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Wahl 2017: Größer und männlicher - das ist der neue Bundestag
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709 Abgeordnete: Der neue Bundestag wird größer als je zuvor. Ein repräsentatives Abbild der deutschen Bevölkerung ist das Parlament aber nicht. Männer und Frauen, Junge und Alte - der Überblick.

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Duggi 26.09.2017, 14:56
1. Männlicher? Oh je!

Womöglich auch noch älteren Semesters und mit heterosexueller Sexualpräferenz?
Um Gottes Willen! Was machen wir nun?

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muellerthomas 26.09.2017, 14:57
2.

hm, gemäß Graphik gibt es keinen Abgeordneten zwischen 20 und 24. Im Artikel wird aber Roman Müller-Böhm als jüngster mit 24 genannt und Philipp Amthor hat es doch m.W. ebenfalls mit 24 Jahren in den Bundestag geschafft.

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acitapple 26.09.2017, 14:58
3.

Steht irgendwo geschrieben, dass der Bundestag ein Abbild der demographischen und ethnischen Zusammensetzung der Bevölkerung sein muss ? Nein. Das hier ist eine reine Interessenveranstaltung, die auf Eigenengament beruht. Wer sich nicht für Politik interessiert oder selbst dort engagiert und Freizeit opfert, kommt eben nicht dorthin. Man könnte auf wie folgt deuten: "Hauptsächlich ältere Männer engagieren sich in der Politik", oder "Frauen und jüngere Bürger wollen mit Politik nichts am Hut haben", oder "Wähler bevorzugen ältere Herren als Interessenvertreter". Ok, die meisten Klicks bekommt man natürlich, wenn man ein wenig Sexismus einstreut, dann noch einen Schuss Diskriminierung und die Redaktion ist zufrieden.

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quark2@mailinator.com 26.09.2017, 15:00
4.

Der Bundestag ist natürlich eher ein Abbild der Parteien als der Bevölkerung. Oder wollen wir 15% Kinder und 15% Greise im Parlament ? Oder wollen wir 15% Leute mit schlechter Bildung ? Natürlich nicht. Was wir wollen, sind kompetente und ethisch handelnde Menschen. Solche werden gewählt, bzw. sollten gewählt werden. Und wenn sich die Menschen im Schnitt eher von Männern gut vertreten fühlen, dann muß das auch OK sein. Sonst fang ich hier damit an, daß die Bildungs- und Familienpolitik schon seit Jahrzehnten ausschließlich von einer Seite gemacht werden darf und ich frage mich dann, wieso das nicht als völlig illegale Ausgrenzung eines Geschlechts gebrandmarkt wird. Also bitte. Vorn dran sitzt immerhin sein Ewigkeiten eine Frau.

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testanera49 26.09.2017, 15:02
5.

Die Frauen haben das ja so gewollt und so gewählt!
Leider!
Das sage ich als Mann!

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Duggi 26.09.2017, 15:03
6.

Zitat von Duggi
Männlicher? Oh je! Womöglich auch noch älteren Semesters und mit heterosexueller Sexualpräferenz? Um Gottes Willen! Was machen wir nun?
Ich kennzeichne meinen obigen Beitrag hiermit vorsichtshalber ausdrücklich noch als Satire, damit nicht einige Grüninnen ihn für bare Münze nehmen. :-)

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UnitedEurope 26.09.2017, 15:03
7.

Und wie sieht es aus, ob auch alle Berufsgruppen vertreten sind? Oder Herkunft? Sind es nur studierte oder gibt's auch Handwerker im Bundestag?

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MeinungVonMir 26.09.2017, 15:05
8. Unerhört...

ich finde wir sollten den Anteil der 80 und 90 jährigen Frauen im Parlament drastisch nach oben schrauben. Das kann unmöglich so bleiben.

Hat vielleicht mal einer daran gedacht, dass die Frauen, die heute 60-65 sind im Alter von ca. 25-30 noch wenig Chancen hatten in die Politik zu gehen und es deshalb so aussieht, wie es jetzt aussieht? Generell ist es ja so, dass man wenig Chancen hat im Bundestag zu landen, wenn man sich mit 40 überlegt in die Politik zu gehen..

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observerlbg 26.09.2017, 15:14
9. Nur das Geschlecht?

Ja, weniger Frauen als zuvor. Problematischer finde ich aber die Zusammensetzung bezüglich des Berufstandes. Irgendwie sind Juristen deutlich überrepräsentiert. Was will uns das sagen?

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