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Wahl in Alabama: Trumps Masche läuft sich tot
AP

Die Wahl in Alabama zeigt: Amerikas Wähler werden ungeduldig. Sie wollen von ihrem Präsidenten endlich Resultate sehen.

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aurichter 13.12.2017, 18:18
1. Unabhängig von der Sweet Home Wahl

sollte man darüberhinaus zur großspurigen Steuerreform, die den Namen Reform für das einfache Volk schon mal gar nicht verdient, insbesondere erwähnen, dass durch wohlüberlegte Winkelzüge die negativen Auswirkungen für den Durchschnittsamerikaner erst in 2027 voll greifen, also für die Republikaner zu einem Zeitpunkt, in der ein Trump schon längst traurige Geschichte ist! Gut kalkulierte Umsetzung, aus der die Demokraten in dieser schnelllebigen Zeit kein Kapital mehr schlafen können. So hat die Sippe um Trump zumindest das Wichtigste erreicht, die Bereicherung kann unvermindert fortgesetzt werden, denn ich bezweifel mittlerweile, dass dieser Mann überhaupt eine zweite Amtszeit anpeilt, da alle eigennützigen Vorteile bereits in der vierjährigen Chaosperiode vollumfänglich erreicht werden. Die Demokraten wären gut beraten bereits jetzt einen jungen Kandidaten zu favorisieren, der dann in 2½ Jahren im Wahlkampf eine dominierende Rolle spielt - oder Kandidatin!

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steelbook86 13.12.2017, 18:24
2.

1.) Die Niederlage wird hauptsächlich an den schweren Anschuldigungen gegen Moore liegen, hätte es diese nicht gegeben hätte Moore mit Sicherheit gewonnen, Trump hat hier keine Schuld und da muss man nun wirklich kein Experte sein. Einfaches 1+1.

2.) Warum sollten die Wähler ungeduldig werden? Im gegensatz zu anderen Präsidenten vor Trump sehen die Wähler -> Er hält ALLE seine Versprechen bzw. versucht es.... Denn niemand kann etwas dafür wenn die Demokraten und einige Trump-Gegner der GOP die Wahlversprechen von Trump und die Wahl des Volkes verhindern... Was habt ihr hier für eine Logik bei Spiegel? Er versucht doch alles einzuhalten!

3.) Roy Moore war überhaupt nicht Trump´s Kandidat, Trump war für Luther Strange. Und hätten Teile der GoP auf Trump gehört und die Gelder in Luther gepumpt dann hätte diese schweren Vorwürfe nie gegeben und die Wahl in Alabama wäre ein Sieg gewesen!

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frankn.stein 13.12.2017, 18:24
3. Na ja

Alabama war eine sehr spezielle Wahl mit einem sehr speziellen Kandidaten. Den Anfang vom Ende der Ära Trump auszurufen, weil Trumps Kandidat verloren hat - mit 1,5%. Trotz all der Anschuldigungen die gegen ihn im Raums stehen.
Und unter der weißen Bevölkerung hat Roy Moore trotzdem noch immer eine komfortabel Mehrheit. Eigentlich sind die 1,5% Rückstand ein Zeichen, wie sehr Trump seine Anhänger noch immer mobilisieren kann, egal wie unwählbar sein Kandidat auch sei.

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nadennmallos 13.12.2017, 18:35
4. Alabama könnte ein Anfang sein, könnte ....,

... aber nach wie vor sollte man den Rückhalt von Trump nicht unterschätzen. Erst wenn seine Wähler merken (am eigen Leib), dass die Steuerreform (Wenn sie denn so kommt wie von ihm geplant, was aber noch nicht sicher ist, die GOP hat noch Bedenken!) sie um ihr Geld bringt, sie weniger versorgung durch den Staat habe, dann würde sich was ändern. Abwarten, Alabama ist noch kein sicheres Zeichen, dass es mit Donald bergab geht!

