Forum: Politik
Wahl in Österreich: Die ganz normale Feindseligkeit
DPA

Rechtspopulismus und dumpfe Parolen sind gesellschaftsfähig geworden und finden große Zustimmung. Das ist das Ergebnis der Wahl in Österreich. Das Beunruhigende: Es gibt kein Rezept dagegen.

Seite 13 von 25
angste 16.10.2017, 12:02
120.

"Die Schliessung der Balkanroute mit all ihren furchtbaren Folgen für Flüchtlinge..."

Was war daran furchtbar? Dass sie nicht ins Land ihrer Wahl konnten? Ich dachte, es ginge um Flucht vor Krieg und Verfolgung, und nicht um "Asyloptimierung", wie ein Politiker es ausdrückte.

Beitrag melden
auslaender101 16.10.2017, 12:05
121.

"Sie hat Korruptionsskandale zu verantworten, die den österreichischen Steuerzahler ein Vielfaches dessen abverlangen, was die Flüchtlinge den Staat kosten."

Könne Sie das beweisen? Mit Zahlen?

Beitrag melden
chlorid 16.10.2017, 12:06
122.

Zitat von schindelschwinger
tendenziösesten Artikel, den ich in letzter Zeit gelesen habe. Neutralität Fehlanzeige. - - - - - - - Es ist ja auch ein Kommentar... MfG Redaktion Forum
Das ist das Traurige dabei: Nicht "die Presse" versagt, die Leser sind immer weniger in der Lage, die Inhalte richtig einzusortieren. Ein Kommentar darf und muss natürlich eine persönliche Wertung enthalten - dafür ist er dann auch klar als solcher gekennzeichnet mit dem Namen des Autors unterschrieben.

Beitrag melden
johann.schmieder 16.10.2017, 12:06
123. Quellenangabe

Stichwort Kärnten

Beitrag melden
bewusst_sein 16.10.2017, 12:07
124.

Hat man denn wirklich in bestimmten liberal-globalistisch ausgerichteten Zirkeln gedacht, dass der milionenfache Zuzug von Migranten aus dem Nahen Osten zwischen 2015 und 2016 nach Mitteleuropa ohne Folgen bleiben würde? War man wirklich so naiv? Wenn sich die Einheimischen (bzw. "diejenigen die schon länger hier leben" - ein Satz Merkels, der viel, sehr viel über ihr Selbstverständnis gegenüber dem Staatsvolk aussagt) zunehmend fremd im eigenen Land fühlen kommt es zu solchen Entwicklungen. Das war vorhersehbar. Man hat diese Entwicklung entweder billigend in Kauf genommen oder blind, ohne Rücksicht auf die Folgen gehandelt. Beides spricht nicht für unsere Regierenden.
Im Kontext wird es immer deutlicher, dass die sog. "Willkommenskultur", welche angeblich im Herbst 2015 fächendeckend geherrscht haben soll ein Papiertiger war, sprich aktiv von den Medien herebeigeschrieben worden ist, ähnlich dem Schulz-Hype 2016. Jetzt bricht dieses Kartenhaus in sich zusammen und droht dabei weite Teile bisheriger sonstiger Errungenschaften mit sich zu reißen (siehe EU-Skeptizismus). Die Stimmen, welche damals warnten und zur Vernunft rieten wurden mit der Nazi-Keule ruhig gestellt.

Beitrag melden
teletubby1951 16.10.2017, 12:07
125. österreichs gute wahl

"Anstatt Sozial-, Steuer-, Bildungs-, Wirtschafts-, Gesundheits-, Renten- oder Verkehrspolitik - wirklich wichtige Themen - spielten fast ausschließlich Flüchtlinge und Ausländer, Zuwanderung und Islam die Hauptrolle im Wahlkampf."
ja, weil diese für den verfasser ach so unwichtigen themen für die wähler aber die wichtigsten fragen sind. alle anderen themen folgen den lösungen in diesem bereich. die österreicher wollen sich einfach nicht ihre zukunftsfähigkeit nehmen lassen durch eine ungesteuerte zuwanderung von rückwärtsgewandten, anachronistisch religiösen, überwiegend ungebildeten und unausgebildeten muslimen, die in allen bereichen der gesellschaft zu zusätzlichen problemen führen. insofern war die schließung der balkanroute zwingend und mutig. andernfalls wäre die so gelobte problemlösungsfähigkeit österreichs den bach runter. sebastian kurz hat allen grund, seine entscheidung zu feiern. eine entscheidung, die auch deutschland geholfen hat. wenn europa als kulturelle und politische einheit überleben will, dann braucht es noch vielmehr solcher wahlergebnisse.

