Forum: Politik
Wahl von Schulz zum SPD-Parteichef: Über sieben Meere muss er gehn
AFP

Mit 100 Prozent der Stimmen wurde Martin Schulz zum Chef der SPD gewählt. Die Partei glaubt jetzt an den Machtwechsel im Herbst. Zu Recht? Das interessiert die euphorisierten Genossen im Moment wenig.

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echoanswer 19.03.2017, 19:06
10. Unerträgliche ...

Schauspielerei. So trivial, populistisch, so unendlich verlogen. Nichts von dem was Schulz jetzt rausposaunt wird er halten. Wahlkampflügen sind in D ein Sport, nicht mal ein Kavaliersdelikt. Die SPD jubelt tatsächlich einem ausgemusterten EU-Beamten zu. Wie weit kann die SPD eigentlich noch sinken?

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Ketterich 19.03.2017, 19:06
11. Bild

Das sollte sich jede intensiv betrachten.

Das ist die SPD heute. Diese von einem harten Leben geprägten Arbeitergesichter. :-)

Fotos sagen über Menschen mehr aus als deren Lieder.

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CostaDominga 19.03.2017, 19:07
12.

Mein Gott ( nicht Schulz ), die klatschen, weil sie sich mit ihm ihre Arbeitsplatzsicherung erhoffen aber sie täuschen sich. Das verkündete Programm spielt dabei keine Rolle. Schulz hätte auch die Satzung seines Karnevalsverein Würselen vorlesen können, man hätte genauso frenetisch applaudiert. Der scheinbare Zuspruch für die SPD, zumindest lt. Umfragen, ist sowieso nicht nachvollziehbar. Für das Desaster der deutschen Innen- und Außenpolitik/EU ist sie (SPD) Mittäter. Ich kann nicht verstehen, dass diese Partei scheinbar jungfräulich dasteht.

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nestor01 19.03.2017, 19:10
13. Schulz verspricht,

wer hart arbeitet, soll auch für ehrliche Arbeit eine ehrliche Entlohnung bekommen. Das nennt er Verteilungsgerechtigkeit. Nur ist Schulz dafür ein schlechtes Beispiel. Wer säuft, Fußball spielt, die Schule hinschmeißt, ein Sausack ist, wird um so fürstlicher belohnt, wenn er in die Politik geht. Schulz hat für sich selbst die Verteilungsgerechtigkeit optimal gelöst.

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beggar 19.03.2017, 19:11
14.

Schade, hatte 101 % erwartet - wer es allen recht machen will, macht es schließlich niemandem recht
(das unehrlichste Wahlergebnis sind immer 100 %, auch dafür steht ab heute Martin Schulz)

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Server 19.03.2017, 19:11
15. Kleine Mann

Zitat von tomkey
Die SPD hat seit über 100 Jahren immer wieder den "kleinen Mann" verraten und dann doch auf die "Bosse" gesetzt. Zuletzt Agenda 2010. Warum sollte das mit dem jetzigen Kandidaten anders ein?
Und der ach so soziale Herr Schulz hat Hartz 4 als Mitglied des SPD-Präsidiums damals mitgetragen. Hat er wohl inzwischen vergessen in den 22 Jahren als top alimentierter EU-Parlamentarier.
Auch von mir ein lieb gemeintes, aber klares:
Nö, Herr Schulz.

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Oberschlawutzi 19.03.2017, 19:13
16. Die Euphorie der SPD hat einen Namen: Sigmar Gabriel, ...

... denn der hat die SPD zu einem Steigbügelhalter für Frau Merkel verkommen lassen. Die Sozialdemokraten feiern seiner Abgang mit hoffnungsfrohen 100 Prozent für den Neuen. Inhaltlich wäre Herr Schulz keine echte Alternative zu Frau Merkel, bestenfalls würde er ein Kanzler von Gnaden der Union. Die deutsche Politik brauch mehr Änderung als nur ein Männchen statt einem Weibchen an der Spitze.

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geradsteller 19.03.2017, 19:15
17. Wieso immer Amerika?

Leider Tradition, immer Amerika nachzueifern, schicksalhaft. Dort wurde eine Wahl entschieden, weil eine ältere Dame gegen populistischen Sprech die falsche Kandidatin war. Schulz spricht Sozialpopulismus, aber eben auch nur Populismus. Und Merkel steht für die verfehlte Wirtschafts-und Flüchtlingspolitik, welche die Bevölkerung ´satt hat. In Amerika wurde keine Wahl gewonnen, sie wurde von demokratischer Seite verloren. Schulz würde auch keine Wahl gewinnen, aber die momentane Kanzlerin wird sie verlieren.

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whitewisent 19.03.2017, 19:16
18.

Das Hauptproblem der SPD wird in den kommenden Monaten des Wahlkampfs nicht sein, das es einen "neuen Kapitän" an Bord gibt, sondern das die politischen Gegner relativ einfach die personelle und inhaltliche Blöße dieser Partei anhand derer Regierungspolitik der letzten 20 Jahre beweisen kann. Einfach mal drüber nachdenken, wer aktuell in der SPD der Innenexperte, der Verteidigungsexperte und der Sozialexperte ist. Da ist jede Menge Luft, und es ist viel zu spät, nun dafür Kandidaten eines Schattenkabinetts aufzubauen. Frau Nahles ist seit 20 Jahren Mitglied im Parteivorstand, Schulz seit 18 Jahren. Da gibt es schlicht keinen mehr, der auf Bundesebene und international die nötige Klasse und Erfahrung hat. Nichts gegen Stegner und Scholz, aber das sind gute Landes- keine guten Bundespolitiker. Und das überdeckt nur solche Euphorie, wird aber in Wahlkampfrunden sehr schnell dem Bürger bewußt werden. Es ist eben keine Präsidentenwahl, auch wenns mancher gerne derzeit so erscheinen lassen will. Und selbst Trump hatte diverse Gegenkandidaten bis zur Nominierung.

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wynkendewild 19.03.2017, 19:20
19. Entweder oder

Zitat von BettyB.
Wen wollen deutsche Europäer wählen, da Merkel ja unwählbar ist. Nachdem sie auf Grund die politische Entwicklung ihr als Ex-FDJ-Politesse Russland die "lebenslange" Gefolgschaft der UdSSR nahm, nachdem sie durch ihr Verhalten in der Finanzkrise die Anerkennung in Südeuropa und in der Flüchtlingskrise die der Osteuropäer, hat Trump ihr jetzt gezeigt, dass sie auch als treue Amitesse auf die falsche Karte gesetzt hatte. Es bleibt für deutsche Europäer, die ernsthaft Europa stärken wollen und nicht die Nationalisten dieser Welt allein die Hoffnung auf Schulz. Tja und das zum Erschrecken vieler unabhängig von sonstigen Wahlpräferezen, denn entweder mit ihm oder ohne ihn ins europäische Desaster. Nun denn, man hat eben doch die Wahl...
Laut Ihrer Meinung war es also falsch Flüchtlinge in Deutschland aufzunehmen obwohl Herr Schulz genau dieselbe Position wie Frau Merkel vertritt?

Was ist für Sie denn bitte ein deutscher Europäer?

Entweder vertritt man den europäischen Gedanken oder "Die Dämonen, die diesen Kontinent in den Abgrund gezogen haben...

MfG:
wynkendewild

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