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zeichenkette 13.12.2017, 18:45
5. Die USA sind halt nicht Russland, Ungarn oder Polen

Man kann sich ja gerne über alles Mögliche mokieren, aber das ist ein Land, das schon eine Spaltung mit einem heftigen Bürgerkrieg überstanden hat, ohne dass deswegen die Demokratie zusammengebrochen wäre. Trump und seine Fans versuchen natürlich, alles in den Griff zu bekommen und gleichzuschalten, aber so einfach ist das nicht in den USA. Dass gerade die Trump-Unterstützer in der Politik sich immer wieder als Heuchler, Frauen-
und Minderheitenfeinde und potentielle Landesverräter entpuppen, hilft auch nicht gerade. Die Trump-Begeisterung in manchen Teilen der Bevölkerung hatte viel von einem besoffenen Rausch, aber jetzt kommt langsam der Kater durch und da ist man sehr schnell genervt und will von seinen großen Sprüchen vom Abend vorher nichts mehr wissen. Außer die natürlich, die ständig weitersaufen, aber genau das sind die Heuchler wie Moore. Von "traditionellen Werten" und Familie zu schwafeln und dann Teenagern nachzustellen, macht einen halt nicht glaubwürdiger.

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Sportzigarette 13.12.2017, 18:46
6. zu 2)

Es ist doch erstaunlich, dass es immer noch Trumpfans gibt. Aber gegen Dummheit ist ja noch kein Kraut gewachsen ....Er hält seine Versprechen, auch wenn es die dümmsten Versprechen aller Zeiten sind. Es wird Jahrzehnte dauern, Amerika nach Trump wieder "Great Again" zu machen.
Und
1. Trump hat natürlich Moore unterstützt, trotz der Vorwürfe, noch gestern!
2. Die Wahl des Volkes? Das Volk hat mehrheitlich Hillary gewählt, und es ist Recht und Pflicht der Demokraten, Trump und seine unsägliche Politik zu bekämpfen.
3. Hätte Hätte Fahradkette
Die Mehrheit der denkenden Leserschaft freut sich zumindest über diese kleine Trumpniederlage! Es ist nur ein Anfang, aber immerhin!

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Gerdd 13.12.2017, 18:50
7. Im Moment ist es sowas von egal ...

wie die Wähler über Trump denken. Das wir erst im November 2020 wieder wichtig - wenn überhaupt.

Aber im nächsten Jahr sidn in den USA "Mid Term Elections" - Halbzeitwahlen. Dabei wird ein großer Teil der Sitze im Kongress neu "ausgewürfelt" - und da werden viele derzeitige Abgeordnete um ihren Sitz bangen müssen. Und da wird sich dann die Frage stellen,auf welcher Seite man gesehen werden muß, um nicht abzustürzen. Und ich wage die Vorhersage, daß sich kein einziger der Republikaner nur um Trumps Willen die Wiederwahl versauen läßt. Da läuft für wenigstens ein halbes Jahr nichts mehr. Und danach werden wir sehen, wer noch eine Mehrheit hat.

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vorsicht.sarkasmus 13.12.2017, 18:57
8. Einfacher Grund

Der Clown hat seine Maske mit der Steuerreform, die nach dem Motto "from the needy to the greedy" gestrickt ist, verloren. Jetzt begreifen auch die alten weißen Männer, die Wutbürger aus dem Rust-Belt, dass Donald Trump nicht ihr Vertreter ist, sondern der oberen 10.000. Wenn die Demokraten den Fehler aus 2016 nicht wiederholen, sondern sich der politischen Wurzeln besinnen, dann wird Donald Trump mit den Mid-Term-Wahlen im nächsten Herbst zu einer lahmen Ente.

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gerhard2010 13.12.2017, 19:02
9. Verrat am Boss

Roy Moore hat seinen Boss im Stich gelassen. Als treuer Partei Soldat hätte er nach dem bekannt werden des Sex-Skandal frühzeitig die Campagne absagen müssen und einem neuen sauberen Kandidaten den Weg frei machen müssen. Sein Ego hat nun seinem Boss Trump eine Niederlage eingebracht und das mag der gar nicht. Von Roy Moore wird man bei Trump nie mehr was hören. g2010.

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