Forum: Politik
Wahl in Sachsen: Bock auf Rechts
DPA

Sachsen steht gut da, trotzdem rücken die Wähler den Freistaat nach rechts. Warum, weiß keiner genau - aber wenn es Schule macht, kann einem Angst und Bange werden.

Seite 1 von 9
mats73 01.09.2014, 00:49
1. Protestwähler

ich glaube, die AFD Wähler sehen sich gar nicht als Protestwähler. Auch erkenne ich nicht, dass es eine Angstmacherpartei ist - inhaltlich glaube ich eher, dass sie auch eine breite Masse der CDU und SPD-Wähler insgeheim anspricht - die sich wünschen, dass die etablierten Parteien die Themen auch besetzt und berücksichtigt. Dazu werden viele FDP-Wähler in der AFD eine neue Heimat sehen.
Linke und CSU würde ich aktuell eher als "extrem" beschreiben.
Die Stärke der Volksparteien in D war es i.d.R. auch das Randthemen berücksichtigt wurde. Seitdem die Empörungskultur der politischen Korrektheit immer mehr um sich greift, ziehen sich die etablierten Parteien auf den Mainstream zurück - und lassen damit zwangsläufig Raum am Rand.
So wie es aussieht ist die NPD aber draussen - also doch ein Fortschritt!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
J Artemis 01.09.2014, 00:57
2. Den Rechtsextremen eine Lektion erteilen?

Dass die Linkspartei, welche direkt von Kommunisten ins Leben gerufen wurde, mehr als 18% erhalten hat stört also niemanden? Das auch noch in der ehemaligen DDR?! Ich denke ein rechtsruck würde Deutschland und besonders der ehemaligen kommunistischen DDR weitaus besser stehen als eine Bewegung nach links.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gboar 01.09.2014, 01:12
3. freundlich-flach, das ist es Herr Blome

das Menetekel der Probleme steht an der Wand und die Politik der GroKo ist freundlich-flach, so wie ihre Kommentare. Man kann an einer Hand abzählen was kommen wird. Euro Krise, Demographie Problem, überbordender Sozialstaat, innere Sicherheit, äussere Sicherheit und immer nur freundlich-flach grinsende Gesichter. Für Journalisten ist die Geschäftsgrundlage weg, wenn sie selbst nichts mehr über Probleme schreiben. aber der reality check kommt und es ist nicht die nächste Wahl. Das Euro Debakel wird uns im nächsten Abschwung wieder einholen nur mit noch größeren Beträgen( wenn Nobelpreisträger das sagen, ist es vermutlich immer noch populistisch) Die Frauenquote in Aufsichtsräten ist offensichtlich unser größtes wirtschaftliches Problem, so wie Kinderbetreuung unser größtes verteidigungspolitisches Problem ist. Unser ganzes politische Prioritäten- und Wertesystem ist auf Sand gebaut und nicht zukunftsfähig und das merken die Leute!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Toleranz&Meinungsfreiheit 01.09.2014, 01:13
4. Warum wohl?

LOL! Was soll die Aussage "Man weiß nicht warum die AfD 10% bekommen hat" nur weil gerade keine "Steuererhöhungen, Sozialabbau etc." in Sicht ist? Es sind die Linken und Grünen mit der überzogenen political correctness, die Schuld daran haben. Würden wir über Probleme reden DÜRFEN, könnten wir auch Ängste abbauen. Aber die (und auch die linken Medien) verschließen lieber die Augen und riskieren einen Rechtsruck in der Gesellschaft. Man muss keine Angst haben, nein? Schon mal was von steigenden Wohnungseinbrüchen Dank offener Grenzen gehört? Man darf aber nicht sagen wo besonders oft die Täter herkommen... Schon mal was von steigenden Gewalttaten gegen Christen und Juden (auch hier in D!) gehört? Auch da sind Fachkräfte, über die wir nicht reden dürfen, vermehrt Täter... Sexuelle Gewalt gegen Frauen? Aus welchem Kulturkreis kommen besonders oft Opfer und die Täter her? Auch da darf man nicht drüber reden...

Die Entwicklung war absehbar und wird es bleiben solange wir von islamophilen Politikern und Reportern mit Maulkörben belegt und mit Bullshit torpediert werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
trashmen 01.09.2014, 01:16
5. welche alternativen

gibt es denn? die großen Parteien machen nix sinnvolles. es werden stellen bei der Polizei abgebaut, nur um jetzt wieder welche einzustellen. Lehrer bekommen nur befristete Arbeitsverträge. es gibt so viele Dinge die schlecht gemacht worden sind. da brauch man sich nicht wundern wenn die Leute aus Protest rechts wählen. man sollte aber nicht so tun als wären alle Sachsen rechtsradikal. im Westen hat pro NRW ja auch Zulauf

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mariogaebler 01.09.2014, 01:16
6. Ist klar ...

wieso soll es in Leipzig kein Westfernsehen gegeben haben und wieso soll wird die AfD mit der NPD gleichgesetzt und wieso soll einem "Angst und Bange" werden, wenn die NPD doch aus dem Landtag geflogen ist? Wer politisch nicht gebildet und nicht fähig ist seine bereits vorgefertigten Schubladen-Kommentare angesichts nicht erwarteter Überraschungen (die NPD fliegt aus dem Landtag) entsprechend anzupassen, sollte diese aus bitte schön nicht veröffentlichen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wgschmidt 01.09.2014, 01:18
7. Wer konservativ wählen will ...

... hat bei der Merkel-CDU halt keine politische Heimat mehr. Im tolerablen Rahmen ist rechts von der sozialdemokratisch gewordenen CDU eine Menge Platz.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
milpark 01.09.2014, 01:26
8. Sturmgeschütz in Angst und Bange

Vielen Bürgern wird auch Angst und Bange, Herr Blome, und zwar beim aktuellen politischen Kurs in Deutschland. Deshalb haben sie mit dieser Wahl einen klaren Kontrapunkt gesetzt. In zwei Wochen geht es in Thüringen und Brandenburg hoffentlich ähnlich weiter.

Es wäre wünschenswert, wenn der Spiegel seine einstige "Sturmgeschütz"-Rolle wieder einnähme und sich konstruktiv an den neuen demokratischen Entwicklungen beteiligt, statt die rückwärts gewandte alt-linke Wagenburg-Mentalität zu vertiefen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nofreemen 01.09.2014, 01:38
9. Ruck nach Rechts

Der Ruck nach Rechts ist überall programmiert in den kommenden Wahlen. Die grotten schlechten Entscheidungen der bestehen Regierenden macht es möglich. Selber Schuld ihr Amihörigen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 9