Forum: Politik
Wagenknecht-Projekt: "Aufstehen" - linke Sammlungsbewegung formiert sich
DPA

Sahra Wagenknechts neue Sammlungsbewegung der politischen Linken nimmt Gestalt an. Nach SPIEGEL-Informationen soll sie den Namen "Aufstehen" tragen.

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ohne_mich 03.08.2018, 12:05
1. Gut, aber schade.

Hervorragende Besetzung! Wagenknecht, Dagdelen und Bülow.
Nur schade, daß es (noch) keine neue Partei ist. Ich würde ihr zutrauen, aus dem Stand die SPD problemlos zu überholen.
Hoffentlich kommt das noch.

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bigroyaleddi 03.08.2018, 12:10
2. So hat das Ordnung

Nur durch neue Ideen, welche auch und speziell die politische Linke voranbringen, gehören überparteilich an die Front. Es ist mehr als höchste Zeit, den rechten Populisten etwas wirksames entgegenzusetzen.

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julianreichelt 03.08.2018, 12:11
3. Frau Wagenknecht

soll endlich eine neue Partei aufmachen. Der Kurs der LINKEN unter Kipping ist allmählich nicht mehr tragbar und verplempert wertvolle Zeit. Wieviel davon soll noch verstreichen bis die LINKE aus dem 9 %-Loch kommt und als wirkliche Alternative zu den Atlantik-Brücke-Parteien wahrgenommen wird?!

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Käptn Horn 03.08.2018, 12:14
4. Ich drücke die Daumen

Man kann dieser Bewegung nur wünschen, dass sie eine wird... Allerdings bin ich skeptisch, weil sie die gesamte PR Power sowohl der etablierten Parteienlandschaft, als auch der neoliberalen Denkfabriken, als auch den größten Teil der bürgerlichen Medien gegen sich hat. Und die fürchten nur eines mehr als die AfD: Eine wirklich starke und bürgernahe politische Linke, die ihnen die Deutungshoheit über die politische Landschaft streitig macht.

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skeptikerjörg 03.08.2018, 12:19
5. Aufstehen also

Ich stehe jeden Morgen auf, gehöre ich damit automatisch dazu? Aus den Erklärungen und Begründungen spricht die pure Verzweiflung. Die SPD muss sich von der Agenda lösen und wieder stärker werden, damit linke Mehrheiten möglich sind. Mit anderen Worten, die LINKE ist nur als Anhängsel einer starken SPD regierungsfähig. Eine so klare Bankrotterklärumg von Wagenknecht und Bartsch hatte ich bisher noch nicht gehört! Aber seis drum. Meint Sahra Wagenknecht denn, eine starke SPD würde sich von ihr am Nasenring führen lassen? Dass man dem zunehmenden gefühlten Rechtsruck etwas entgegen setzen muss, ist richtig. Aber eine außerparlamentarische Opposition? Die wird das nicht erreichen. Das ist politische Selbstberäucherung. Fragt doch mal Oskar, wie das mit der WASG war.

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kraut&ruebe 03.08.2018, 12:21
6. Aufstehen?

"Aufstehen" mag ja ein gut gemeinter Aufruf sein, ich bezweifle aber die Wirksamkeit. Das Motto der angesprochenen Klientel dürfte doch eher "Liegenbleiben" sein. Wie wäre es mit "Aufstehen - und gleich wieder hinlegen", oder für die vielen Ostalgiker bei der LINKEN: "ANstehen".

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Alias iacta sunt 03.08.2018, 12:25
7. Ist das jetzt "en marche" auf deutsch?

Vielleicht bewegt sich doch mal etwas in die richtige Richtung oder Frau Merkel wird gezwungen sich zu bewegen.
Nach vielen Jahre Aussitzen, Ausweichen, Ignorieren hat mittlerweile jeder erkannt dass es so nicht weitergehen kann. Dann sind wir nämlich bald wieder der kranke Mann Europas. Oder besser der altersarme Mann Europas.

Die Agenda-2010-Politik war an sich eine richtige Massnahme, allerdings eben ganz dilletantisch gemacht mit vielen Lücken für Geschäftemacher. Stichwort Dauer-Leiharbeit, prekäre Arbeitsverhältnisse,....

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n.wemhoener 03.08.2018, 12:27
8.

"Wir müssen uns entscheiden: Wir können eine Demokratie haben oder konzentrierten Reichtum in den Händen weniger - aber nicht beides."
Der Ausspruch eines einflussreichen Juristen der USA.
(Aus dem Buch von Paul Schreyer "Die Angst der Eliten".

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max_schwalbe 03.08.2018, 12:27
9. Endlich auf Inhalte schauen, super!

Klingt sehr vielversprechend. Natürlich hat jeder entweder irgendwas an der Linken, der SPD oder den Grünen auszusetzen. Das lässt manchmal vergessen, dass der Kontrahent ganz woanders steht. Bündnisse schaffen Kommunikation, vermeiden Missverständisse. Das kann nur gut sein. Die SPD könnte aus dem Agenda-2010-Dilemma herauskommen, indem sie sich ein Urteil über die bisherige Agendapolitik spart, aber klarstellt dass in Zukunft neue Konzepte gefragt sind. Theoretisch ergänzen sich die drei Parteien pferfekt: Die SPD repräsentiert und führt aus, die Grünen halten die Ökologie auf der TO und die Linken sind gute Ideengeber. Die Linke allein würde mangels Konformität, sich an Regierungsarbeit zerreiben oder gar ins Chaos geraten. Die SPD allein rutscht zu schnell von linker Politik ab. Und die Grünen allein reißen es auch nicht, weil ihnen teilweise der Bezug zum einfachen Arbeiter und niedrigqualifizierten Menschen fehlt. Ein außerpalr. Bündnis könnte der Wegbereiter für eine effektive und kraftvolle parl. Arbeit sein, in der man mit den genannten individuellen Stärken symbiotisch zu einem wirksamen Gegenpol zu rechter Politik kommt.

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