Forum: Politik
Wahl der Vizepräsidentin des Bundestags: AfD-Widerstand gegen AfD-Kandidatin
CLEMENS BILAN/EPA-EFE/REX

Die Rechtspopulistin Mariana Harder-Kühnel steht kurz vor der Wahl zur Bundestagsvizepräsidentin, der Widerstand in den anderen Fraktionen lässt nach. Doch plötzlich kommt Kritik aus der AfD.

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EiligeIntuition 04.04.2019, 14:59
90. Und aus welchem Grund beginnen SIe

Zitat von Dieter Degen
Auch wenn Sie es nicht mögen (interessiert letztens Ende niemanden), es darf, gibt und wird mehr als eine Meinung geben, nennt sich dann Demokratie, ausschliesslich eine Meinung (welche auch immer) nennt sich ... (hoffe, Sie kommen alleine darauf. Diese Hysterie hinsichtlich AfD, die gerade hier im Forum immer wieder zu sehen ist, ist schon fast amüsant, wäre es nicht so traurig, denn genau durch solche Reaktion erhält diese Partei die Aufmerksamkeit und den Zulauf, der sie grösser werden lässt. Sachliche Auseinandersetzung, statt kindlicher Hysterie würde die Entwicklung viel effektiver bremsen.
die geforderte "sachliche Auseinandersetzung" nicht gleich hier, statt sich völlig nutzlos über vorgebliche "Hysterie" zu echauffieren.

Diese Gelegenheit lassen Sie völlig ungenutzt zugunsten onkelhafter Schulmeisterei verstreichen.

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mueller1 04.04.2019, 15:00
91. Die Autorin beherrscht ihr Handwekr, Respekt!

Welch raffiniert montierter Artikel von Ann-Katrin Müller:
Überschrift:
'AfD-Widerstand gegen AfD-Kandidatin'
weiter unten im Text:
'Doch kurz vor dem dritten Wahlgang regt sich neuerlich Widerstand - diesmal in der AfD-Fraktion selbst. Die eigene Kandidatin sei "mitnichten unabhängig", tuscheln Fraktionskollegen. Sondern sie sei eng verdrahtet mit dem "Flügel" des Thüringer AfD-Rechtsaußen Björn Höcke. Also jenem Teil der Partei, der vom Verfassungsschutz als Verdachtsfall eingestuft wird.

Das sagten mehrere Abgeordnete dem SPIEGEL. "Ich möchte nicht, dass so jemand Teil des Staatsorgans Bundestagspräsidium wird", erklärte einer von ihnen, "deswegen werde ich sie nicht wählen." Ein anderer: "Ich kann das nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, sie zu wählen."'

Im Text kein einziger Beleg - nur die Behauptung -, dass sich in der AfD-Fraktion Widerstand rege. Es werden Abgeordnete zitiert, welche Mariana Harder-Kühnel nicht wählen werden, jedoch nicht, dass es sich um AfD-Abgeordnete handelt.
Das Ganze scheint mir ein Versuch zu sein, BT-Abgeordnete vor der Wahl nochmals zu beeinflussen, die AfD-Kandidatin auf keinen Fall zur BT-Vizepräsidentin zu wählen.

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klaus.rode 04.04.2019, 15:00
92. ach ja demokratisch gewählt

Zitat von amuesiert
wie Foristen hier unbestraft ( d.a. nicht zenziert) die AfD absolut pauschal als Nazis bescmutzen zu duerfen. Eine demokratisch gewaehlte Partei wird voelling undemokratisch ausgegrenzt auch im SPON Forum. Traurige Demokratie Deutschalnd anno 2019.
da gab es doch mal eine NSDAP, die auch demokratisch gewählt wurde..... von diesen "besorgten Bürgern", die das dann soooo auch alles nicht gewollt haben.....
Wer als Bundestagsabgeordneter jemanden aufgrund politischer Überzeugung nicht wählen kann, der kann diese Person nicht wählen. Klar, dass Anhänger der AfD dies wieder als "undemokratische Ausgrenzung" dämonisieren. Merkt es Euch: auch eine Entscheidung GEGEN eine AfD-Kandidatin ist demokratisch, und zwar demokratischer als eine traditionelle Proforma-Abstimmung zwecks einer Proporzverteilung im BT-Präsidium.

