Forum: Politik
Wahl des Bundespräsidenten: Zum Glück gibt es das Establishment
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Populisten wie Donald Trump schimpfen über die politischen Eliten. Dabei ist das Establishment unverzichtbar - wie das Beispiel Frank-Walter Steinmeier zeigt.

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CostaDominga 11.02.2017, 21:13
10. Voll bedient.

'Ein großer Tag für die Demokratie' meinte vorhin in der Tagesschau Herr SPD Oppermann joval lächelnd zur kommenden Wahl des BP. Sie wählen unter sich, das Volk bleibt ausgeschlossen und er spricht von 'großartiger Demokratie'. Was für eine Farce, was für ein verblendetes, abgehobenes Verständnis zur Demokratie.

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flanker01 11.02.2017, 21:16
11. Selten so einen Quatsch gelesen

Was ist das denn für eine Begründung, die Eliten, die den Nationalisten die Existenzberechtigung geschaffen haben sind also die Antwort auf die Probleme die wir ohne diese Politstümper gar nicht hätten??? Oder soll das ein Satirebeitrag sein?

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prologo 11.02.2017, 21:16
12. Wer hat denn das Durcheinander gebracht?

Zitat von M4lheur
dass "Durcheinander" dem gerecht wird, was als Ergebnis zu erwarten ist. Ich befürchte, das ist zu milde ausgedrückt. In diesem Sinne könnte sich das Establishment ruhig auch mal etwas trauen und die sog. Outsider wieder in die dritte Reihe verweisen.
Die heutige Elite war das. Die Elite aus Politik, Wirtschaft und Presse. In ihrem Wahn nach Macht Macht, nach Ruhm und Reichtum haben sie das Volk politisch verarmt, angelogen und betrogen.

All das hatten wir vor noch 20 Jahren nicht. Widerstandslos, von Politikern, und von Presse nicht nur zu geschaut, sondern diese Machenschaften wurden auch noch von diese Eliten unterstützt.

Die Verarmung des Volkes wurde zu groß. Das haben die Eliten nicht nur in Deutschland übersehen, sonder auch in den EU Ländern. Die Quittung dafür sehen wir doch schon mit England, jetzt kommt Holland und dann Frankreich. Deutschland wird nach folgen.

Und das hat das Establishment verbockt. Deshalb brauchen wir so einen Filz nicht. Da hilft das jammern jetzt auch nichts mehr. Helfen würde nur eine sofortige Umkehr zur ehrlichen Sozialpolitik, mit einer Regierung, die für das Volk regiert, und nicht gegen das Volk.

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MontesquieuChristo 11.02.2017, 21:20
13. Sie haben es leider nicht verstanden, Herr Nelles

es ist gerade die wachsende Unvernunft, die wachsende Verantwortungslosigkeit und der Zynismus des politischen Establishments, die rechte Bewegungen haben erstarken lassen. Das ist bei Trump nicht anders als bei Frauke Petry, nur das letztere weder Erfolg noch Charisma hat (wie das gesamte AFD-Personal), wovon unsere Establishment-Parteien im Höchstmaß profitieren. Die Reihen der Parteien sind heute gleichermaßen schwach besetzt von Claqueren und Profiteuren, die sich im wirklichen Leben auf den Hinterbänken wiederfinden würden. Da spielt ein Bundesaußenminister und Präsi in spe, der Aleppo zusammen mit den Russen aufbauen will, ein Hinterzimmerdiplomat ohne moralischen Kompass, auch nur noch die vorderletzte Geige.

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ichbineinschaf 11.02.2017, 21:20
14. Establishment..

..bedeutet nichts anderes als Vetternwirtschaft und Lobbyismus in der sogenannten Elite. Das braucht nun wirklich keiner außer die, die davon profitieren.

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Stega 11.02.2017, 21:21
15. Außenseiter und Establishment

gehören zusammen und sind einander wert.

"Ein Außenseiter zu sein, heißt, ein Zentrum anerkennen", sagte Marin Kamitz (einer, der weiß, was das heißt)

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traurigeWahrheit 11.02.2017, 21:22
16. Wenn man

Frauke Petry beschuldigt, eine "wenig erfolgreiche Unternehmerin" gewesen zu sein, was ist denn die Vorrausetzung, Politiker zu werden? Am besten nur Studenten ohne Abschluss, so wie das bei den Grünen üblich ist? Oder dürfen nur noch Lehrer Politiker werden, so wie das bei SPD normal ist? Eine Insolvenz ist in den Augen linker Berufsbeamter sicher eine unverzeihliche Schande, für mich sind das aber in erster Linie mutige Menschen, die einfach nur falsch gelegen haben. Kann passieren, Mund abwischen, weiter machen.

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fblars 11.02.2017, 21:23
17. Peter Harry Carstensen

Peter Harry Carstensen hats richtig gemacht und sich um seinen kranken Dackel gekümmert, anstatt Steinmeier in den Vorruhestand zu schieben. Dieser Mann ist nun wahrhaftig kein Populist, er gehört zum Establishment und kann dennoch Prioritäten setzen. Respekt!

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maialetto 11.02.2017, 21:25
18. Wer dreimal die Realiät verkennt

gehört bald nicht mehr zum Establishment. Da hilft auch kein totaler Krieg. Aus und vorbei, mi dispiace, ciao!

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pvasicek 11.02.2017, 21:26
19. Zu oberflächlicher Kommentar

Der Autor bleibt jeglichen Beweis für seine wirren Behauptungen schuldig. Erforlgreicher als Frauke Petry ist doch Steinmeier sicherlich nicht, der die eigene Partei in die Versenkungen gelotst hat, der alle diplomatisch alles in den Sand gesetzt hat, was er nur konnte (Minsker Abkommen, deutsch-tschechischer Zukunftsfonds, Affäre Murnoz). Dass er im Schloss Bellevue keinen Schaden anrichten und nur die ruhige Kugel schieben muss, ist das einzig Gute an der nach DDR-Manier stattfindenden morgigen Ernennung. Mit "Wahl" und Demokratie hat das sicherlich nichts zu tun.

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