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Wahl-O-Mat 2017: Wen Sie bei der Bundestagswahl wählen wollen
DPA

Deutschland stimmt ab: Wer soll die Republik nach der Bundestagswahl regieren? Testen Sie im Wahl-O-Mat, welche Partei am ehesten Ihre Ansichten vertritt.

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loncaros 30.08.2017, 12:51
20.

Das Blöde am Wahlomat ist, dass er davon ausgeht, dass die Parteien bei allen Themen auch die Wahrheit sagen.

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B!ld 30.08.2017, 12:51
21. Hohe Beteiligung ;-)

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Karbonator 30.08.2017, 12:54
22.

Zitat von tinnytim
Ich hab den Wahlomat durchgeklickt und am Ende hat sich genau das ergeben, was ich nach fünf Fragen befürchtet hatte: Wenn man immer nur das anklickt, was oberflächlich populär klingt, weiß man am Ende nur, was man sowieso niemals gewählt hätte und dass "die Partei" am meisten mit den eigenen Vorstellungen korreliert. Das ist ja auch deren Grundpfeiler: Sie positionieren sich als Protestpartei so, dass sie es allen recht machen, egal was es kostet. Hintergrundinformationen über jede These hätten das Ergebnis bestimmt verändert. Vielleicht mit der Möglichkeit zu optionalen Vertiefungsfragen.
Sie sollen auch nicht das anklicken, was oberflächlich populär klingt, sondern das, was Sie zu den einzelnen Punkten denken. Danach können Sie sogar noch Punkte stärker gewichten.
Darüber hinaus gibt es relativ detaillierte Angaben über die Thesen - z.B. am Ende, wenn man auf das "i" klickt in der ausführlichen Ergebnisübersicht, inklusive längeren Zitaten der Parteien.

Letztlich ist es klar, daß sich ein mündiger Bürger selbst informieren muß. Für den Anfang ist der Wahl-o-Mat ein guter Anlaufpunkt. Den Rest kann und sollte man sich selbst zusammenkratzen.

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H-Vollmilch 30.08.2017, 12:54
23. Mein Ergebnis

ist und bleibt DIE PARTEI.
Und das ist auch gut so. Ich lege Wert auf Qualität und Seriösität.

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Vorzeichen 30.08.2017, 12:55
24. Das ist mal ne Begründung

Zitat von Magentasalex
Ich wähle trotzdem nie, denn: Würden Wahlen unsere Lebensgrundlagen verbessern, hätten die Machthaber sie längst verboten.
Wenn dieser uralte Witz Ihre politische Einstellung abdeckt, dann haben Sie sich das sehr lange überlegt. Bemerkenswert, wie wenig dabei herumkommen kann.

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780 30.08.2017, 12:56
25.

Zitat von Magentasalex
Ist schon eine ganz schön kaputte Welt, wo die Leute das wählen, was ihnen eine Maschine so vorschlägt und wo man wählt, wenn man gar nicht zur Wahl geht... Ich wähle trotzdem nie, denn: Würden Wahlen unsere Lebensgrundlagen verbessern, hätten die Machthaber sie längst verboten.
Das Verrückte ist, egal, was Sie tun, Sie haben Einfluß.
Wenn Sie nicht zur Wahl gehen, wählen Sie indirekt die AfD, dann wähle ich lieber direkt.
Lebensgrundlage verbessern, das sind aber auch Ansprüche. Man wählt, um das Schlimmste zu verhindern.
Und im übrigen:
Wenn man einen Mathematiker wählen lässt zwischen einem Brötchen und ewiger Seligkeit, was nimmt er? – Natürlich das Brötchen: Nichts ist besser als ewige Seligkeit – und ein belegtes Brötchen ist besser als nichts.

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Denkt mal selber nach 30.08.2017, 12:57
26. Juhuu oder wie jetzt

Endlich ist er wieder da, der Algorithmus, der mir die Wahlentscheidung endgülditg abnimmt. Ich brauche Wahlprogramme nicht mehr lesen und vor allem nicht mehr hinterfragen. Der Wahl-O-Mat behandelt sie alle, als würden deren Inhalte nach der Wahl wirklich umgesetzt.
Das Meinungsbildung wird mir endlich vollkommen abgenommen und ich habe wieder mehr Zeit für Arbeit und Konsum, jetzt wo selbst diese Aufgabe prozessoptimiert wurde.

Nur eine Sache verstehe ich nicht ganz. Die Kritiker der direkten Demokratie behaupten immer, Politik und deren Sachverhalte lassen sich nicht auf simple Ja-Nein-Fragen reduzieren. Komisch ist dann aber, dass der Wahl-O-Mat genau dies tut.
Ja wie denn nun. Man könnte glatt glauben, dass die Möglichkeit den Bürger/Souverän zu einzelnen Sachverhalten befragen zu können doch eine Variante wäre.

Mir wird schon ganz schwinelig. Ich geh lieber schnell ins EKZ, und betäube dieses Gefühl mit neuen Konsumgütern.

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Paddel2 30.08.2017, 12:57
27. gefährlich

Der Wahlomat reduziert komplexe Politik auf wenige Thesen und suggeriert eine Wahlentscheidung nach wenigen Klicks. Wer so naiv ist, seine Entscheidung davon abhängig zu machen, ist sich der Bedeutung seiner Stimme und seiner Verantwortung nicht bewusst. Das Verlangen der Menschen nach derartigen Hilfsmitteln zeigt die Unlust der Menschen zur Auseinandersetzung mit schwierigen Themen und ist Wasser auf den Mühlen der Gegner von mehr direkter Demokratie.

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loncaros 30.08.2017, 13:02
28.

Zitat von 780
Das Verrückte ist, egal, was Sie tun, Sie haben Einfluß. Wenn Sie nicht zur Wahl gehen, wählen Sie indirekt die AfD, dann wähle ich lieber direkt.
Nein, das ist falsche Mathematik. Jeder nichtwähler stärkt im Verhältnis zu deren Stimmenanzahl die Parteien, die er nicht gewählt hätte.

Wer links ist und nicht wählen geht, der nützt damit am meisten Merkel.

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Fuscipes 30.08.2017, 13:09
29.

"Man wählt, um das Schlimmste zu verhindern", so habe ich mir Demokratie zwar nie vorgestellt, aber da ist schon was dran.

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