Beitrag melden
bielefelder73 16.10.2017, 12:08
126. Ein gutes Signal für Europa

Das Wahlergebnis ist ein gutes Signal für die Konservativen in Europa und ein schlechtes für Merkel und Macron. Die Wähler haben sich in Österreich für die Parteien entschieden, von denen sie glaubten, das beste Angebot bekommen zu haben. das waren nun mal OVP und FPÖ. Das nennt sich Demokratie, Herr Kazim. Warum sind Wahlergebnisse immer nur gut, wenn linke Parteien gewinnen? Ich jedenfalls sehe das Wahlergebnis sehr gelassen. Ein konservativer Aufbruch tut Europa sicher gut.

Beitrag melden
sonntagsberg 16.10.2017, 12:08
127. Nein,

Zitat von tiggowich
Sie sind bestimmt der 100. dessen Kommentar zur Wahl in Österreich ich jetzt gelesen habe und ihre Aussagen sind schlichtweg falsch. Österreich geht es gut, das ist richtig. Und die Österreicher würden sich diesen Wohlstand, für den sie Generationen lang gekämpft haben, gerne erhalten. Dafür ist es eben nicht zuträglich, hunderttausende illegale Wirtschaftsmigranten ins Land zu lassen und bis ans Lebensende mit durchzufüttern. Es würde Jahrzehnte in Anspruch nehmen, diese Menschen überhaupt auch nur ansatzweise an die Gegebenheiten vor Ort anzupassen, und selbst das nur in den Fällen, wo die Menschen überhaupt bereit sind, sich anzupassen und gesellschaftsfähig zu werden. Das Problem mit der Zuwanderung und den Ängsten der Menschen ist doch ganz einfach: Keiner erklärt worin der angebliche Zugewinn dieser Menschen für unsere Gesellschaft liegen soll? Kulturell? Fehlanzeige. Wirtschaftlich? Dass ich nicht lache; selbst wenn ein Bruchteil der Kommenden hier in unseren Arbeitsmarkt integriert werden würde, könnten diese in ihren meist Billigjobs niemals später für ihre eigene Rente mehr vorsorgen. Politisch? Also bitte. Es geht um simple Verteilungskämpfe; mehr Menschen kommen, der Kuchen ist derselbe, nur müssen mehr Stückchen herausgeschnitten werden. Die Probleme anderer Länder sind vor Ort zu lösen. Das heißt Ursachenbekämpfung. Die Menschen hierher zu bringen führt lediglich dazu, dass unser Gleichgewicht und Frieden in Europa in Gefahr geraten.
die "Migranten" bringen diese heile Welt nicht ernsthaft in Gefahr. Die Gefahr lauert im allgemein um sich greifenden Egoismus und der Entsolidarisierung der Gesellschaft. Wohlhabende wollen ihren Reichtum nicht mit der Gesellschaft teilen, obwohl sie diesen, im Gegensatz zu dem was sie behaupten, selbstverständlich nicht selbst erarbeitet haben, sondern großteils von den Arbeitnehmern erwirtschaftet wurde.

Es ist genügend Wohlstand vorhanden, um sowohl die wahren Leistungsträger dieser Gesellschaft (Arbeiter und Angestellte), aber auch Frauen, die bei der Kindererziehung und bei der Pflege der Alten in der Familie wertvolle, unbezahlte Arbeit leisten, als auch für die Migranten, die bisher ins Land kamen. Das Geld ist da, es ist nur nicht leistungsgerecht verteilt.

Und die Populisten, egal ob FPÖ, AfD oder neuerdings auch die ÖVP, gaukeln dem Volk vor, daß es die Migranten seien, die ihm die Lebensgrundlage stehlen. Dabei sind es gierige, egoistische, skruperllose Kapitalanleger, Banken, Großunternehmen, die dafür verantwortlich sind.

Beitrag melden
bernhard.geisser 16.10.2017, 12:10
128.

Das dumbe Herumhacken auf der erstarkten Rechen wird langsam eintönig. Sind wir doch mal ehrlich: Die Wähler haben so gewählt, weil sie mit der bisher vorherrschenden Politik nicht einverstanden waren.

Beitrag melden
bronck 16.10.2017, 12:13
129. Man passt sich an

Diskriminierung, Beleidigungen, Hass, Gewalt - die Menschen denken sich wahrscheinlich "Feuer mit Feuer bekämpfen", weil sie genau das durch bärtige Chaoten erleben.

Beitrag melden
Seite 13 von 25
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!