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Wagenknecht-Projekt: "Aufstehen" - linke Sammlungsbewegung formiert sich
DPA

Sahra Wagenknechts neue Sammlungsbewegung der politischen Linken nimmt Gestalt an. Nach SPIEGEL-Informationen soll sie den Namen "Aufstehen" tragen.

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hausfeen 03.08.2018, 13:26
50. Als Partei wäre es nur eine weitere Zersplitterung ...

Zitat von ohne_mich
Hervorragende Besetzung! Wagenknecht, Dagdelen und Bülow. Nur schade, daß es (noch) keine neue Partei ist. Ich würde ihr zutrauen, aus dem Stand die SPD problemlos zu überholen. Hoffentlich kommt das noch.
... der linken Landschaft. Gut so wie angedacht.
Die Kraft der Bewegung könnte sich zum Beispiel bei Wahlen in der Erststimme entfalten. Dass eben die Bewegung einen gemeinsamen Direktkandidaten für Grüne, Linke und SPD bestimmt, die Teil der Sammlungsbewegung sind. Könnte in vielen Fällen zur Eroberung des Direktmandates führen und dadurch diese Position fraktionsübergreifend im Bundestag stärken.

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n.strohm 03.08.2018, 13:26
51. Eine Bewegung also -

keine Partei. Warum eigentlich keine Partei ?

Geht es auch darum die jetzige, eigene Position im Machtzirkus/das Einkommen/die eigene Zukunft für etwas Neues nicht leichtfertig auf's Spiel zu setzen ?

Dieser Ansatz ist nur halbherzig. Vielleicht entwickelt sich etwas daraus. Dass sozial-linkes Denken den rechten Rattenfängern etwas Substantielles entgegensetzen kann, glaube ich erst wenn man mit ganzem Einsatz bei der Sache ist. Die Agenda 2010 hat uns als Staat geholfen- so verkehrt war sie also letztendlich nicht, dabei sind jedoch zu viele auf der Strecke geblieben undvielfach kommt man aus diesem Loch aus nicht mehr heraus. Es gilt nachzubessern

Die derzeitige Linke hat keine Leute mit Profil/mit Charisma um hier etwas bewegen zu können.

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victoreidelstedt 03.08.2018, 13:31
52. noch eine Spaltung?

Zitat von ohne_mich
Hervorragende Besetzung! Wagenknecht, Dagdelen und Bülow. Nur schade, daß es (noch) keine neue Partei ist. Ich würde ihr zutrauen, aus dem Stand die SPD problemlos zu überholen. Hoffentlich kommt das noch.
Die Linken bereiten den Rechten das Bett. Einst war die SPD starkt, Nach der PDS verlor sie alle Machtoptionen. Wenn jetzt die Familie Waenknecht/Lafontaine die nächste Spaltung der sozialen und Linken startet, wird es wohl bals rechtsarikale Mehrheiten im Bundestag geben.

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bschmid66 03.08.2018, 13:39
53.

Da gibt es doch diesen schönen Spruch: „Alle Räder stehen still, wenn Dein starker Arm es will!“ Aber die Linke zerfleddert sich in kleinste (Partei)stückchen - Bravo!

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mostly_harmless 03.08.2018, 13:40
54.

Zitat von fördeanwohner
Na ja, CSU/CDU/SPD/Grüne/FDP kann man doch wohl als sog. bürgerlichen Block bezeichnen, [...] Viele sind für mehr soziale Gerechtigkeit, aber eben nicht für das, was diese Sammlungsbewegung will, daher glaube ich nicht an den Erfolg einer solchen Gruppe/Partei.
Man kann das so sehen. Und das ist dann unzweifelhaft die Mehrheit.
Was nun die soziale Gerechtigkeit angeht, das sehe ich nicht so. Die großen Wahlgewinner der BT-Wahl waren die FDP und die AfD (gegen deren ökonomische Vorstellungen die FDP geradezu eine Partei der Sozialstaats-Fanatiker ist). Und die Sozen, die in der letzten Legislaturperiode wieder begannen, sozialdemokratische Politik zu machen, sind dafür massiv bestraft worden.
Soziale Gerechtigkeit ist kein Thema, die Bürger interessiert das nicht.

