Forum: Politik
Wagenknechts Bewegung "Aufstehen": "Wir haben eine Krise der Demokratie"
DPA

Das Klima werde "rauer", Chemnitz zeige, dass es einen "Aufbruch" brauche. Sarah Wagenknecht hat ihre linke Sammlungsbewegung "Aufstehen" vorgestellt - mit mahnenden Worten.

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grossinquisitor 04.09.2018, 11:39
1. Vom Verfassungsschutz sofort beobachten lassen

100 000 Unterstützer, das ist ja unerhört, das ist gefährlich. Sollte der Start trotz der erstarrten Blockparteien gelingen, wird sich schon wo ein Anlass finden, den die Medien, zumal der Staatszwangsfunk, so darstellen kann, dass man mit besorgter Mine nach einer Beobachtung durch Polizei und Verfassungsschutz rufen muss. Nur keine Politik machen für derzeit rund ein Viertel der Bürger. Weiter so, für unsere Privilegien reicht es allemal noch 1 bis 2 Wahlperioden.

Ich wünsche SW viel Erfolg.

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mariakar 04.09.2018, 11:47
2. Das Land ist doch schon heute nicht

mehr wieder zu erkennen. Ich unterstelle Wagenknecht durchaus Aufrichtigkeit und einen inneren Antrieb, aber ich denke, sie wird scheitern. Allein deshalb, weil viele etwas von den hoch gehängten Fleischtöpfen abgeben müssten. Angefangen bei unseren Abgeordneten, den so genannten Volksvertretern. Und allein deshalb, weil D dann endlich mal damit anfangen müste, nicht immer Geld (Bimbes) über die ganze Erde zu verteilen, sondern zuerst einmal im eigenen Land (Amtseid=Schaden vom deutschen Volk abzuwenden) und der eigenen Bevölkerung zugute kommen zu lassen und diese nicht immer zu treten, sprich zu knebeln, dass ihnen, den Leistungsträgern (Mittelschicht) bald keine Luft mehr zum atmen bleibt. Und wenn dann da die Not (Rente, Pflege, Wohnung) gelindert ist, dann kann ich (Vater Staat) mich daran machen, das Überschüssige an Europa und den Rest der Welt zu verteilen.

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kaiservondeutschland 04.09.2018, 11:48
3. Neustart

Dass DE einen Neustart braucht, verstehen immer mehr Leute. Je mehr in diese Richtung gedacht wird, umso besser. Die SPD

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lausemann 04.09.2018, 11:50
4. So weit, so gut

Die Analyse, dass viele Menschen in Deutschland Angst vor den persönlichen Abstieg haben, ist sicher richtig. Die Einnahmen des Staates sprudeln, die Krankenkassen sitzen auf einem unvorstellbaren Vermögen, aber es kommt nichts bei den Menschen an. Das ist nicht mehr zu verstehen.
Doch für einen Wechsel der Politik, die den Bürger wieder als Menschen wahrnimmt, reichen dekorative Floskeln nicht aus. Da müssen konkrete Entwürfe und mögliche Gesetzesvorlagen her, dann kann ein Wettbewerb um die besten Ideen beginnen.

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Fricklerzzz 04.09.2018, 11:51
5. Und wieder hinsetzen

SPD, Linke und Grüne sind noch nicht einmal in der Lage, sich auf die Farbe des Himmels zu einigen. Um andere Dinge hier nicht zu nennen. Diese Parteien sind am Interesse der Bürger wenig interessiert, die denken nur an ihr persönliches fortkommen und an Pöstchen.
Wenn die versuchen aufzustehen, sieht es aus als hätten sie ein angeklebtes Bleikissen unterm Popo.
Die denken nur ups, da macht einer was, ich häng mich dran, damit ich nicht aussen vor stehe.

Fricklerzzz

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imAuge 04.09.2018, 11:53
6. Irgendwie hat sie ja Recht.

Gestern Abend in der Tagesschau hatte sie den Vergleich mit einem Selbständigen genannt, wo die Vers.Beiträge zu hoch sind. Da hat sie ein gutes Beispiel genannt, warum die Leute unzufrieden sind. Die Staatseinnahmen fließen, aber vieles durch die hohen Beiträge mit denen der einfache z.B in dem Fall Selbständigen nicht mit klarkommt. Das zieht sich durch viele Schichten durch, aber nicht bei den Staatsbediensteten. Das Prangere ich natürlich auch an.

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Mira Quli 04.09.2018, 11:54
7.

