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Wagenknechts Spitzenkandidatur : Macht oder nichts
DPA

Auf ihrem Weg nach oben schreckt Sahra Wagenknecht auch vor einem offenen Affront gegen die Linken-Führung nicht zurück. Nun formiert sich der Widerstand gegen ihren Vorstoß für die Spitzenkandidatur.

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gratiola 29.09.2016, 18:38
10. Die Linken

sind ohne Sarah Wagenknecht genauso blass wie sie es in der Vergangenheit ohne G. G. In der Vergangenheit waren. Herr Rixinger kommt mir immer vor wie ein Gewollten und nicht Gekonnter.

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Sumerer 29.09.2016, 18:38
11.

"Auf ihrem Weg nach oben schreckt Sahra Wagenknecht auch vor einem offenen Affront gegen die Linken-Führung nicht zurück. Nun formiert sich der Widerstand gegen ihren Vorstoß für die Spitzenkandidatur."

Das sollte nicht zu sehr aus der Innenperspektive einer Partei betrachtet und beurteilt werden.

Sahra Wagenknecht ist die Politikerin der Linken, der noch am ehesten die Wahrnehmung eines öffentlichen Amtes zugetraut wird. Und zwar noch eher als es bei Angela Merkel der Fall ist. Diese Frau ist eine politische Ausnahmeerscheinung.

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archivdoktor 29.09.2016, 18:38
12. Schade....

Ich hätte gerne diesen Herrn Riexinger als Oberchef - der ist nämlich der Lustigste in diesem Quartett.

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niktim 29.09.2016, 18:39
13. Wagenknecht muss Spitzenkandidat werden

Sahra Wagenknecht überstrahlt alle andere Kandidaten der LINKEN! Sie ist im Volk anerkannt. Sie ist klug und in ihren Handlungen und Aussagen überzeugend. Wenn Die LINKE Stimmen erhalten will, dann nur mit Wagenknecht.

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avers 29.09.2016, 18:39
14. Hoffentlich

macht jemand der Parteispitze klar, dass nur die zwei die Linke wieder auf Wachstum bringen können und nicht die beiden so schwachen Vorsitzenden oder Flüchtlingsschmuggler, Putinfans wie Gehrcke, Substantivbeauftragte in Schleswig etc. Lasst die Basis abstimmen und befragt auch interessierte Nichtmitglieder. Das Ergebnis wird eindeutig! Hoffentlich bleiben die beiden hart.

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Pride & Joy 29.09.2016, 18:43
15. Geschichte wiederholt sich...

Das alles erinnert mich an die Geschichte der Partei Die Grünen in erschreckender Weise.

Damals wurde die Macht ganz schnell unter den Herren aufgeteilt, während die Frauen als "Randerscheinung" zu Tage traten. Petra Kelly, die auf der Straße Herzen für sich gewinnen konnte, wurde als "nicht überzeugend" deklassiert und letztendlich von ihren Genossen*innen verlassen..

Bei der Entscheidung, jetzt aktiv in das politische Geschehen einzugreifen, wurde verraten und verkauft, wohlweislich, dass man viele treue Mitglieder verlieren würde.

Fischer war nunmehr Außenminister und kein Grüner mehr....

Ach hätte doch eine Partei "Die Linke" aus der Vergangenheit gelernt!

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Mr. K 29.09.2016, 18:43
16. Man kann nur einmal wieder

den Kopf schütteln, mit welch billiger Wortwahl (siehe Überschrift) SPON seine Artikel schmückt. BILD lässt grüßen.

Inhaltlich kommt dann das zweite Kopfschütteln. Was denkt denn der Autor, wer Die Linke noch wählt und vor allem warum?

Lässt man mal die paar Illusionisten und Tagträumer weg, die eh keine nennenswerte Wählerbasis darstellen, bleibt noch der kleine Mann, der Angestellte, der Arbeiter.
Die wählen aber Die Linke nicht wegen Kipping, Riexinger und Bartsch.
Intellektuell und auch von der medialen Ausstrahlung inklusive Rhetorik kann von den Dreien sowieso keiner Wagenknecht das Wasser reichen. Von den Politikern der Linken würde das allenfalls noch Ramelow schaffen - intelektuell nicht, aber rhetorisch.
Das wichtigste ist aber: Auch inhaltlich stellt die Politik von Wagenknecht einen Anreiz dar, sie zu wählen. Sie schafft es als Einzige, sich beim entscheidenden Thema der Bundestagswahl 2017 - der Flüchtlingspolitik - von den anderen Parteien im Bundestag abzusetzen. Das passiert nicht populistisch, wie auch im Artikel wieder beißreflexartig unterstellt wird, sondern genau mit der realistischen Herangehensweise, die man sich bei der CDU erhofft hätte.

Man kann es auch stark vereinfachen und reduzieren: Wagenkneckt, inhaltlich hoffentlich nicht in ein zu starres Korsett der Parteilinie eingebunden, ist die einzige Hoffnung der Linken nicht noch mehr Wähler an die AfD zu verlieren und ein einigermaßen brauchbares Wahlergebnis 2017 zu erzielen.

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Ukko257 29.09.2016, 18:44
17. Sahra macht es richtig!

Um die Linke stark zu positionieren, bedarf es einer Person wie Sahra. Kipping und Riexinger sind gut in der Fraktion, allerdings manchmal zu durchsichtig.

Des Weiteren brauchen wir etwas mehr Populismus in unserer Partei. Wir sind jedenfalls besser als die AfD, wo nur braune, heiße Luft kommt. Und wir wollen wirklich was für die Menschen tun und nicht nur für die Reichen.

Daher: Sahra kann Kanzler

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testuser2 29.09.2016, 18:48
18. Hoffentlich findet sie Unterstützung

Nach Gregor Gysi ist Sahra Wagenknecht eine der stärksten Vertreterinnen der linken Politik in Deutschland. Es ware gut, wenn sie Unterstützung bekäme.

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wpeitze 29.09.2016, 18:52
19. Bautz!!

Da haben die beiden aber klare Kante gezeigt. Sonst passiert das, was in den meisten Parteien immer passiert, Gequatsche unter der Decke und in Hinterzimmern, bis am Ende der faule Kompromiss steht. Und wer wählt schon gern die Kandidaten des sowohl als auch?

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