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skeptikerjörg 03.08.2018, 13:44
55.

Zitat von freidenker49
Wochenarbeitszeit 20 Stunden 90% wohnen in schuldenfreiem Eigentum Firmen müssen 50% des Gewinns an Mitarbeiter ausschütten Recht auf Arbeit usw. Echte Visionen sind gefragt, dann wird es was.
Satire? Ansonsten denken Sie nochmal drüber nach. Wochenarbeitszeit 20 Stunden? Bei dann auch 50% des jetzigen Einkommens? Firmen müssen 50% des Gewinns an Mitarbeiter ausschütten? Heißt, alle Aktiengesellschaften sind morgen pleite und übermorgen haben wir den wirtschaftlichen Kahlschlag wie in der DDR 1991. Recht auf Arbeit? Klappt nur bei der gesteuerten Zuweisung von Arbeitsplätzen und der Pflicht, sie anzunehmen. Kommandowirtschaft 4.0 also. Wobei, Recht und Pflicht zur Arbeit wäre was Bedenkenswertes. 90% wohnen in schuldenfreiem Eigentum? Wäre schön, aber warum nur 90%? Was haben die restlichen 10% verbrochen? Und Sie wollen zukünftig den doppelten Steuersatz aufbringen, damit die öffentliche Hand dem ungelernten Bauhilfsarbeiter eine schuldenfreies Haus hinstellt und schenkt?
Etwas viel Utopien.

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mostly_harmless 03.08.2018, 13:47
56.

Zitat von victoreidelstedt
Die Linken bereiten den Rechten das Bett. Einst war die SPD starkt, Nach der PDS verlor sie alle Machtoptionen. Wenn jetzt die Familie Waenknecht/Lafontaine die nächste Spaltung der sozialen und Linken startet, wird es wohl bals rechtsarikale Mehrheiten im Bundestag geben.
Die Machtoptionen der SPD sind nicht 1998, sondern 2005 verschwunden. Und die Ursache war nicht Lafo, sondern die Seeheimer bzw. Gerd Schröder-

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oalos 03.08.2018, 13:48
57. Hab ich was verpasst ?

Zitat von Epsola
Was Frau Wagenknecht von oben herab bei den Linken nicht schafft, soll außerhalb der Linken gelingen? Es gäbe schon längst eine Linke Sammelbewegung in Form uneingeschränkter Zusammenarbeit zwischen Rot-Rot-Grün wenn Frau Wagenknecht und ihre kommunistische Plattform, einschließlich Relativierung des Stalinismus, nicht dafür sorgen würde, dass man zum einen die Linken als echter Linker nicht wählen kann und zum anderen das Grundgesetz als Grundlage für Rot-Rot-Grün wegfällt. Der einfachste Weg zu einer linken Sammelbewegung wäre ein Rückzug von Frau Wagenknecht und der kommunistischen Plattform. Dann bräuchte man auch nichts von oben konstruieren, das würde dann allein auf natürlichem weg von Unten kommen.
Die Grünen haben ihre Linken entsorgt und die Verräterpartei SPD war nie links -- ich sehe da keine Möglichkeit "uneingeschränkter Zusammenarbeit."

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rosenrot367 03.08.2018, 13:50
58. Ojehhhh...

Zitat von mostly_harmless
Die "Bürgerlichen" haben bei der BT-Wahl 43,7% erhalten, das ist nicht de Mehrheit. Rechtsradikale sind nämlich nicht bürgerlich.
Natürlich gehören Rechtsradikale und Linke nicht zu den "Bürgerlichen" - und nun rechnen Sie mal zusammen: CDU + CSU + GRÜNE + FDP = wieviel % waren es bei der BT-Wahl 2017???

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mostly_harmless 03.08.2018, 13:51
59.

Zitat von n.strohm
[....] Partei. Warum eigentlich keine Partei ? [..]
Organisieren. Inhalte besprechen, Programm machen. Dann kann man eine Partei gründen. Inhaltsfreiheit (z.B. nach 5 Jahren weder zu Rentenpolitik noch zu Sozialpolitik etwas schriftlich fixiert zu haben) geht nur bei den Rechten

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