Forum: Politik
Wahl: Ausgrenzung verhalf rechten Schwedendemokraten zum Erfolg
AFP

Einst stand Schweden für Wohlstand und Gleichberechtigung. Nun rückt das Parlament nach rechts. Was man aus dem Wahlerfolg der rechtspopulistischen Schwedendemokraten für Deutschland lernen kann.

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Theophanus 10.09.2018, 12:26
70. Klasse...

Zitat von themistokles
Unfug. Das fordern Mitglieder, Führungspersonal und Anhänger aller Parteien. Als Nazi wird bezeichent, wer sich stillschweigend zum rechten Mob gesellt und widerspruchslos Hitler- Grüße, rassistsiche Pöbeleien und ähnliches tolleriert.
...und wenn angeblich jeder das fordert, warum passiert dann nichts oder nur verschwindend wenig? Eben!

Leere Worte sind schon lange nicht mehr genug, die Bürger wollen Taten sehen.

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wi_hartmann@t-online.de 10.09.2018, 12:28
71. Schwedenwahl

Modell für Bayern und Bund.
Trotz massiver Werbung in Funk und Fernsehen für die alten Parteien werden immer mehr Bürger wach und wählen rechts.

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charlybird 10.09.2018, 12:30
72. Man muss sich in Europa

wohl damit abfinden, dass die Demokratie sich einem größeren Stresstest aussetzen muss, als die Wirtschaft, vor allem der Finanzsektor, welche die Situation eigentlich verursacht hat, vermutlich selbst wollte.
Der deregulierte Neoliberalismus hat links und rechts eine breite antisoziale Spur hinterlassen und es ist bisher von den etablierten Parteien keine bereit, außer mit einer großen Klappe, sie wenigstens etwas schmaler ausfallen zu lassen.
Und das nur, weil das Bürgertum und der Konservatismus sofort ''Sozialismus'' brüllt, wenn man es spürbar täte, also kuscht man für die Wahlen, da man auf jene bei der Wahlurne hofft.
Die Rechte und der dafür anfällige Konservatismus haben sich ihre Schuldigen aber schnell gesucht und gefunden. Die Flüchtlingskrise hat da nur noch einen draufgesetzt.
18 bis 20 Prozent werden die Nazis auch noch bei uns schaffen.

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kaiosid 10.09.2018, 12:35
73.

Zitat von axel_roland
1. Der (v.a. durchschnittliche) Wohlstand einer Bevölkerung kann kein Maß dafür sein, wie zufrieden dieser Durchschnitt mit der Regierung ist, auch wenn man davon ausgehen würde. 2. Diffuse Ängste der Bevölkerung vor Immigration müssen von der Regierung ernstgenommen und adressiert werden, auch wenn - und das ist der entscheidende Punkt - auch wenn sie unberechtigt und durch Zahlen und Fakten wiederlegbar wären. Ob sie das sind ist eine völlig andere diskussion und erstmal überhaupt nicht ausschlaggebend, auch wenn man wiederum davon ausgehen würde. Das ist das, was ich Merkel und co. als Berater sagen würde.
Das sehe ich ähnlich. Es ist doch kontraproduktiv den Leuten zu sagen "wir schaffen das" und dann jegliche Begrleitung zu vermeiden.
Wer sich nicht ernst genommen wird hat den Hang zum Reaktionär; das ist der Klassiker

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treibgut 10.09.2018, 12:37
74. Im falschen Film?

In englischen Zeitungen heißt es, dass mit dem höchsten Zugewinn die Schwedendemokraten Gewinner der Wahl sind.

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rational82 10.09.2018, 12:59
75. Festung Europa

Wir brauchen endlich die Festung Europa! Keiner kommt mehr rein ohne Genehmigung. Wenn das die etablierten Parteien nicht endlich einsehen, sind in spätestens 10 Jahren an allen europäischen Regierungen Rechte beteiligt und Europa zerfällt. Wir müssen uns die Frage stellen, ob wir uns unser schönes Europa wirklich dadurch zerstören wollen, dass wir jeden hier aufnehmen, der sich ein besseres Leben wünschst. Wir sollten uns zuallererst um die Probleme innerhalb Europas kümmern und auch nur dann Geld außerhalb unversteuerten, wenn man sich einen Gewinn davon verspricht.
Europa first!

