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Wagenknecht und Bartsch: Linke nennen USA Hauptverursacher der Flüchtlingskrise
DPA

Wer trägt die größte Schuld an der Flüchtlingstragödie? Für Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch von den Linken ist der Hauptverursacher schnell ausgemacht: die USA. Die Vize-Fraktionschefs pochen auf Gelder der Regierung in Washington.

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DrStrom66 06.09.2015, 10:19
20. Und da haben sie Recht !

Wer die Geschichte kennt, dann haben die USA mit Ihrem dipl. Geschick , dem damaligen Führer Iraks einen Freibrief zum Einmarsch in Kuwait gegeben. Das war der Vorwand um Saddam Hussein zu beseitigen und eine nicht vom Volke eingesetzte Marionetten Regierung einzusetzen. Dann der Krieg in Afghanistan, dann die Beseitigung Gaddafi's in Libyen ! Auch die Bewaffnung der Aufständischen in Syrien führt zu Krieg wo vorher keiner war.

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kurt.wehrli 06.09.2015, 10:21
21. Bravo Frau Wagenknecht

Sie sind eine der wenigen, die in Zusammenhängen und in Szenarien denken kann, und zudem über ein Gedächtnis verfügt, das mehr als drei Tage zurückreicht.

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w.moritz 06.09.2015, 10:21
22. Die Frau Wagenknecht

hat m.E. erkannt wer und was das ganze Drama entfacht
hat. Mich verwundert es nur, dass keiner der ausgebildeten Journalisten in BRD, welche sich ja investigativ nennen, diese Ursache je erkannt hat.
Ausbildung hat für mich demnach mit Bildung wenig
gemein.
W.Moritz,Worms

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merrywivesofwindsor 06.09.2015, 10:21
23.

Zitat von kurpfaelzer54
...haben sie recht. Obwohl ich beiden eher kritisch gegenüberstehe stimme ich hier zu. Die USA, insbesondere unter Bush jun. und auch Obama, sind maßgeblich für dieses Dilemma verantwortlich. Bush gehört als Kriegsverbrecher nach Den Haag und Obama gehört mindestens der voreilig überreichte Friedensnobelpreis aberkannt.
Ach so , es waren wieder die bösen Amerikaner. Hat aber natührlich nichs damit zu tun dass die Saudis und Kuwaitis und die ganzen Golfstaaten damals laut nach Hilfe von Amerika geschrien haben, als Saddam in Kuwait einmaschierte ????

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EinJemand 06.09.2015, 10:22
24.

Was sie sagt, stimmt, völlig egal, was man von der Partei halten mag oder nicht. Und wenn wir meinen, Deutschland wäre als einer der weltweit grössten Waffenexporteuere (unter anderem an Saudi-Arabien) völlig irrelevant im globalen Mix, irrt ebenso. Schade, dass solche Meinungen nur am Rande der politischen Diskussion in Deutschland auftauchen. Aber nun haben wir die Ergebnisse ja Live vor Ort in Form von den armen flüchtenden Familien.

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Florentina 06.09.2015, 10:22
25. die Aussagen

sind nicht falsch. Letzte Woche hat Obama mit dem saudischen König einen Rüstungsdeal getroffen.
Mit diesen Waffen werden dann die Saudis Menschen im Jemen und weiteren Ländern angreifen.
In der Vergangenheit haben amerikanische Militärs durch ihre Entscheidungen zu oft terroristische Gruppen unterstützt. Obwohl die Lage sicherlich nicht zu Beginn der Unterstützung absehbar war, wie eine Weiterentwicklung vor Ort stattfindet. Aber nach jahrzehntelangen Erkenntnissen muss doch jetzt dem letzten Glied der amerikanischen Armee klar sein, dass diese Vorgehensweise der finanziellen Unterstützung angeblicher Regime-Rebellen nach hinten los geht -zu Lasten des Lebens der Bevölkerung. Wenn da nicht der finanzielle Aspekt und die amerikanische Waffenlobby eine Rolle spielen würde?!

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spon-1187090757008 06.09.2015, 10:23
26. So ist es

Syrien war ein stabiles Land. Die Menschen hatten eine Perspektive. Dann kam Obama.

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worschd21 06.09.2015, 10:24
27. Selbstverständlich

muss sich SPON von US-kritischen Aussagen grundsätzlich distanzieren. Auch hier, wo die Rolle der USA mittlerweile offensichtlich wird.

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Brillalein 06.09.2015, 10:25
28. Naja..

Zitat von Olaf
Das ist das schlimmste an dieser Krise. Linke die aus einer humanitären Katastrophe politisches Kapital schlagen wollen.
Recht haben sie aber.
Natürlich kommt dann der Vorwurf mit dem Kapital schlagen. Egal was die Linke von sich gibt, es gibt so ein politisches Klientel hier, die drehen es immer ins Negative, aus Prinzip, weil LINKE. Wie wär's, mal die Panikbrille absetzen und unvoreingenommen wirken lassen?

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pitpeters 06.09.2015, 10:25
29. Leider nicht zu leugnen

Es gibt kein Land, dass den Terrorismus so gefördert hat, wie die USA. Ich gege davon aus, dass das nicht gewollt war, aber das macht die Sache nicht besser. Jetzt Lybien - die "demokratische" Intervention schafft eine failed State, in dem sich Terrororganisationen fast ungehindert ausbreiten koennen. Schlimm.

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