Zitat von R.W.Schramm
Aufstehen für Aspekte zur sozialen Freizügigkeit und Einwanderung Im Metropolen-Kapitalismus kann es keine auswärtige Einwanderung in die nationalen Sozialsysteme geben! Im Kapitalismus gibt es keine grenzenlose soziale Freizügigkeit für Menschen aller Länder und Regionen, in die nationalen sozialen Sicherungssysteme, wenn sie nicht über entsprechend benötigte Qualifikation und eigenes erarbeitetes [oder geraubtes] Vermögen verfügen. Das Kapital ist vorrangig am Profit interessiert. Dazu gehören offene Grenzen für den Warenverkehr, vor allem aus den entwickelten staatsmonopolistischen Wirtschaftsmetropolen, für deren internationalen imperialistischen Waren-, Handels-, Rohstoff- und Rüstungs-Weltmärkte. Zugleich aber nicht für die in sozioökonomischer Unterentwicklung gehaltenen Schwellen- und Entwicklungsländer. Hier gibt es keinen gleichberechtigten Zugang, vor allem nicht für die Rohstofflieferanten der Armutsregionen. Eine Ausnahme bilden hier die Vasallenstaaten und analogen Gesellschaftssysteme der gebeugten und korrupten Eliten, Familienclans und Oligarchen. Weltweite soziale Freizügigkeit und Einwanderung in die regionalen sozialen Sicherungssysteme kann es erst nach dem Ende des Kapitalismus und mit dem Aufbau internationaler ausgleichender sozio-ökonomischer und sozio-ökologischer Sicherungssystem geben. Das setzt sowohl in den heutigen Weltwirtschaftsmetropolen, als auch in den heutigen Schwellen- und Entwicklungsländern, eine neue und sozialistische Gesellschaftsformation voraus. – Dafür muss man den Kapitalismus beseitigen! Dafür bedarf es demokratisches Gemeineigentum an den gesellschaftlichen Produktionsmitteln, weltweit. PS: Alles andere zerstört die bereits entwickelten Sozialsysteme in den sozioökonomisch entwickelten kapitalistischen Wirtschaftsmetropolen! Bürgerliche Humanisten und Sozialisten geht es nicht um die Zerstörung der Sozialsysteme im Kapitalismus, sondern um die Beseitigung der Gesellschaftsformation der Ausbeutung und (privaten) Aneignung der Ergebnisse der Wertschöpfung durch die Kapitalisten, weltweit. Um die Weiterentwicklung sozialer und ökologischer Systeme, auf der Grundlage des demokratischen Gemeineigentums an Produktionsmittel und der sozialen und politischen Gleichheit aller Menschen, unabhängig von deren Herkunft, Geschlecht und Hautfarbe. Lasst uns den Kapitalismus beseitigen und in Folge die ''grenzenlose Freizügigkeit für alle Sozialsysteme'' einer neuen humanistischen und sozialistischen Gesellschaftsformation aufbauen!
Diese Antwort hat nichts mit dem Artikel zu tun. Sie haben doch Ihren Text irgendwann mal vorbereitet, um ihn irgendwann mal einzustellen.

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jcla 04.09.2018, 11:57
8. Geisterbahn-Mumien

Zitat von R.W.Schramm
(...) "Lasst uns den Kapitalismus beseitigen und in Folge die ''grenzenlose Freizügigkeit für alle Sozialsysteme'' einer neuen humanistischen und sozialistischen Gesellschaftsformation aufbauen!"
Wenn man mal Ihren Geisterbahn-Mumien-Slang mal abzieht, bleibt immerhin die korrekte Forderung, mal Ursache-Wirkungs-Beziehungen aufzuzeigen, um das Spektrum der aktuell erforderlichen Interventionen auf nationaler und internationaler Ebene aufzufächern.

Aber ein bischen weniger 80ies darf es dann schon sein, schließlich geht es ja auch darum, mal mit normalen Menschen ins Gespräch zu kommen.

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karlsiegfried 04.09.2018, 11:59
9. Vollkommen richtig

Die Demokratie in Deutschland ist, wie auch in vielfachen anderen Ländern dieser Welt, zur Feudaldemokratie verkommen. Beweis: Kanzler oder Ministerpräsident gleich Kaiser oder König. Parteien und Länder gleich Feudalgeschlechter wie einst die Preusen oder Habsburger. Und so weiter. Das Volk darf ein Kreuz auf dem Wahlzettel machen. Das wird als Demokratie gefeiert. Jeder Heiratsschwindler ist ehrlicher als vielfache Parteien und Politiker. Der sagt wenigtsens was er will. Nämlich alles.

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