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Wahl-Interview mit Bestsellerautor Sharma: "Ein indischer Politiker muss immerzu um s
Anuwar Hazarika / REUTERS

Rund 900 Millionen Inder wählen ein neues Parlament. Bestsellerautor Ruchir Sharma erklärt, warum seine Landsleute so gerne ihre Regierenden abwählen - und seine Heimat nicht das nächste China wird.

sound67 13.04.2019, 19:55
1. "Hzudunderten"

Liest beim Spiegel eigentlich überhaupt noch jemand Korrektur???

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sysop 13.04.2019, 20:09
2. @1, sound67

Vielen Dank für ihren Hinweis, wir haben das korrigiert.

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Liberalitärer 13.04.2019, 20:16
3. Einförmiges China

China ist nicht einfömig, das gibt es Uiguren, Thai, Mandschuren und Taiwanesen und die Han sind keineswegs so dominierend.Die "Chinesen", kurz nationale Minderheiten - und davon gibt es mehr als man denkt sind aber eher materialistisch geprägt, das war auch nicht immer so, die Han ticken wohl nach der Revolution (die erste ist gemeint) eher so, Indien eher wohl nicht.
Dass es natürlich in Indien nur der Staatsapparat verbockt ist auch nur Teil der Wahrheit, denn überall - auch in dem, was man so Europa nennt - sind Politik und Wirtschaft verzahnt. Indien funktioniert - eher so wie Europa und weniger wie die USA oder China als Kastensystem und alte Kasten gehen und kommen, nur haben die alten Kasten einen Funken Anstand bewahrt.
Ich denke, das Kenngrößen wie BIP Wachstum die allermeisten Inder auch nicht interessiert. Der Hinduismus hat einen gewaltigen Vorteil, er inkorporiert materialistische Vorstellungen sehr leicht, zur Not wird aus Marx ein Gott im Pantheon, den Kern tastet das eher nicht an.
Indien zwickt aber die aus dem Westen kommende Sexualmoral.

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CrayXP 13.04.2019, 20:34
4. Einförmigkeit

Wenn man Indien und China direkt vergleicht ist Indien wesentlich vielfältiger.

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Liberalitärer 13.04.2019, 20:55
5. Zerfall

Zitat von CrayXP
Wenn man Indien und China direkt vergleicht ist Indien wesentlich vielfältiger.
Da gebe ich Ihnen Recht, ein Reich wie unter dem ersten Kaiser in China konnte in Indien wohl nie entstehen, das schufen erst die Mogul in Nordindien und dann kam viel später das Raj, das allerdings im Vergehen ist. Allerdings ist - und das meine Kritik - Vorsicht geboten, wenn man China so als Einheitsmasse einordnen will. Reiche kommen und Reiche zerfallen wieder.

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Liberalitärer 13.04.2019, 21:04
6. Hrr

Zitat von CrayXP
Wenn man Indien und China direkt vergleicht ist Indien wesentlich vielfältiger.
Übrigens, wenn man sich die Fürsten wie HRR sowieso nur auf das schwächste Glied, einen Luxemburger einigen können, dann nimmt das selten ein gutes Ende.

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sungawakan1969 13.04.2019, 21:08
7. @sysop

Eher verschlimmbessert.

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