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Wahl in Österreich: "Die Wahrheit für SPÖ und ÖVP lautet: Eure Zeit ist vorbei"
REUTERS

Das Ergebnis der Bundespräsidentenwahl in Österreich bringt das etablierte Parteiengefüge in Wanken. Die Reaktionen auf das "Fiasko" für die Konservativen und Sozialdemokraten.

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Banause_1971 25.04.2016, 08:31
1. Ob unsere Parteien

sich die Entwicklung in Österreich mal genau anschauen und da Parallelen erkennen? Interessant finde ich, dass hier relativ neutral und ohne Hetze berichtet wird. In Deutschland ist es ja unmöglich geworden, ohne Beschimpfungen und Verunglimpfungen über die Erfolge der AfD zu "berichten". Auch wird hier nicht die "Schuldfrage" am Erstarken der AfD gestellt, sondern es werden längst abgedroschene und hohle Phrasen aus den Schubladen geholt, die seit Jahrzehnten den Bürger bei der Stange hielten. Auch in unserem Land kann man heute sagen, dass die Bürger die Nase voll haben vom selbstgefälligen Regiern der Etablierten, die seit Jahrzehnten schalten und wollten konnten wie es ihnen beliebte. Aber die Schuld liegt natürlch nicht an den Parteien, welche die Politik gemacht haben, sondern am Bürger, der die Politik nicht will.

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mordskater 25.04.2016, 08:43
2.

Die "Neue Zürcher Zeitung" nennt den Wahlausgang ein "Fiasko": "Die Sozialdemokraten und die Konservativen, die während Jahrzehnten in Österreich politisch schalten und walten konnten, wie es ihnen beliebte, haben ihre Mehrheitsfähigkeit verloren." Die Wähler hätten genug von den Mauscheleien der Regierungsparteien. "Die Regierung sollte das Fiasko als Auftrag verstehen, eine ehrlichere und lösungsorientierte Politik zu verfolgen"

Ich hoffe inständig, dass unsere Große Koalition daraus ihre Schlüsse zieht und es nicht erst so weit kommen muss, dass die AFD sich in ähnliche Höhen aufschwingen kann.
Auch wenn ich der Meinung bin, dass die AFD-Wähler politischen Rattenfängern auf den Leim gehen und sich gegen die Ärmsten der Armen, die Flüchtlinge, instrumentalisieren lassen, teile ich ihr Unbehagen an der gegenwärtigen, nur den Konzernen und Banken dienenden Politik unserer GroKo und der EU-Kommision.

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Klaus Popa 25.04.2016, 08:44
3. Gleich die Flinte ins Korn werfen ?

Die zitierten Kommentare ziehen die Alarmglocken und suggerieren eine Weltuntergangsstimmung für die beiden österreichischen Volksparteien und für Österreich insgesamt.

Man sollte abwarten, wie die "Cohabitation" des FPÖ-Präsidenten mit den etablierten Parteien abläuft, bevor man vorschnelle Schlüsse zieht.

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WwdW 25.04.2016, 08:50
4. mich wundert eines nicht

Mich wundert eines nicht, warum die Kandidaten von SPÖ und ÖVP nicht gewählt wurden. Man braucht sich nur die beiden Männer anschauen, dann war klar es geht hier um einen Versorgungsposten und um eine Prämierung ihrer Politikerkarrieren zum Ende ihres Lebens.

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drent 25.04.2016, 08:51
5. Es herrschte Fassungslosigkeit

im österreichischen Staatsfernsehen. Mit verzweifelter Hoffnung wurde vermerkt, wenn die Zahlen für den FPÖ-Kandidaten um 0,1 % nach unten gingen. Man ahnt wohl schon, daß da eine Götterdämmerung eintreten könnte.

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bristolbay 25.04.2016, 08:54
6. Was wird in Deutschland passieren?

Wenn sich die jetzigen Parameter "Griechenland-Krise", "Euro-Krise", "Krim-Krise", "Flüchtlings-Krise" als aussenpolitische und die "Sozial-Krise" als innenpolitische nicht drastisch ändern, werden wir bei den nächsten Wahlen auch in Deutschland ein Fiasko erleben.

Entgegen den veröffentlichen Umfrageergebnisse sehen die, wie bei den Temperaturen, gefühlten Ergebnisse wie ein Tsunamie in den Ländern und in Berlin über die etablierten Parteien eine Wüste der Zerstörung hinterlassen.
Noch ist Zeit die Kurve zu kriegen.

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devcom 25.04.2016, 08:54
7. Ursache und Wirkung

Geschichte wiederholt sich. Für den europaweiten Rechtsruck ist letztendlich Merkel verantwortlich, die mit ihrer disaströsen Politik spaltet und polarisiert. Offensichtlich wollen oder können das die deutschen Wähler nicht begreifen und machen sich damit mitschuldig am Zerfall Europas. Das hatten wir schon einmal, mit Konsequenzen bis heute.

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tomhofix 25.04.2016, 09:04
8. da schau her....

dort wird wirklich noch Politik FÜR das Volk gemacht...und nicht über das Volk hinweg... wie bei uns... Gratulation an die FPÖ :_)

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vincent1958 25.04.2016, 09:05
9. Adjektive..

Zitat von Jobuch
Warum nur müssen Berichterstatter zu AfD und FPÖ immer "rechtspopulistisch" dazusetzen? Ist das Pflicht, gehört das zum guten Ton, sind .....
..sind im Grunde nichts schlechtes.Das sollte dann aber für alle gelten.Also bitte jedesmals bei Nennung der 'CDU/CSU das Adjektiv "konservativ"und bei der FDP "arbeitgeberfreundlich" voran stellen..

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