kann!

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sekundo 06.08.2019, 07:15
284. Eine kurze Ergänzung

Zitat von siryanow
Nun ja , die Amerikaner haben ihn zum Präsidenten gewählt. Einen Mann der ganz USA und jeden darin bis auf die Zähne bewaffnen will, egal wieviel Leute Massakern noch zum Opfer fallen und dann Presse dafür verantwortlich macht .Einen Mann der Hass sät , er hat seine Konkurrentin um die Präsidentschaft einsperren wollen . Einen Mann der saudischen Prinz, der einen kritischen Journalisten töten ließ, seinen buddie nennt . Sollte sich ein Anderer dies alles erlaubt haben , Trump insamt seiner Meute hätte diesen bis in die Hölle verteufelt .
zu Ihrem imposanten Wissen über die USA:
DIE Amerikaner haben Trump nicht zum
Präsidenten gewählt. Er hat die größere
Anzahl an Wahlmännern auf sich vereinigen
können, während Hillary Clinton die meisten
Stimmen bekam. Leider spielt das aber
bei dem antiquierten Wahlsystem dort
keine entscheidende Rolle.
Könnte ich helfen?!?

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Der Ingenieur 06.08.2019, 08:09
285. SPON Foristen

Es ist unertraeglich, die breite Ignoranz und das Unwissen der SPON Foristen ueber das Land und die Kultur der USA (wenige Ausnahmen akzeptiert). Leider hoffnungslos, irgend etwas zu beizutragen.

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Revisor 06.08.2019, 08:11
286. Daß man auf legale Weise in die USA einwandern kann, ist Ihnen aber

Zitat von cucaracho_enojado
"Trump hetzt nicht gegen Lateinamerikaner überhaupt, sondern gegen die, welche illegal am Wohlstand der USA teilhaben wollen, ohne einen entsprechenden Beitrag zu leisten"? Natürlich zur Hälfte richtig: Illegal sind sie ja, weil sie keine Möglichkeit haben, sich zu legalisieren. Sie können keinen Beitrag zum 'Staatshaushalt' leisten, weil sie ja 'schwarz arbeiten' MÜSSEN. Für die 'guten' Amerikaner. Ihr 'Beitrag' ist also lediglich Haus- und Garten-, Alters- und andere Pflege, Service, 'niedere Dienstleistungen' halt. Wenn Trump etwas gegen die Verbrecher hat - die es natürlich gibt, die Latinos lassen sich auch nicht alles gefallen! - warum erzeugt er Angst in dem er die Erstgenannten von der Straße fangen lässt??
bekannt - oder? Die Illegalen wiederum „MÜSSEN“ überhaupt keine „niederen Dienstleistungen“ für die „guten“ Amerikaner verrichten. Sie können in ihren Heimatländern bleiben und diese voranbringen.

Woran liegt es wohl, daß solches dort seit Ewigkeiten nicht gelingt? Viel spricht dafür, daß es mehr mit der Mentalität zu tun hat als mit dem Breitengrad. Trump und andere mit seiner „nationalistischen“ Denkweise sehen es nun nicht gerne, daß diese Mentalität, deren schädliche Folgen schon heute unübersehbar sind, noch mehr in die USA hineingebracht wird. Irgendwie nicht unverständlich, finde ich.

Wenn Latinos kriminell werden, dann weil sie sich „nicht alles gefallen“ lassen? Ist das Ihr Ernst? Soll das auch die 250 000 Morde erklären, die von mexikanischen Drogenbanden seit 2006 verübt wurden? Und die Morde, Raubüberfälle, Vergewaltigungen in den USA selbst sind auch Notwehraktionen?

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Revisor 06.08.2019, 08:24
287. Wenn die Zahl der Wahlmänner über die Präsidentschaft entscheidet,

Zitat von sekundo
zu Ihrem imposanten Wissen über die USA: DIE Amerikaner haben Trump nicht zum Präsidenten gewählt. Er hat die größere Anzahl an Wahlmännern auf sich vereinigen können, während Hillary Clinton die meisten Stimmen bekam. Leider spielt das aber bei dem antiquierten Wahlsystem dort keine entscheidende Rolle. Könnte ich helfen?!?
dann haben die Amerikaner sehr wohl Trump gewählt. Und ob das Wahlsystem nun antiquiert ist und ungerecht oder wohldurchdacht, darüber informieren Sie sich besser einmal anhand neutraler amerikanischer Quellen, statt hier mit einer fossilen Binse aufzuwarten.

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tennesseeplates 06.08.2019, 08:48
288.

Zitat von napoleonwilson
Was ist neu an Massakern mit Schusswaffen in Amerika? Seit über 50 Jahren laufen dort Menschen Amok. Nun ist Trump schuld....Kann das mal jemand erklären ?
Ich kann's versuchen: vielleicht geht es ja gar nicht so sehr um die Schuldfrage. Aber wenn seit so langer Zeit so viele Menschen unnötig draufgehen, kann ich denn verstehen, wenn so langsam der Wunsch aufkeimt, dass sich etwas ändert. Vielleicht ist es tatsächlich müßig zu diskutieren ob Trump Mitschuld an den Massakern hat. Zur Deeskalation (ähem) trägt er jedenfalls auch nicht bei. Seine Haltung ist von Grund auf destruktiv. Er reißt Gräben auf anstatt zu versuchen sie zu schließen, er denunziert und beschimpft anstatt zu vermitteln, er droht anstatt zu deeskalieren, seine Rhetorik ist martialisch und rassistisch, seine Diplomatie ist die einer Abrißbirne. Man kann ihm natürlich auch wahlkampftaktische Erwägungen oder sonstiges Kalkül unterstellen. Derlei ist dem American Psycho aber eher fremd, selbiger fühlt sich aber umso mehr ermutigt zur Waffe zu greifen, die er jederzeit und überall einkaufen kann wie Schokoriegel. Dass er dies unter einem anderen Präsidenten auch getan hätte, geschenkt. Es wird sich an den Waffengesetzen unter Trump nichts substantielles ändern.

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pawel yong 06.08.2019, 09:21
289.

Zitat von Nonvaio01
jetzt ist Trump schuld? Diese schiesserein in den USA sind normal, die gab es auch vor Trump und sogar schlimmer, sogar Bombenanschaelge wurden in den USA von US buergern vor DT veruebt. Hier ist ein kleiner auszug aus einem Artikle: Studies indicate that the rate at which public mass shootings occur has tripled since 2011. Between 1982 and 2011, a mass shooting occurred roughly once every 200 days. However, between 2011 and 2014, that rate has accelerated greatly with at least one mass shooting occurring every 64 days in the United States Soweit ich weiss war Trump 2014 noch garnicht im Amt.
Das stimmt. Allerdings steht in dem von Ihnen zitierten Text, dass zwischen 2011 und 2014 alle 64 Tage ein solches Massaker stattfand. Auf abc15.com ist nachzulesen, dass im Jahr 2018 insgesamt 320 dieser "shootings" und in 2019 bisher 252 passierten. Das ist deutlich mehr als knapp 6 pro Jahr....und in diesen Zeitraum fällt die Präsidentschaft von Donald Trump!

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