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carlitom 04.04.2019, 15:02
93.

Zitat von Nandiux
Das Problem ist halt, dass die AfD sich wieder als Opfer darstellen kann, wenn Frau Harder-Kühnel nicht gewählt wird. So kennt man sie doch.
Eben deshalb: wen interessiert's?
Irgendwann läuft sich auch diese Masche tot.

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carlitom 04.04.2019, 15:03
94.

Zitat von honey@girl
weit nach links hängt, muss man mit rechts dagegen steuern u anders herum auch. Und die, mit denen die Bürger zufriedener sind, werden zum 2. o 3. mal an die Regierung gewählt. Und wenn die Bevölkerung unzufrieden ist, wird eben die Regierung abgewählt u die Opposition bekommt ihre Chance. So funktioniert Demokratie, nur mal so zur Erinnerung!
Gut, dann sind die Menschen ja offenbar mit der CDU sehr zufrieden und Ihr Schiff muss nicht nach rechts absaufen.
Nazis haben nichts mit einer Demokratie zu tun - nur mal so zur Erinnerung!

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Andrea Nxxx. 04.04.2019, 15:04
95. "So wollen wir debattieren..."?

Liebe Mit-Foristen, bitte wieder zur Sachlichkeit zurückkehren. Es ist ja begrüssenswert, dass hier engagiert debattiert wird, aber bitte sachlich und sauber bleiben; wir sind hier doch nicht bei "dreckig, feige und gemein"...

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nikolasvegas 04.04.2019, 15:05
96. Es geht nicht ums Tuscheln oder "Alternativ"-Meldungen:

Zitat von langenscheidt
Irgendwer soll was behauptet haben. Wie lange will SpOn mit solchen Alternativmeldungen Informationen verbreiten? So geht ihr den Bach runter.
Lauschen Sie einmal Herrn Höcke bei seiner allenthalben laut vernehmbaren "Denkmal der Schande"- Rede. Sportpalast-Assoziationen kommen hier hoch.
Wer eine solche Partei wählt, kann nicht anders als wissen zu müssen, wen und was er hier wählt: Nazis.
Ich habe übrigens Herrn Lucke 2013 meine Zweitstimme gegeben, mich intensiv mit der AfD auseinandergesetzt. Aber bald nach der Bundestagswahl damals habe ich mich mit Grausen abgewandt. Ich will keinen "Fliegenschiss" mehr, nicht in zwölftausend Jahren!
Es gibt tatsächlich Alternativen für Deutschland, jenseits von vorgeblichen Alternativmeldungen, nämlich keine Nazis zu wählen, auch nicht als stellv. BTpräsidenten.

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Manitou-01@gmx.de 04.04.2019, 15:05
97.

Zitat von rolf.scheid.bonn
... aber Rechts und Links gehören nun mal zur Demokratie. Eine rechte Partei wird der Bundestag schon verkraften können. Und für die Demokratie wirkt das nur belebend. Möge man sie unauffällig wählen und fertig. Der AfD das Amt zu verweigern bestätigt doch nur den Vorwurf, dass die alten Parteien ihre Macht nicht teilen wollen. Keine gute Idee!
Zu prüfen wäre aber, ob diese Person dem "Flügel" angehört. In diesem Fall wäre sie unwählbar und es müßte sich jemand anders bewerben.

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themistokles 04.04.2019, 15:07
98.

Zitat von Dieter Degen
Daher sind hier viele Meinungen und Behauptungen eher als undemokratisch, wenn nicht gar als verfassungsfeindlich einzustufen (Verbot der Meinungsäusserung, z. B.).
Das können Sie als Hobby- Couch- Jurist auch sicher belegen, oder?

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sans_words 04.04.2019, 15:09
99. Sachlichkeit ist gefragt

Ich glaube, dass man die AfD nur auf sachliche Weise bekämpfen kann. Jede Form der Übertreibung (Alarmismus, Hysterie, Pauschalisierung usw.) nutzt der AfD auf Dauer nur.

Wenn man die AfD machen lässt, hat man gute Chancen, dass sie sich selbst demontieren (Parteispendenaffäre, teilweise Antisemitismus etc.). In der AfD gibt es eine Menge peinliches Personal. Blöd ist es, wenn die AfD-Bekämpfer noch peinlicher sind.

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