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cypeak 10.09.2018, 13:00
76.

Zitat von charlybird
wohl damit abfinden, dass die Demokratie sich einem größeren Stresstest aussetzen muss, als die Wirtschaft, vor allem der Finanzsektor, welche die Situation eigentlich verursacht hat, vermutlich selbst wollte. Der deregulierte Neoliberalismus hat links und rechts eine breite antisoziale Spur hinterlassen und es ist bisher von den etablierten Parteien keine bereit, außer mit einer großen Klappe, sie wenigstens etwas schmaler ausfallen zu lassen. Und das nur, weil das Bürgertum und der Konservatismus sofort ''Sozialismus'' brüllt, wenn man es spürbar täte, also kuscht man für die Wahlen, da man auf jene bei der Wahlurne hofft. Die Rechte und der dafür anfällige Konservatismus haben sich ihre Schuldigen aber schnell gesucht und gefunden. Die Flüchtlingskrise hat da nur noch einen draufgesetzt. 18 bis 20 Prozent werden die Nazis auch noch bei uns schaffen.
ich finde sie haben die situation ganz gut beschrieben.

die lage wird gerne so dargestellt als ob uns die großen, hauptsächlich neoliberal angehauchten, reformen der letzten jahre (bis zurück zor ära kohl/schröder) ausnahmslos beglückt hätten.
jegliche kritik daran wurde und wird mit den ganz großen schlageisen wie "wettbewerb", "globalisierung", "selbstverantwortung" aus dem weg geräumt (und die medien haben fröhlich mitgemacht, was nicht verwundert wenn man sich anschaut _wem_ die medien so gehören..).

es muss ganrnicht sein dass die verlierer dieser reformen jetzt bettelarm sind oder in perspektivlosigkeit versinken - auch so ist für viele spürbar dass sie nicht besser dastehen als z.b. ihre eltern.
nur als beispiel: in den 80er jahren konnte man als geselle (im entsprechenden handwerk) zwar kein superluxuriöses leben führen, aber eine familie hat man damit durchgebracht und auch ein häußchen war drin. heute ist das in manchen gegenden nichtmal mehr für akademiker drin...

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scratchpatch 10.09.2018, 13:02
77. Themawechsel

Mein Eindruck war, dass Experten bisher festgestellt haben, dass weder die Ausgrenzung von Rechtspopulisten noch die Annäherung mit dem Versuch, Stimmen wegzunehmen, zu einem veränderten Wählerverhalten geführt haben. Ich kann mir eher vorstellen, dass es eine Rolle spielt, ob das Thema Zuwanderung eine große Rolle spielt in der politischen Diskussion. Man müsste ein großes Zukunftsthema in den Mittelpunkt stellen, z.B. EU, Digitalisierung, Bildung oder ähnliches und den Bürgern eine Teilnahme an der Diskussion oder sogar an der Entscheidung anbieten. Dann würden die Rechtspopulisten mit ihrem einzigen Thema, das wirklich "zieht", der Migration, nicht mehr durchkommen.

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kirk_dougles 10.09.2018, 13:06
78. Also ich weis nicht so recht..

Für mich sieht der Schwedendemokraten-Chef nicht weniger Rechs aus wie alle anderen auch. Irgendwie haftet an denen alle etwas schmieriges und die Lächerliche "Braver-Bube"-Anzugsmasche unterstreicht das sogar nocht. Migranten hin oder her. Rechte sind eine einzige Zumutung und dürfte es in der radikalen Form wie sie nun überall aufkommen gar nicht erst geben.

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sarah_weinberg 10.09.2018, 13:06
79.

Wer sich nicht ernstgenommen fuehlt hat den Hang zum Reaktionaer? Ja in einer Politischen Welt, in den Medien, wenn man sagt "ich bin links" man gleich mit der DDR Stalinismus Keule erschlagen wird.Die Gesellschft ist satt, traege, Sie wird sich nicht bewegen ehe alles den Bach runtergeht. Gab es mehrmals. lief immer so.

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